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Die Sendung am 9.3.2o1o war hervorragend geleitet, jedoch haben die Beteiligten "Christen" offensichtlich nicht die Bibel gelesen, sonst hätten insbesondere die beteiligten Damen auf Mattäus 18 vers 1-6 hingewiesen und der Kirche vorgehalten.
1 Tag 7 Stunden
Vielleicht hier? http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?source=/specials/134296/index.html
3 Tagen
Tolle Sendung! Endlich auch in HDTV
6 Tagen
wunderschöne doku wirklich sehenswert
kann man evtl. irgendwie in erfahrung bringen wie die verwendete musik heißt? ich wäre sehr verbunden
mfg tysalat
7 Tagen
Sie,(Die Profis)wollten den "Laden" hochbringen. Drehbuch-bedingt haben sie meiner meinung nach das Gegenteil bewirkt und den Koch Andreas als unfähig hingestellt was das kochen anbetrifft. Ist aber nicht Fall! Einheimische,bodenständige Gerichte sind hier in Kempten (allgäu) angesagt. UND DAS KANN ER SEHR WOHL!!!
7 Tagen
silly ist einfach richtig cool!
ich freue mich schon total auf das neue album am 19. =)
das wird bestimmt nen hammer!
für alle, die sich für die band interessieren, hab ich was cooles auf der homepage gefunden!
schaut euch doch mal den trailer an: http://www.sillyhome.de/
richtig genial finde ich =)
lg
10 Tagen
Fashion Police !!!!!!!!
11 Tagen
Du kannst den (exakten!) Sendetitel im Suchfeld oben rechts auf dieser Seite eingeben. Dann wird das TV-Programm der kommenden sieben Tage nach dieser Sendung durchsucht.
13 Tagen
wann kommt die wiederholung davon
liebe grüsse
16 Tagen
Mich nervt die Ost West Diskussion schon lange.Ich bin der Meinung nach 20Jahren sollten wir über Deutschland reden und wer in Deutschland am dringensten Ünterstützung braucht soll sie auch bekommen.
Enttäscht bin ich als ehemaliger DDR Bürger aber,das vergessen wird wie wir zu DDR Zeiten vor allem vom damaligen Westen ausgebeutet wurden,denn alles von der Schweinezunge bis zur Maschinen und Anlagen sind ja in den Westen gegangen und eine Diskussion darüber ist schon lange überfällig.
18 Tagen
Ojeh! Kleine Korrektur, nachdem ich meinen Kommentar noch mal gelesen habe! Es muss natürlich der Vollständigkeit wegen heissen:
"Dass ausgerechnet ein Vertreter der "Immobilienhaie" beweist, dass es auch in dieser, meines Erachtens zu Unrecht verschrieenen Berufsgruppe, menschliche Züge gibt, und diese auch sehr gut dargestellt werden, finde ich zusätzlich bemerkenswert.
Übrigens; ich habe weder etwas mit diesem Beruf (bin Sozialpädagoge) noch mit der Person, Herrn Wallow, zu tun.
Jupp
19 Tagen
Das Thema mag auf den ersten Blick eher ein lokales sein. Dass Ostfriesen besonders an diesem Thema interessiert sind, hängt natürlich auch damit zusammen, dass in dem Beitrag ein "Stück Heimat" und (ost)friesische Mentalität hervorragend vermittelt wurde. Selbst ich, als "Wahlostfriese" kann diesen Aspekt nicht leugnen. Aber darüber hinaus hat dieser Filmbeitrag eine durchaus ernste und allgemein gültige Botschaft zu vermitteln, nämlich dass es auch im so genannten Präkariat Menschen gibt, die mit viel Enthusiasmus und Arbeitseinsatz versuchen, ihren Traum zu verwirklichen. Sie mussten in der Vergangenheit zwar feststellen, dass es nicht ganz so "einfach" zu bewerkstelligen ist, wie anfänglich erhofft. Dass sie sich dadurch nicht ins "Bockshorn jagen lassen finde ich jedoch eher bewunderungswert. Dass ausgerechnet ein Vertreter der "Immobilienhaie" beweist, dass es auch in dieser, meines Erachtens zu unrecht "verschrieenen" Berufsgruppe menschliche Züge gibt. Ich würde gerne erfahren, wie es dem Pärchen gelingt, sich ihre eigene Existenz aufzubauen. Schauen wir mal. Vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung.
19 Tagen
Ich bin ja sonst leicht zu ködern, aber diese US-Krankenhaus-Serie kann ich nicht leiden. Viel zu stressig und die allwissende Super-Power-Krankenschwester NERVT. Wann geht's endlich mit "Grey's Anatomy" weiter????!
20 Tagen
Warum bewertet Ihr eigentlich die Wiederholung mitten in der Nacht?!
22 Tagen
Nena hat irgendwie auch nicht verstanden, dass sie als Jury-Dame nicht alle einfach nur supi finden muss. Und wenn, dann bitte ein bisschen differenzierter! Hat König Boris ja auch gut hinbekommen. Bin nach wie vor auch begeistert von Stefan Raab als Jury-Präse, dem Moderatoren-Duo und den Kandidaten. Lieblings-Casting-Show!
22 Tagen
Ich hab mich gestern aus Versehen reingezappt.
Was eine Grütze...
Liebe Vorredner: Ich glaubt doch nicht ernsthaft, dass bei der Sendung, wie ihr sie gestern leider ganz angesehen hat, der Realität entsprach. Da wird doch nach Drehbuch gearbeitet, KEINER der DARSTELLER ist so, wie in der Sendung. Die Rollen - besonders die negativen - sind einfach total überzeichnet.
Wacht auf!!
27 Tagen
Ich kann mich da echt nur anschließen .... ich fand es echt schlimm wie die kleine Celina da leben muss .... und habt ihr mal darauf geachtet was das kind für eine Haltung zeigt in dem Video zur Halbzeit für die Mutter? Da wo sie neben dem Typen (mich schüttels immernoch wenn ich nur darüber nachdenk) sitzt ... total verängstigt ... ich find das echt grausam ... hoffentlich passiert da schnell was von Seiten des JA.
LG ILMT
27 Tagen
Hallo,
mein Mann und ich haben diese Sendung gestern mit erschrecken verfolgt und wir meinen das dieser Christian wirklich beängstigend wirkt.
Mir ist teilweise beim sehen der Sendung ein Gefühl von Angst durch den Körper gegangen.........und ich habe mir die ganze zeit über die Frage gestellt wo war das Kind in der Zeit wenn die Tauschmutter nicht da war???? mich würde Interessiern ob bei dieser Famile eine Beratung oder sogar das Jugendamt sich einschaltet???Wenn ich bedenke das man heute schon das Jugendamt vor der Tür hat wenn man seinem Kind eine Ohrfeige verpasst, dann frage ich mich allenernstes was PASSIERT denn dort?
LG SD203
27 Tagen
Ich wünsche mir wieder Marius Müller Westernhagen! Sarah Connor und Peter Maffay waren als Jury-Mitglieder ja wohl nicht zu gebrauchen ("mega-hotter Tussi-Alarm"!). Dafür war Stefan Raab in Topform: "Du hast den Song charmant entfunkt". Tausendmal besser als Bohlen!
29 Tagen
Is ja schön, dass Inga Lürsen mal entspannt. Aber muss sie nach der Liebesnacht gleich so grenzdebil an einer Zitrusfrucht naschen ?!
31 Tagen
Bei Robbie "Elvis" Williams ganz am Anfang haben mir zwar die Ohren geklirrt, aber bei "Hotel California" musste ich fast heulen! Tolle Kandidaten!
36 Tagen
die genialste Klinik-Dokuserie in Deutschland!!
40 Tagen
Ein Abend der Begegnungen: Eros Ramazzotti und Ex Michelle Hunziker romantisch-rührend, Heidi Klum und Parodistin Martina Hill sehr, sehr lustig!
45 Tagen
Was war das eigentlich für ein kesses Röckchen der Talkmasterin? In Telekom-Pink ;)
48 Tagen
dies ist eine wertvolle Information für alle betroffenen
50 Tagen
Es ist schon toll und beruhigend, dass zumindest ein deutschsprachiger Sender die Golden Globe 2010 Preisverleihung live überträgt/übertragen hat. Es wäre endlich an der Zeit, dass auch österreichischen Zusehern, die über keinen Kabelanschluss verfügen in Zukunft solche Grossereignisse sehen können.
Es war ein grosser Tag für Österreich und Deutschland. Der in London lebende Österreicher Christopher Waltz hat es geschafft. Er konnte aus den Händen von Halle Berry einen Golden Globe als bester Darsteller einer Nebenrolle in dem Quentin Tarantino Film "Inglourious Basterds" entgegen nehmen und ich muss sagen: er hat ihn sich verdient!
Der 2. Golden Globe für Deutschland/Österreich ging an Michael Haneke für den besten fremdsprachigen Film: "The White Ribbon" - Das weisse Band - Eine deutsche Kindergeschichte. Sophia Loren überreichte den Preis.
Es gab zahlreiche Überraschungen bei dieser Verleihung und eigentlich sollte man sich nicht so sehr wundern, denn "passiert" doch immer wieder.
Einen schalen Beigeschmack hat jedoch der Golden Globe für Michael C. Hall aus der TV-Serie "Dexter". Während die TV-Serie per se leer ausging, erhielt Hall einen Preis. Geschickt plaziert in den Medien war seine, in der Endphase der Behandlung befindlichen (Zitat von Hall selbst) Krebserkrankung. Da eine Krebsbehandlung zumindest 6 Monate dauert, hatte er diese Krankheit schon bei den Emmy Awards im vergangenen Herbst. Man merkte auch an den Reaktionen des Publikums, dass diese ebenso dachten wie ich.
Der Golden Globe für die beste TV-Serie Drame ging an: "Mad Men". Der Preis für die beste TV-Serie Comedy/Musical ging an: "Glee".
Nicht der favorisierte Film mit George Clooney "Up in the Air" erhielt den Golden Globe sondern der Film: "Avatar"! Bester Film in der Kategorie Comedy/Musical ist "The Hangover"
Den Cecil B. DeMille - Award (Lebenswerk) erhielt Martin Sorsese.
Alle Preisträger im Überblick:
Bester Film Drame - Avatar
Bester Film Comedy/Musical - The Hangover
Sandra Bullock - beste Hauptdarstellerin Drama (The Blind Side)
Jeff Bridges - bester Hauptdarsteller Drama (Crazy Heart)
Maryl Strep - beste Hautdarstellerin Comedy (Julie & Julia)
Robert Downes Jr. - bester Hauptdarsteller Comedy (Sherlock Holmes)
Mo'nique - beste Nebendarstellerin Drama (Precious: Based on the Novel Push)
Christopher Waltz - bester Nebendarsteller Drama (Inglorious Basterds)
James Cameron - bester Regisseur (Avatar)
Jason Reitman - bestes Drehbuch (Up In The Air)
Michael Giacchino - best Original Score (Up)
Bester Animations-Film: "Up"
Bester fremdsprachiger-Film: "The White Ribbon"
Bester Original-Song: "The Weary Kind" (Crazy Heart)
Beste TV-Serie Drama - Mad Men
Julianna Margulies - beste Darstellerin TV-Serie Drama (The Good Wife)
Michael C. Hall - bester Darsteller TV-Serie Drama (Dexter)
Beste TV-Serie Comedy/Musical - Glee
Toni Collette - beste Darstellerin TV-Serie Comedy (United States Of Tara)
Alec Baldwin - bester Darsteller TV-Serie Comedy (30 Rock)
Beste Mini-Serie oder Film für TV: Grey Gardens
Drew Barrymore - beste Darstellerin Mini-Serie/Film TV (Grey Gardens)
Kevin Bacon - bester Darsteller Mini-Serie/Film TV (Taking Chance)
52 Tagen
Lustig, Helge Schneider und sein Hund haben die gleiche Haarfarbe ...
58 Tagen
Ich kann und will mich da nur der Meinung von "derduke" anschliessen. Diese ewige Präsenz der Heidi Klum, oder wie immer sie nun tatsächlich heisst, ist nicht nur übertrieben, sondern überflüssig.
Es gibt wesentlich mehr an schönen und erfolgreichen Frauen, ebenfalls Top-Models, die es verdient hätten erwähnt zu werden. Aber leider bieten diese jungen Frauen nicht ein so reichhaltiges Spektrum an Schlagzeilen für die div. Klatschspalten in Print- und TV-Medien.
Ich finde an dieser Frau nichts wirklich tolles. Als sog. Top-Model würde ich ihr raten sich den Nachwuchs bei den Haaren regelmässig zu färben, wenn sie schon unbedingt blond sein muss. Der fast immer deutlich sichtbare "Nachwuchs" ist doch mehr als peinlich und wirkt ein wenig schlampig, gerade für ein angeliches "Top-Model"
Auch moralisch, finde ich, ist diese Frau nicht wirklich ein Vorbild. Ja, sie wurde zum Top-Modell (keine Ahnung wie und warum) aber als sie dann Konkurenz bekam begann sie eine Affäre mit einem bekannten, reichen Formel 1-Rennstallbesitzer, von dem sie auch prompt schwanger wurde. Der dachte jedoch nicht daran sie auch zu heiraten und zweifelte sogar zuerst die Vaterschaft an (was ich ihm nicht verdenken kann). Hauptsache, Heidi blieb in den Schlagzeilen!
Dann lernte sie den afro-amerikanischen Sänger Seal kennen, von dem sie auch binnen kurzer Zeit ein Kind erwartete. Sie hatte insoferne Glück, dass Seal sie geheiratet hat, was sicher für beide Seiten ein Vorteil war/ist. Von ihm bekam sie dann noch weitere Kinder. So steht sie immer wieder in den Klatschspalten und die diversen mehr oder weniger "Promi-Magazinen" auf div. Sendern haben etwas zu berichten.
Was hat diese Frau denn nun wirklich aus eigener Kraft erreicht? Wie und wo soll sie ein Vorbild für unsere Jugend sein?
Sicher nicht so: werde ein "Top-Model", suche dir einen reichen Mann, wenn es mal nicht mehr so toll läuft oder die Konkurrenz zu stark wird, werde so schnell wie möglich schwanger (wobei es nebensächlich ist, ob er dich heiratet odedr nicht - wichtig ist nur der Name der Affäre). Klappt das mit der Hochzeit nicht, macht nix, such dir eine andere bekannte Person, egal welchen und beginne das Spiel von vorne.
Das ist die Message, die diese Heidi Klum rüber bringt und sollte in keinem Fall als Vorbild für unsere jungen Mödchen und Töchter sein.
Ach ja und zum Thema "Germany's next Topmodel" sei noch zu sagen, dass dieses Thema (egal auf welchen Sender) so rasch wie möglich vom Programm entfernt werden sollte. Dieses Format schadet mehr als es nützt, denn unsere Mädchen sind schon genug Gefahren in deren jungen Leben ausgesetzt, dass sie nicht noch hören sollten "du bist zu dick, nimm ab", obwohl sie ohnehin schon untergewichtig sind, denn dadurch treibt man immer mehr Mädchen in die Magersucht!
59 Tagen
Nichts zu danken, gerne geschehen. Ja, das Lied ist wirklich gut und ich finde es ebenfalls toll.
Freddie Quinn singt es auch mit seiner Bariton-Stimme richtig gut und ich finde es in diesem Fall auch nicht schlimm, dass es das Originallied nur in deutscher Prache gibt.
Ich bin auch froh darüber, dass nicht irgendwelche (möchtegern) Sänger dieses Lied bislang gecovert haben. Das Original ist und bleibt mit Sicherheit das Beste.
61 Tagen
Boah ich bin dir voll dankbar.
Ich finde das Lied nämlich richtig toll.
Danke für die Infos.
61 Tagen
Peinliche Heidi-Lobhudelei als Eigen-PR bei ProSieben - mit 17 Hinweisen darauf, dass ja bald die neue Staffel von "Germany's next Topmodel" startet ...
62 Tagen
Ich finde diese Serie enttäuschend. So richtig langweilig. Die halten sich immer nur in den gleichen düsteren Räumen auf und tun ewig das Gleiche: Entweder geht Henry im Schlafzimmer zur Sache (oder auch nicht), oder die Figuren hocken in einem Zimmer und unterhalten sich darüber, was anderswo passiert. Oder einer sitzt im Knast. Durchbrochen wird das nur von viel zu brutalen Folter- und Hinrichtungsszenen, die ich auch nicht sehen will.
63 Tagen
Man hat sich mittlerweile damit abgefunden, dass sog. Casting-Shows im TV zu sehen sind. RTL hat da mit DSDS und das Supertalent eindeutig die Nase vorne. Popstars auf Pro 7 ist eindeutig ein Abklatsch davon. Was mich besonders an DSDS und dem Supertalent stört sind weniger die Casting-Shows per se, sondern dass, was RTL dann tatsächlich ausstrahlt.
Gut, jeder der Teilnehmer weiss, worauf er sich einlässt und mein Mitleid hält sich da sehr in Grenzen. Die Überheblichkeit und eindeutige Selbstüberschätzung vieler Kandidaten ist schon bezeichnend. Ja, sie müssen damit rechnen bei absoluter Talentfreiheit, dafür aber o.e. Auftreten im Fernsehen blos gestellt zu werden. Aber man sollte doch auch ein bisschen Rücksicht auf die Zuseher nehmen und die Anzahl der Talentfreien zumindest stark reduzieren und dafür wirkliche Talente zu zeigen, die bislang in deutlicher Minderheit vertreten sind.
Ich wäre dafür, dass man bei den übertragenen Casting-Shows in Zukunft nur noch Talente, da aber nicht nur jene die in den Recall kommen, sondern auch jene, die kanpp daran vorbei schlittern zeigt. Andererseits könnte, wenn es denn schon sein muss, eine eigene Sendung mit den grössten Nieten von RTL gezeigt werden. Ich gehe davon aus, dass dies nicht die Einschaltquoten negativ beeinflussen würde, im Gegenteil, denn eben diese "Nieten" halten viele von ab, die Sendung einzuschalten.
Auch kann ich es nicht mehr hören, wie all jene, die nicht weiterkommen auf und gegen Dieter Bohlen schimpfen und hetzen. Überhaupt das komplette "Geschimpfe" auch von nicht an der Sendung/Veranstaltung teilnehmenden Personen kann ich einfach nicht mehr hören. Jeder, oder zumindest 90 % schimpft über den Bohlen, aber das kann ja so auch nicht ganz stimmen. Haben die Menschen Angst zu sagen, der Bohlen hat unheimlich viel erreicht? Sind sie seinen Erfolgen nur neidig? Anders kann ich mir nicht erklären, dass er wohl die meisten Schallplatten und CD's verkauft hat. Wer bitte hat die denn gekauft, wenn denn alle gegen Bohlen oder seine Musik sind/waren?
Man kann zu ihm stehen wie man will, sollte jedoch ehrlich sein und bei der Wahrheit bleiben. Ich habe keine Schallplatten oder CD's von ihm, anerkenne aber seinen Erfolg.
Mein Mitleid mit den Kandidaten hält sich auch in Grenzen, bzw. ist nicht mehr vorhanden. Seit vielen Staffeln ist sein Verhalten und sind seine Sprüche bekannt und jeder der an einem Casting teilnimmt kennt sowohl die Sprüche, wie auch seine Art.
Womit ich nicht einverstanden bin ist, dass alle drei, vorwiegend jedoch Dieter Bohlen sich sehr von Äusserlichkeiten beeinflussen lässt/lassen. Bei den letzten Casting-Shows habe ich deutlich bemerkt, dass die Jurymitglieder Kandidaten mit kaum bis wenig Talent weiter gelassen haben auf Kosten von anderen, wirklichen Talenten. Einige, die da absolut nichts verloren haben kamen sogar in die grossen Fernseh-Shows unter die TOP 30 und dann TOP 10. Beispiele gibt es hier mehr als genug. Relativ bald wissen die Zuseher, wer denn die bevorzugten Lieblinge sind, die gepuscht werden, dass das kaum noch mitanzusehen ist.
Das langt für das Erste von der ersten Casting-Show, obwohl man hier noch ewig weiterschreiben könnte.
63 Tagen
Nein, soweit mir bekannt ist, gibt es keine Original-Englische Aufnahme des Titels "Heimatlos". Vermutlich war das mit ein Grund, warum die Flugbegleiterin im Film dieses Lied eben auch in Deutsch gesungen hat.
Ich habe hier die Original-Single von Freddy Quinn aus dem Jahr 1957 (es wird tlw. behauptet der Titel sei erst 1958 erschienen, was allerdings nicht so ganz stimmen dürfte).
Ebenso kann ich mich erinnern, dass in den 1970er Jahren Freddy Quinn, der einige Jahre in den USA gelebt hat, diese und andere seiner grossen Hits auch - vor allem live - in englisch gesungen hat. Erschienen sind diese jedoch auf Schallplatten oder später CD in englisch nicht.
Ich kann nicht ganz ausschliessen, dass es doch irgend wann einmal ein anderer Interpret auf englisch gesungen hat. Bekannt ist mir allerdings keine andere Aufnahme als jene von Freddy Quinn und das ist schliesslich auch das Original.
63 Tagen
Mann, war Herr Bohlen übellaunig ...
63 Tagen
Guter Film! So manchem wird hoffentlich klar geworden sein, dass die "von oben" verordnete Fusion so unterschiedlicher Gemeinden noch heute negative Auswirkungen auf diese "Riesen-Gesamtgemeinde" hat. Es ist wahrscheinlich eine "Generationenfrage" u. durch noch so nette Worte u. Versöhnungsbekundungen verbaler Art wird kein erquickliches Miteinander entstehen können.Taten sind gefragt u. es wäre zu begrüßen, wenn Herr Quist vielleicht diesmal nicht erst nach 16 Jahren, sondern schon eher mal zur Nachfrage erscheint.Was sich nach der Verabschiedung de Pfarrers abgespielt hat, lässt keine großen Hoffnungen aufkommen. Aber die stirbt ja bekanntlich zuletzt.Sogar die Pröpstin hat in ihrem Interview zugegeben, dass nicht alles so optimal damals vrlaufen ist u. wo Fehler gemacht wurden, kann man auch mal etwas korrigieren.Aber auch: keiner wünscht sich die Verhältnisse von vor 20Jahren zurück.Da hat sie recht! Der ausgeschiedene Pfarrer im Abschiedsinterview auf die Frage, was er sich zukünftig für den Gemeindeteil Dorfkirche wüscht: "Ich wünsche mir innerhalb der Großgemeinde Gleichwertigkeit und Gleichberechtigung".Die Worte hört ich wohl,..........!
63 Tagen
Ja genau das habe ich gemeint. Vielen dank.
Gibt es das Lied auch in Englisch von irgendeinem Interpreten? Oder ist das Deutsche das Original?
Danke nochmal!
64 Tagen
Meinst du das Lied: "HEIMATLOS" ? Wenn ja, so hat das Freddie Quinn auf Deutsch gesungen. Hier der Originaltext:
Heimatlos sind viele auf der Welt,
heimatlos und einsam wie ich.
Überall verdiene ich mein Geld,
doch es wartet keiner auf mich.
Keine Freunde, keine Liebe,
keiner denkt an mich das ganze Jahr.
Keine Freunde, keine Liebe,
wie es früher, früher einmal war.
Hoffnungslos ist keiner auf der Welt.
Einmal kommt für jeden die Zeit.
Und ich weiß, ich weiß das Schicksal hält
auch für mich noch einmal bereit:
Ein paar Freunde, eine Liebe,
daran denke ich das ganze Jahr.
Ein paar Freunde, eine Liebe,
wie es früher, früher einmal war.
Ein paar Freunde, eine Liebe,
ein Zuhause, ein Glück.
Ich hoffe, ich konnte dir damit helfen und du hast dieses Lied gemeint.
64 Tagen
Ich fand die Sendung sehr interessant und werde mich informieren was so ein Haus kostet. WEnn es meinen Rahmen nicht sprengt, werde ich mir überlegen so ein Haus bauen zu lassen. Einfach klasse.
66 Tagen
Hallo, kann mir jemand sagen wie das Lied heißt das Uli singt? Nach Backe backe Kuchen? :-)
Vielen Dank.
67 Tagen
absolut gigantisch. grosses kino. `bis dass der tod euch scheidet` war das beste, was ich je in 45 min. gesehen habe.
69 Tagen
Die Wollnys........super Familie, Kinder sind alle gut erzogen, die Mutter hat alles im Griff.....und sie ist sympatisch......nur der Vater muss etwas wendiger werden , dann klappt das allemal.....bin begeistert.....
xenia
72 Tagen
Wow, viel zu schade für 18°°. wenn man sich den üblichen Scheiß, wie:
"Todeszeitpunkt...", "bis wann genau" -gähn- wegdenkt, wäre diese Soko oskarreif. Schauspieler, Regie > obergeil
72 Tagen
RAMPENLICHT - Original "Limelight" ist ein US-amerikanischer Spielfilm von Charles Chaplin aus dem Jahr 1952. Diesen Film, mehr Drama als Komödie, gestaltete er zu einer Hommage an das künstlerische Milieu, in dem er seine Karriere begann. Regie, Drehbuch, Produktion und Musik - Charles Chaplin.
DARSTELLER
Charles Chaplin als Calvero
Claire Bloom als Thereza (Terry) Ambrose
Nigel Bruce als Postant
Buster Keaton als Calveros Partner
Sydney Chaplin als Neville
Norman Lloyd als Bodalink
Andre Eglevsky als Tänzer
Melissa Hayden als Tänzerin
Marjorie Bennett als Mrs. Alsop
Wheeler Dryden als Therezas Arzt
Berry Bernard als John Redfern
Stapleton Kent als Claudius
Mollie Glessing als Haushälterin
Leonard Mudi als Calveros Arzt
Snub Pollard als Strassenmusiker
Julian Ludwig als Strassenmusiker
Loyal Underwood als Strassenmusiker
HANDLUNG
Im London der Vorkriegszeit 1914 rettet ein älterer betrunkener Mann der jungen Thereza, genannt Terry, nach einem Selbstmordversuch das Leben und nimmt sie bei sich auf, um sie vor der Obdachlosigkeit zu bewahren. Es entblättern sich ihre gegenseitigen Lebensentwürfe. Der ältere Mann ist der früher so berühmte Clown Calvero. Seit einem Jahr hatte er keinen Auftritt mehr, das erste Engagement darf er nur unter Verwendung eines Pseudonyms antreten. Er glaubt, nur noch betrunken lustig sein zu können. Terry ist eine talentierte Tänzerin, die sich mit Schuldvorwürfen und Trauer um eine verlorene Liebe, einen Komponisten, herumschlägt. Sie erkrankte daraufhin an einer psychosomatischen Krankheit, die das Tanzen unmöglich machte und glaubt, seit dem Selbstmordversuch gelähmt zu sein. Durch die Fürsorge des Clowns lebt sie wieder auf. Ihren Durchbruch erlebt sie genau an dem Tag, als Calvero gefeuert wird, weil er nüchtern das Publikum langweilt.
Sechs Monate später ist Terry der Solostar eines großen Balletts und kann Calvero einen Job in ihrem Stück verschaffen. Sie ist ihm dankbar für seine Hilfe und glaubt, ihn zu lieben und macht ihm einen Heiratsantrag. Dann trifft sie den ehedem geliebten Komponisten wieder, der ihr seine Liebe offenbart. Sie aber erklärt ihm, dass sie Calvero heiraten werde, obwohl ihre Gefühle zu ihm "vielleicht sogar mehr als Liebe" seien, weil sie sich ihrem Erwecker (Calvero) verbunden fühlt. Als Calvero die beiden sieht, verlässt er Terry, weil er weiss, dass ihre Gefühle für Ihn nicht auf einer Liebesbeziehung beruhen, sondern aus dem Verständnis einer liebenden Vater-Tochter-Beziehung resultieren. Er verlässt sie heimlich, damit sie ihn verlassen kann, und lebt als Alleinunterhalter ein glückliches und zugleich bedeutungsloses Dasein, bis er durch Zufall den Komponisten wiedertrifft, wodurch er wieder in ihren Bannkreis gerät.
Terry organisiert eine Benefizveranstaltung für Calvero. Sein Auftritt, gemeinsam mit seinem alten Partner (Buster Keaton), wird ein grosser Erfolg, doch am Ende erleidet Calvero einen Herzanfall. Terrys Auftritt als gefeierte Primadonna lässt ihn glücklich sterben.
ALLGEMEINES / HINTERGRÜNDE
Chaplin beschrieb den Abstieg von Künstlern, wie er ihn selbst als junger Mann miterlebte. Deshalb siedelte er ihn auch in London unmittelbar vor dem Ersten Weltkrieg an. Gedreht wurde freilich in Amerika. In die Figur von Calvero, den er selber spielte, legte er Erinnerungen an den eigenen Vater. Bei Terry bezog er sich häufig auf seine Mutter bzw. eine seiner Jugendfreundinnen. Das ging soweit, dass Claire Bloom dieselbe Kleidung wie letztere tragen sollte.
Rampenlicht ist vom Ton her weit von Chaplins Tramp-Filmen entfernt. Obwohl auch diese stets tiefe Melancholie aufwiesen, war der Humor von "Der große Diktator" und "Monsieur Verdoux" ungleich bitterer und pessimistischer. "Rampenlicht" durchzieht zwar ein leiser Humor, der bezieht sich aber auf den Charme und die Altersweisheit von Calvero, der erkennt, dass seine Karriere zu Ende geht. Slapstick-Szenen und reiner Humor fehlen fast völlig.
PRODUKTION
Der junge Komponist, Calveros Nebenbuhler, wurde von Chaplins Sohn Sydney gespielt, seine Kinder Geraldine und die noch jüngeren Kinder treten kurz auf und seine Frau Oona ist in einigen Szenen Claire Blooms Licht-Double. Der Film enthält zudem eine Szene Chaplins mit Buster Keaton, ihrem einzigen gemeinsamen Auftritt.
Chaplin verfasste vor dem Drehbuch eine (unveröffentlichte) Romanversion namens "Footlights", in die er die Biographien der Hauptpersonen zum Zeitpunkt vor dem Filmbeginn beschrieb. Hierbei griff er insbesondere auf die Lebensläufe seiner Eltern zurück, so seinem Vater, der wie Calvero Alkoholiker war und mit 37 Jahren starb.
Als Regieassistent war Robert Aldrich tätig. Szenenbildner war Eugene Lourie. Die Tanzchoreografie schufen Andre Eglevsky, Melissa Hayden und Charles Chaplin.
Während seiner Promotion-Tour nach England, wo der Film am 16. Oktober 1952 seine Weltpremiere erleben sollte, wurde Chaplin verboten, wieder nach Amerika zurückzukehren. Auslöser waren Kritik an seiner Weigerung, die US-amerikanische Staatsbürgerschaft anzunehmen sowie seine "kommunistischen Umtriebe" (ein Auftritt in Bulgarien, seine Freundschaft zu Hanns Eisler).
Die USA-Premiere war am 23. Oktober 1952 in New York. In den Vereinigten Staaten konnte der Film aus politischen Gründen aber erst 20 Jahre später einem breiteren Publikum in den Kinos gezeigt werden. In Deutschland fand die Premiere im September 1954 statt.
MUSIK
Da die Regeln der Academy verlangen, dass ein nominierter Film erstmalig im selben Jahr im Stadtgebiet von Los Angeles aufgeführt worden sein muss, war "Rampenlicht" im Jahr 1972 für die Oscars wählbar.
In der Kategorie "Beste Filmmusik" wurde das Werk nominiert und gewann.
So erhielt Chaplin ein Jahr nach dem "Ehrenoscar" erstmals auch im Rahmen des eigentlichen Wettbewerbs die goldene Statue.
Die Auszeichnung teilte er mit den beiden Musikern Raymond Rasch und Larry Russell, obwohl deren Mitwirkung bei Rampenlicht bis heute umstritten ist. So hat Russell Garcia in mehreren Interviews detailliert dargelegt, dass er basierend auf Chaplins Melodien nicht nur die Musik arrangierte sondern auch die dramatische Partitur komponierte. Rasch habe für Chaplin lediglich Klavier gespielt und Russell sei, so Garcia weiter, gar nicht beteiligt gewesen. Die Beiden seien später aus Versehen nominiert worden, vermutet Garcia.
AUSZEICHNUNGEN
1953: BAFTA-Award für die beste Newcomerin - Claire Bloom
1973: Oscar für die beste Originalmusik für Charles Chaplin, Raymond Rasch und Larry Russell
73 Tagen
SAN FRANCISCO ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahre 1936. Regie führte W.S. Van Dyke nach einem Drehbuch von Anita Loos. Die Produktion leiteten John Emerson and Berhard H. Hyman. Die Musik stammt von Walter Jurmann.
Dieser aus 1936 stammdende Film mit hervorragenden Schauspielern besetzt, ist einer der besten Filme in der Kategorie "Katastrophenfilm" den ich je gesehen habe. Die sogenannten "Special Effects" waren für die Zeit - 1930er Jahre - hervorragend.
Schade, dass die verschiedenen TV-Sender für diesen grossartigen Film keinen Platz im Hauptabendprogramm bereit stellen. Einen besseren Sendeplatz als nachts ab 04:45 Uhr hat der Film mit Sicherheit verdient!
DARSTELLER
Clark Gable als Blackie Norton
Jeanette MacDonald als Mary Blake
Spencer Tracy als Pater Tim Mullin
Jack Holt: Jack Burley
Jessie Ralph als Mrs. Maisie Burley
Ted Healy als Mat
HANDLUNG
Silvester 1905 sucht die junge Sängerin Mary Blake Arbeit in Blackie Nortons Tanzlokal in San Francisco. Norton engagiert sie, jedoch nicht nur aufgrund ihrer Stimme, sondern vor allem aufgrund ihres Aussehens. Marys Auftritte erfreuen sich schnell großer Beliebtheit und obwohl ihr Norton sehr gefällt, möchte sie sich nicht auf eine Affäre mit ihrem Chef einlassen. Dagegen freundet sie sich eng mit dem Jugendfreund Nortons an, dem Priester Tim Mullin.
In das Lokal kommt der Operndirektor Jack Burley, der zur High Society San Franciscos gehört. Burley ist der Gegenspieler von Blackie Norton. Beide kandidieren für die Wahlen zum nächsten Stadtrat. Er versucht Norton davon zu überzeugen, nicht bei den Wahlen anzutreten. Doch Norton hält an seiner Kandidatur fest. Burley kündigt ihm einen harten Kampf an. Als Burley Mary Blake singen hört, ist er von ihr fasziniert und bietet ihr ein Engagement in seiner Oper an. Mary träumt schon seit langem von einem solchen Engagement, sieht sich jedoch jetzt in einer Zwickmühle. Einerseits ist sie verliebt in Blackie und möchte ihm gegenüber loyal sein, andererseits sind ihre Träume noch nie so nah der Realisierung gewesen.
Mary und Blackie kommen sich langsam näher. Blackie feiert bereits seine künftige Eheschliessung, doch Mary entfernt sich wieder von ihm, provoziert durch neidische Kommentare von Kolleginnen. Sie verlässt Nortons Etablissement und geht zu Burley in die Oper. Am Tag ihrer ersten Premiere erhält sie einen Heiratsantrag wiederum von Burley, den sie jedoch unbeantwortet lässt. Zur Premiere kommt auch Norton gemeinsam mit dem Sheriff, um die Aufführung mit dem Argument seines bestehenden Vertrages mit Mary platzen zu lassen. Als er jedoch die Leistung von Mary auf der Bühne erlebt und Zeuge ihres Erfolges wird, lässt er diesen Plan fallen. Nach der Aufführung macht er ihr in der Garderobe einen Heiratsantrag. Sie verlässt daraufhin wieder die Oper und kommt zurück in Blackies Lokal.
Blackies Freund Tim Mullin ist jedoch der Meinung, dass dies der falsche Schritt für die weitere Karriere Marys war. Es kommt zum Streit mit dem Freund, bei dem Blackie Tim niederschlägt. Aufgrund dieses brutalen Zusammenstosses verlässt Mary Blackie erneut und kehrt in Burleys Oper zurück. Burley sieht nun seine Chance gekommen und schickt die Polizei unter banalsten Gründen in Blackies Lokal. Das gesamte Ensemble wird verhaftet und Blackie steht vor dem Nichts. Am gleichen Abend sollte ein Wettbewerb der besten Vorstellungen in Nachtlokalen stattfinden. Der Gewinn sollte seine Wahlkampagne finanzieren. Zum Wettbewerb kommen auch Mary und Burley. Mary erfährt von den Machenschaften ihres Ehemanns in spe. Sie beschliesst Blackie zu helfen und für ihn in den Wettbewerb zu gehen. Er weiss jedoch davon nichts und ist zu stolz später den Preis anzunehmen, er beleidigt Mary, die ihn verzweifelt mit Burley verlässt. Und genau in diesem Moment beginnt das große Erdbeben von San Francisco. Burley kommt unter den Trümmern ums Leben. Blackie findet während der Katastrophe zu sich und erfährt Gott. Er versöhnt sich wieder mit Pater Tim Mullin und kehrt für immer zu Mary zurück.
HINTERGRÜNDE / WISSENSWERTES / REZEPTION
MGM suchte nach einem geeigneten Filmstoff, um Jeanette MacDonald ein Spitzenrolle mit Gesang zu verschaffen, da sie sich zunehmend unzufrieden zeigte, immer nur in Operetten neben Nelson Eddy zu spielen. Schliesslich fand das Studio in diesem Liebesmelodram um den Aufstieg einer jungen Sängerin einen geeigneten Stoff. Gleichzeitig gab man ihr den grössten männlichen Star des Studios an die Seite: Clark Gable.
Jeanette MacDonald singt im Film den grössten Teil der Songs. Shirley Ross sang Happy New Year zu Beginn des Films. Der größte Erfolg wurde der Titelsong San Francisco.
Gable und MacDonald kamen nicht gut miteinander aus, da er ihre ständigen "Wünsche" und Unzufriedenheiten im Make-Up und Kameraeinstellungen nicht mochte. Es blieb der einzige Ausflug der Schauspielerin in ernstere Gefilde. Ihre nächsten Soloauftritte waren harmlose Komödien wie The "Firefly", der sie als napoleonische Spionin (!!!) einsetzte und "Broadway Serenade", in dem sie als temperamentvoller Bühnenstar zu sehen war.
Ironischerweise war 1936 der Film "Rose-Marie", die Tonfilmversion einer Operette mit MacDonald und Nelson Eddy der größere kommerzielle Erfolg.
AUSZEICHNUNGEN
Der Film erhielt 1937 sechs Oscarnominierungen, jedoch einzig der Oscar für den besten Sound ging an das MGM-Musical.
Spencer Tracy war für die beste männliche Hauptrolle nominiert
W. S. Van Dyke in der Kategorie Beste Regie
und auch in der Kategorie Bester Film wurde San Francisco nominiert.
Der Star des Films Clark Gable ging leer aus.
WICHTIGE ANREGUNGEN
Dieser aus 1936 stammdende Film mit hervorragenden Schauspielern besetzt, ist einer der besten Filme in der Kategorie "Katastrophenfilm" den ich je gesehen habe. Die sogenannten "Special Effects" waren für die Zeit - 1930er Jahre - hervorragend.
Schade, dass die verschiedenen TV-Sender für diesen grossartigen Film keinen Platz im Hauptabendprogramm bereit stellen. Einen besseren Sendeplatz als nachts ab 04:45 Uhr hat der Film mit Sicherheit verdient!
73 Tagen
Dieser Beitrag war eher fuer den Muell!
Tatsaechlich, waere man noch nicht einmal im Restaurant, auf so einen hohen Preis gekommen!
Dazu: Stoer ist nicht wirklich ein teurer Speisefisch [wird eher als "Abfall|" der Caviar Herstellung gesehen...
Zwergzebu interessiert kein Schwein [oder Rind] - Kobe Beef waere teuer gewesen, und haette mehr Sinn gemacht!
Vanille und Saffran sind teuer - man braucht aber auch kein Kilo - nur Milligramm und Gramm. Das trifft auch fuer den Schinken zu! Den ganzen Schinken, kann man nicht fuers Menue veranschlagen. Teurer Port und Kopi Luwak in den Speisen? Ist bloedsinnig und treibt den Preis nach open, ohne zusaetzlichen Nutzen.
War eigentlich ein ganz interessantes Thema - jedoch komplett an der Realitaet vorbei produziert!
73 Tagen
HABEN UND NICHTHABEN - Originaltitel: "To Have and Have Not" ist ein 1944 unter der Regie von Howard Hawks gedrehter US-amerikanischer Spielfilm mit Humphrey Bogart und Lauren Bacall in den Hauptrollen. Der Film basiert auf dem Roman Haben und Nichthaben von Ernest Hemingway. Das Drehbuch stammt von Jules Furthman und William Faulkner. Produktion: Howard Hawks und Jack L. Warner. Die Musik stammt von William Lava, Franz Waxman und Hoagy Carmichael.
DARSTLLER
Humphrey Bogart als Harry "Steve" Morgan
Walter Brennan als Eddie
Lauren Bacall als Marie Browning
Dolores Moran als Mme. Hellene de Bursac
Hoagy Carmichael als Cricket
Sheldon Leonard als Lt. Coyo
Walter Molnar als Paul de Bursac
Marcel Dalio als Gerard (Frenchy)
Walter Sande als Johnson
Dan Seymour als Capt. M. Renard
Aldo Nadi als Renards Bodyguard
HANDLUNG
Auf Martinique trifft der raue Seemann Harry Morgan, der mit seinem Schiff unter Mithilfe des Säufers Eddie Touristen herumführt, auf die junge Amerikanerin Marie Browning. Sie ist gestrandet und schlägt sich mehr schlecht als recht durchs Leben. Als Browning von Morgan beim Diebstahl erwischt wird, stellt er sie und sie verlieben sich in einander.
Morgan hatte sich mit dem Krieg und den lokalen Vertretern des Vichy-Regimes arrangiert, wird aber durch seine Liebe aus dieser Lethargie herausgerissen. Er erklärt sich bereit, Nazi-Widerstandskämpfern zu helfen. Allerdings nur deswegen, um Geld für die Rückkehr seiner Geliebten in die USA zu erhalten. Sie bleibt aber. Erst in der Schlussszene verlassen beide als Paar – zusammen mit Eddie – die Insel.
HINTERGRÜNDE / ALLGEMEINES
Der Filmsong "How Little We Know" wurde von Hoagy Carmichael geschrieben, der Liedtext stammt von Johnny Mercer.
Der Film ist der erste gemeinsame von Bogart und Bacall, die sich während der Dreharbeiten kennengelernt und verliebt haben. Berühmt ist etwa die Szene, in der Bacall/Browning Bogart/Morgan um Feuer bittet - "Anybody got a match?" - und die Szene, in der sie ihm sagt, er solle pfeifen, wenn er sie brauche - "You know how to whistle, don’t you Steve? You just put your lips together and … blow".
AUSZEICHNUNGEN
"Haben oder Nichthaben" iat uuf Platz 60 der vom American Film Institute zusammengestellten Liste der 100 besten amerikanischen Liebesfilme aller Zeiten.
73 Tagen
FIREFOX ist ein Actionfilm aus dem Jahr 1982 und wurde nach dem gleichnamigen Roman von Craig Thomas gedreht. Clint Eastwood, der den Film produzierte, führte die Regie und spielte die Rolle des Piloten Mitchell Gant. Das Drehbuch stammte von Alex Lasker und Wendell Wellman. Die Musik ist von Maurice Jarre.
DARSTELLER
Clint Eastwood als Major Mitchell Gant
Freddie Jones als Kenneth Aubrey
Nigel Hawthorne als Pyotr Baranovich
David Huffman als Captain Buckholz
Warren Clarke als Pavel Upenskoy
Ronald Lacey als Semelovsky
Ken Colley als Oberst Kontarsky
Klaus Löwitsch als General Vladimirov
Stefan Schnabel als Generalsekretär
HANDLUNG
Die Sowjets haben ein neues Kampfflugzeug, die MiG 31, entwickelt, dessen fiktiver NATO-Codename "Firefox" lautet. Die Firefox stellt alle Kampfflugzeuge, die zurzeit in der NATO existieren, in den Schatten. Sie erreicht fünffache Schallgeschwindigkeit, verfügt über Tarnkappentechnik und ein neuartiges gedankengesteuertes Waffensystem, mit dem der Pilot äusserst schnell auf Angriffe reagieren kann. Zurzeit soll nur ein Prototyp dieses Flugzeuges existieren. Um zu verhindern, dass die Sowjets das Flugzeug in Massen produzieren und damit einen militärischen Vorteil erlangen, wollen die Amerikaner mit Hilfe der Briten das Flugzeug stehlen. Der britische Geheimdienst hat bereits Verbindung zu Kontaktleuten in Russland aufgenommen, die bereit sind, ein solches Vorhaben zu unterstützen. Darunter befinden sich auch die beiden Wissenschaftler Baranovic und Semelowsky, die massgeblich an der Entwicklung der Firefox beteiligt sind und nichts mehr zu verlieren haben, da sie als Juden und potentielle Dissidenten wahrscheinlich in einem sowjetischen Zwangsarbeitslager landen, wenn sie nicht mehr benötigt werden.
Für das Vorhaben wird der Ex-Vietnam-Pilot Mitchell Gant ausgewählt. Er gehörte einer Spezialeinheit der US-Airforce an und ist in der Lage, alle sowjetischen Kampfflugzeuge zu fliegen. Trotz der Tatsache, dass er seit dem Vietnamkrieg unter einer Posttraumatischen Belastungsstörung leidet, ist er für den Einsatz prädestiniert, weil er fliessend russisch denken und sprechen kann, da seine Mutter Russin ist und er zweisprachig aufgewachsen ist, und er dieselbe Grösse hat, wie der Testpilot Oberst Voskow, für den Pilotenhelm und Druckanzug angepasst wurden. Gant wird unter falschem Namen nach Russland eingeschleust und trifft dort mit den Kontaktleuten zusammen, die ihn dabei unterstützen, an das Flugzeug heranzukommen. Dazu muss Gant mehrmals seine Identität wechseln und wird ständig von KGB und Militär verfolgt. Von Baranovic erfährt Gant, dass es noch einen zweiten Prototypen der Firefox gibt, der durch Feuer zerstört werden soll. Gant wird in den Hangarbereich eingeschleust und dringt in das Quartier von Voskow ein, den er überfällt und bewusstlos schlägt. Auf den angesetzten tödlichen Schlag verzichtet er jedoch und versteckt Voskow, um bis zum Start dessen Identität anzunehmen. Als die Nachricht über Gants wahre Identität auf dem Stützpunkt eintrifft und klar ist, was er vorhat, sitzt Gant bereits im Flugzeug und rollt damit zur Startbahn. Als er gerade von der Startbahn abhebt, trifft der Generalsekretär ein, der sich den Testflug mit der Firefox ansehen wollte. Die Zerstörung der zweiten Firefox wird gerade noch verhindert, Baranovic, Semelowsky und alle anderen Kontaktleute werden getötet. General Vladimirow und der Generalsekretär streiten sich über die weitere Vorgehensweise, nachdem es nicht gelungen ist, Gant abzufangen. Gant landet mit dem Flugzeug auf einer großen Eisscholle im Eismeer, und wird von einem amerikanischen U-Boot ("Mother One") mit dem nötigen Treibstoff versorgt. Unterdessen wird Oberst Voskow mit der zweiten Firefox losgeschickt, kann diesen dank Luftbetankung einholen und es kommt über der Barentssee zwischen den beiden Piloten zu einem Luftkampf. Während diesem erleidet Gant einen Flashback und verliert für einen Moment jede Orientierung. Voskow hätte danach eine sichere Chance auf einen Abschuss, lässt diese jedoch ungenutzt verstreichen und Gant schafft es während des fortgesetzten Kampfes schliesslich, Voskow abzuschiessen. Er fliegt weiter in Richtung USA und kann scheinbar durch nichts mehr aufgehalten werden.
ALLGEMEINES / HINTERGRÜNDE
Die Aussenaufnahmen, die in Moskau spielen, sowie die Aufnahmen in der U-Bahn und der U-Bahn Haltestelle wurden in Wien gedreht. Zuerst die Station Stadtpark der Linie U4 und danach die Station Südtiroler Platz der Linie U1. Dabei treten auch einige Filmfehler auf, da z.B. in einer Szene an der Wand der U-Bahn-Station die Worte Kurzzug und Langzug zu lesen sind.
Die Szenen, die das getauchte U-Boot zeigen, sind dem Film Eisstation Zebra entnommen.
Es gibt ein Buch als Fortsetzung, das Firefox Down heißt. In dieser Fortsetzung wird klar, das es den Sowjets doch noch gelang, den Firefox zur Notlandung zu zwingen. Gant landet das Flugzeug in Finnland auf einem zugefrorenen See, und entkommt, kurz bevor das Flugzeug einbricht und versinkt. Gant kann sich zu seinen Leuten durchschlagen, und der Firefox wird geborgen, im Eilverfahren getrocknet und provisorisch startbereit gemacht. Gant schafft es mit Glück und Mühe, den Flieger in den NATO-Luftraum zu bringen, von da ab wird er von britischen Tornados eskortiert.
73 Tagen
DER FLUCH DES ROSAROTEN PANTHERS - Original: "Curse of the Pink Panther" ist eine US-amerikanisch-britische Filmkomödie von Blake Edwards aus dem Jahr 1983. Sie ist die achte Fortsetzung des Komödienklassikers Der rosarote Panther aus dem Jahr 1963 und der erste Film, in dem Inspector Clouseau nicht mehr von Peter Sellers dargestellt wird. Regie führte Blake Edwards nach dem Dembruch an dem er gemeinsam mit Geoffrey Edwards beteiligt war. Produktion: Tony Adams, Blake Edwards und Jonathan D Krane. Die Musik ist von Henry Mancini.
DARSTELLER
Ted Wass als Sergeant Clifton Sleigh
David Niven als Sir Charles Lytton
Robert Wagner als George Lytton
Herbert Lom als Chefinspektor Charles LaRousse Dreyfus
Capucine als Lady Simone Litton
Joanna Lumley als Gräfin Chandra
Robert Loggia als Bruno Langois
Harvey Korman als Professor Auguste Balls
Burt Kwouk als Cato Fong
Roger Moore als Chefinspektor Jacques Clouseau
HANDLUNG
Chefinspektor Jacques Clouseau gilt als der beste Ermittler Frankreichs. Er ist spurlos verschollen. Die Behörden beauftragen den Chefinspektor Charles LaRousse Dreyfus mit der Suche nach seinem Intimfeind.
Dreyfus bekommt den Ratschlag, dass er eine Datenbankabfrage im Computer Interpols starten sollte. Dreyfus fragt nach dem schlechtesten Ermittler und findet den New Yorker Polizisten Clifton Sleigh.
Sleigh übernimmt die weitere Suche nach dem verschollenen Clouseau. Er wird zum Ziel zahlreicher Angriffe, die genauso von Cato Fong, von Dreyfus wie auch von den Kriminellen ausgehen. Sleigh befragt die aus den früheren Filmen der Reihe bekannten Sir Charles Litton, dessen Frau Simone und dessen Neffen George Lytton. Er kommt zum Schluss, dass Clouseau den als Rosaroter Panther bekannten Diamanten stahl und sein Äusseres mittels plastischer Chirurgie veränderte. Später wurde er getötet.
In der letzten Szene sieht man Sir Charles Litton, Simone und George Lytton auf einem Boot.
ALLGEMEINES / HINTERGRÜNDE
Nach dem Tod des Hauptdarstellers Peter Sellers im Jahr 1980 versuchte man, die Pink-Panther-Reihe mit der Figur des New Yorker Sergeant Clifton Sleigh als tollpatschigen Ersatz für Inspektor Clouseau fortzusetzen. Dieser Versuch erhielt weitgehends schlechte Kritiken, sodass erst 10 Jahre später mit Roberto Benigni als Sohn des Inspektor Clouseau wieder eine Fortsetzung gedreht wurde.
Roger Moore spielte als Nebenrolle den gesichtsoperierten Inspector Clouseau. Seine Szenen wurden während der Dreharbeiten zum James-Bond-Film "Octopussy" an einem Tag gedreht.
Der Film wurde unter anderen in Paris, in Nizza, in New York City, in Valencia und auf Ibiza gedreht.
73 Tagen
EIN UNGEZÄHMTES LEBEN - Originaltitel "An Unfinished Life" ist ein US-amerikanisches Filmdrama von Lasse Hallström aus dem Jahr 2005. Regie führte Lasse Hallström nach einem Drehbuch von Mark Spragg und Virginia Korus Spragg. Produktion: Su Armstrong, Leslie Holleran, Graham King, Alan Ladd Jr. Kelliann Ladd, Meryl Poster, Michelle Raimo, Matthew Rhodes, Joe Roth, Mark Rydell und Harvey Weinstein. Die Musik ist von Deborah Lurie.
DARSTELLER
Robert Redford als Einar Gilkyson
Jennifer Lopez als Jean Gilkyson
Morgan Freeman als Mitch Bradley
Josh Lucas als Sheriff Crane Curtis
Damian Lewis als Gary Watson
Camryn Manheim als Nina
Becca Gardner als Griff Gilkyson
Lynda Boyd als Kitty
Bart the Bear II. als Der Bär
HANDLUNG
Einar Gilkyson lebt auf seiner Farm in Wyoming. Er kümmert sich um seinen langjährigen Freund Mitch Bradley, der nach dem Kampf mit einem Bären unter den Folgen der erlittenen Verletzungen leidet.
Eines Tages taucht Jean Gilkyson auf, die mit dem bei einem Autounfall verstorbenen Sohn von Einar verheiratet war. Sie verliess ihren letzten Partner Gary, als dieser ihr gegenüber wieder einmal gewalttätig wurde. Einar erfährt erst jetzt, dass Jean von seinem Sohn eine Tochter namens Griff hat.
Jean findet Arbeit als Kellnerin und Griff lernt den ihr bisher unbekannten Grossvater kennen. Der Bär erscheint wieder in der Nähe der Farm. Bald darauf wird er von Wildhütern gefangen und einem lokalen Zoo übergeben. Als Einar den Bären auf Wunsch von Mitch Bradley befreien will, gefährdet die dabei helfende Griff durch einen Fehler beim Steuern des Pick-Ups das Leben von Einar. Der, obwohl leicht verletzt, nimmt seiner Enkeltochter das Missgeschick aber nicht übel.
ALLGEMEINES / HINTERGRÜNDE
Der Film wurde bereits im Jahr 2003 produziert aber erst zwei Jahre später veröffentlicht. Der Grund war ein Streit zwischen Lasse Hallström und den Produzenten.
AUSZEICHNUNGEN
Der Film gewann im Jahr 2004 den Canadian Network of Makeup Artists Award.
73 Tagen
X-MEN - DER LETZTE WIDERSTAND - Originaltitel: X-Men: The Last Stand - ist ein US-amerikanischer Comic-Actionfilm aus dem Jahr 2006. Der Film ist die aktuelle Fortsetzung von X-Men (2000) und X-Men 2 (2003). Die umfangreiche Besetzung wurde erneut unverändert übernommen. Regie führt zum einzigen Mal in der Trilogie Brett Ratner, da Bryan Singer, Regisseur der ersten beiden Filme, mit Dreharbeiten zu "Superman Returns" beschäftigt war. Das Drehbuch stammt von Zak Penn. Produktion Avi Arad, Lauren Shuler Donner und Ralph Winter. Die Musik stammt von David Hykes und John Powell.
DARSTELLER
Patrick Stewart als Professor Charles Xavier
Hugh Jackman als Logan/Wolverine
Ian McKellen als Eric Lensherr/Magneto
Halle Berry als Ororo Munroe/Storm
Famke Janssen als Dr. Jean Grey/Phoenix
Anna Paquin als Marie/Rogue
Kelsey Grammer als Dr. Hank McCoy/Beast
Rebecca Romijn als Raven Darkholme/Mystique
Shawn Ashmore als Bobby Drake/Iceman
Ellen Page als Kitty Pryde/Shadowcat
Daniel Cudmore als Peter Rasputin/Colossus
Dania Ramirez als Callisto
Ben Foster als Warren Worthington III/Angel
Aaron Stanford als John Allerdyce/Pyro
James Marsden als Scott Summers/Cyclops
Olivia Williams als Dr. Moira MacTaggart
Vinnie Jones als Cain Marko/Juggernaut
Shohreh Aghdashloo als Dr. Kavita Rao
Cameron Bright als Leech
HANDLUNG
Zu Anfang gibt es einen Rückblick, ungefähr 20 Jahre zuvor. Erik Lehnsherr (Magneto) und Charles Xavier sind noch gute Freunde. Beide besuchen ein junges Mädchen, das sich als Jean Grey herausstellt. Jean zeigt ausserordentlich starke Kräfte im Bereich der Telepathie und Telekinese und verfügt über ein scheinbar unbegrenztes Potential. Während Erik beeindruckt ist, macht sich Charles Sorgen, da ihre Kräfte nicht nur überaus stark sind, sondern auch meist instinktgesteuert freigesetzt werden. Er beschliesst, Teile ihres Geistes mit telepathischen Blockaden zu versehen, um so einen Grossteil ihrer Kräfte in ihrem Unterbewusstsein einzuschliessen.
In der Gegenwart: Die X-Men verbünden sich in diesem letzten Teil der Trilogie mit Dr. Henry "Hank" McCoy, der einst – unter dem Codenamen "The Beast" – ein Gründungsmitglied der X-Men war und nun als erster Mutant ein Regierungsamt bekleidet.
Die X-Men leben nach den Geschehnissen am Alkali Lake ihr Leben weiter. Einzig Scott zieht sich zurück, da er den Tod von Jean nicht verkraften kann. Während die X-Men mit ihren neuen Teammitgliedern im Gefahrenraum eine holografische Übungssequenz bewältigen, erhält Cyclops urplötzlich einen telepathischen Ruf seiner totgeglaubten Partnerin. Unmittelbar begibt er sich zum Alkali Lake, wo Jean tatsächlich wieder den Wassermassen, die sie einst begruben, entsteigt. Bei einem Kuss der beiden vollzieht sich jedoch eine finstere Wandlung in Jean, die in einer Art mentaler Explosion endet und in den Gedanken von Professor Xavier alle Alarmglocken läuten lässt. Er schickt Storm und Wolverine zum Alkali Lake, diese finden jedoch nur die bewusstlose Jean und Cyclops’ schwebende Brille. Bis dato ist unklar, was mit Cyclops geschehen ist, und so bringen die X-Men Jean zurück ins Institut.
Derweil behauptet ein Pharmakonzern, ein Mittel gegen die Mutationen gefunden zu haben, das sie "die Heilung" nennen. Quelle dieses Heilmittels ist der Mutant Jimmy (Codename: Leech), der in der Lage ist, das X-Gen, das für die Kräfte der Mutanten verantwortlich ist, bei anderen Mutanten zu unterdrücken. Nach der Verkündung dieses Heilmittels in den Medien gründet Magneto eine Armee von Mutanten, zu denen auch Pyro, ein früherer Schüler am Xavier-Institut und einstiger Freund der X-Men, gehört. Die X-Men selbst haben ebenfalls zwei neue Mitglieder zu verzeichnen: den stählernen Colossus und die durch Wände gehende Kitty Pryde, die bereits in den vorherigen Filmen in Nebenrollen zu sehen waren.
In der Zwischenzeit erfährt Wolverine von Prof. Xavier, dass Jeans Persönlichkeit gespalten ist. Xavier offenbart ihm, dass sie der Mutant mit den stärksten Kräften sei, der ihm je begegnet wäre. Bereits in ihrer Kindheit sei Jean so mächtig gewesen, dass Xavier sich gezwungen sah, sie mithilfe seiner telepathischen Kräfte einzudämmen. Während dieser Behandlung spaltete sich Jeans Persönlichkeit in zwei Personen. Die eine, Jean selbst, war rational und kontrolliert. Die andere, die sich selbst als "Phoenix" bezeichnete, agierte einzig instinktgesteuert – und war in Xaviers Augen eine Gefahr für die Allgemeinheit. So nutzte er damals seine Kräfte, um den destruktiven Teil von Jeans Bewusstsein wegzusperren und so auch Phoenix zu bändigen. Nachdem Xavier und Wolverine nach einer heftigen Diskussion über Ethik auseinandergehen, erwacht Jean – und mit ihr auch Phoenix. Als Wolverine diese zurückweist, knallt Phoenix ihn an die Wände und entkommt.
Als das Heilmittel bei Magnetos Versuch, seine Verbündete Mystique aus der Gewalt der Regierung zu befreien, auch als Waffe gegen die Mutanten eingesetzt wird und Mystique dadurch ihre Kräfte verliert, treten Magneto und seine Bruderschaft böser Mutanten an, um die Quelle des Heilmittels zu zerstören. Die Pharmafirma von Warren Worthington II, dem Vater des Mutanten Warren Worthington III, Codename: Angel. An Magnetos Seite kämpfen nun der unaufhaltsame Juggernaut, die blitzschnelle, mit einem Mutanten-Radar ausgestattete Callisto sowie der sich duplizierende Multiple Man.
Mit Callistos Hilfe spürt Magneto Phoenix im Haus ihrer Eltern auf, wo er mit seinen Vertrauten auf Xavier, Storm und Wolverine trifft. Magneto und Xavier betreten das Haus und jeder versucht, Jean auf seine Seite zu bringen. Storm und Wolverine versuchen ebenfalls, ins Haus zu gelangen, liefern sich dabei jedoch eine Schlacht mit Juggernaut und Callisto. Die Auseinandersetzung endet mit einem telepathischen Duell zwischen Phoenix und Xavier, in dessen Verlauf Jeans telekinetische Kräfte das Haus aus seinen Grundfesten reissen und in die Luft erheben und schliesslich Xavier regelrecht in Luft auflösen. Magneto nimmt sich Phoenix’ an und bringt sie dazu, ihm zu folgen. Wenig später findet im X-Institut eine Trauerfeier zu Ehren von Professor Xavier statt. Kurze Zeit später jedoch folgt auch Wolverine einem mentalen Ruf von Jean und findet sich in Magnetos Camp im Wald wieder. Als er nach einem vergeblichen Versuch, Jean zu überzeugen, auf Magneto trifft, setzt dieser ihn außer Gefecht.
Schliesslich ziehen Magneto und seine "Bruderschaft der Mutanten" zur Insel Alcatraz, San Francisco. Die frühere Gefängnisinsel ist mittlerweile zu einem Labor umgebaut, in der Leech untergebracht ist und durch seinen Körper "die Heilung" produziert wird. Magneto möchte Leech töten, da die Produktion des Serums nicht ohne den Jungen stattfinden kann. Dazu verlegt er mit Hilfe seiner Kräfte die Golden Gate Bridge nach Alcatraz. Es kommt zu einem Aufeinandertreffen von Magnetos Mutanten-Armee und der mit der "Heilung" bewaffneten Soldaten der Regierung. Kurz nach Beginn der Schlacht erreichen auch die X-Men Alcatraz und stehen den Soldaten der Regierung zur Seite.
Während der Kampf tobt, entsendet Magneto Juggernaut, der in den Forschungstrakt eindringen und Leech töten soll. Juggernaut wird jedoch von Kitty Pryde aufgehalten, die ihn austrickst und Leech befreien kann. Durch die vereinten Kräfte und eine Täuschung gelingt es den X-Men schliesslich, Magneto aufzuhalten. Wolverine schafft es schliesslich, ihn abzulenken, so dass Hank McCoy ihm eine große Menge des Heilungsmittels injizieren kann, mit dem Ergebnis, dass Magneto all seine magnetischen Kräfte verliert. Doch als ein letzter Versuch, Jean Grey wieder zur Besinnung zu bringen, durch das Eingreifen der Soldaten scheitert, geraten Phoenix’ Kräfte immer mehr außer Kontrolle. Während Jean alles und jeden, der sich nicht schnell genug in Sicherheit bringt, im wahrsten Sinne des Wortes pulverisiert, helfen die X-Men bei der Evakuierung der Einrichtung. Nur Wolverine ist dank seiner Regenerationskräfte dazu fähig, bis zu Phoenix vorzudringen. Als deren altes Ich Jean sich schliesslich für einen kurzen Moment durchsetzen kann, bittet sie Wolverine, sie und damit Phoenix zu töten. Wolverine gesteht Jean, dass er sie liebt, bevor er sie schliesslich mit seinen Adamantiumklauen durchbohrt und damit tötet.
Storm und Wolverine halten es nun für ihre Pflicht, die Schule von Professor Xavier weiterzuführen.
Am Ende des Films ist der "geheilte" Magneto schliesslich nur noch ein alter, verbitterter Mann, der um den Tod seines besten Freundes Charles trauert. In einer letzten Szene wird er aber nochmal kurz im Park gezeigt, wo er beim Schach-Spielen eine metallische Schach-Figur ohne diese zu berühren (offenbar durch seine alten Kräfte) ein wenig bewegen kann. Dies lässt Raum für Spekulationen und lässt vermuten, dass das "Heilmittel" gegen die Mutationen entweder nicht stark genug ist oder nur eine begrenzte Wirkungsdauer hat.
Nach dem Abspann folgt noch eine letzte Szene. Man sieht den zu Filmbeginn von Prof. Xavier in einem Lehrvideo im Klassenzimmer schon einmal gezeigten hirntoten Mann in einem Krankenhauszimmer liegen. Eine alte Freundin von Charles, Dr. Moira MacTaggart, kommt herein, um nach dem Patienten zu sehen, als dieser plötzlich seinen Kopf bewegt und mit Charles’ Stimme sagt: "Hallo, Moira". Diese antwortet verdutzt: "Charles?" Mit dieser Szene endet der Film. Bei dem hirntoten Mann handelt es sich um Prof. X’ Zwillingsbruder, dessen höhere Hirnfunktionen durch Charles' Mutation bereits im Mutterleib zerstört wurden. Xavier transferierte offenbar sein Bewusstsein kurz vor seinem Tod in den Körper seines hirntoten Zwillingsbruders. Und somit bleibt für eine Fortsetzung der X-Men-Reihe die Tür geöffnet.
ALLGEMEINES / HINTERGRUND
Bryan Singer, Regisseur der beiden vorherigen Verfilmungen, konnte nicht wieder verpflichtet werden, da er die Regiearbeit am Film "Superman Returns" übernahm. Aus dem gleichen Grund hat James Marsden (Cyclops) im dritten Teil nur einen Kurzauftritt. Als Singers Nachfolger wurde Matthew Vaughn (Produzent des Films Snatch – Schweine und Diamanten) angeworben, der auch für einige Zeit an dem Projekt arbeitete, es schliesslich aber noch vor Drehbeginn wieder verliess. So wurde Brett Ratner ("Rush Hour") mit Produktion beauftragt.
Die Dreharbeiten begannen schliesslich im August 2005 und dauerten bis zum Dezember desselben Jahres. Sie beinhalteten unter anderem den Bau eines gewaltigen Modells der Golden Gate Bridge, auch hatte Angel-Darsteller Ben Foster Probleme mit den künstlichen Flügeln, die er in fast allen Szenen tragen musste. Sie erwiesen sich als zu schwer und mussten zu einem komplett neuen, leichteren Modell umgearbeitet werden.
Zahlreiche Schauspieler, darunter Mike Vogel, Jed Bernard und Nick Stahl (Sin City), bewarben sich für die Rolle des Angel. Die Rolle ging schliesslich an Ben Foster, der in mehreren Spielfilmen und der Serie "Six Feet Under – Gestorben wird immer" auf sich aufmerksam gemacht hatte.
Halle Berry hatte nach dem Drehende von X-Men 2 angekündigt, nicht an einer weiteren X-Men-Verfilmung mitarbeiten zu wollen. Als Grund gab sie persönliche Probleme mit Regisseur Bryan Singer an. Ausserdem bemängelte sie, dass der Charakter Storm sich nicht weiterentwickelte, und wollte sich auf die Hauptrolle in "Catwoman" konzentrieren. Als dieser Film dann jedoch katastrophal floppte und Singer sich von X-Men 3 abwandte, schloss sich Berry dem Projekt wieder an, allerdings unter der Voraussetzung, dass Storm eine größere Rolle spielte.
Comic-Autor Stan Lee hat im Film einen Cameo-Auftritt. Er sprengt den Rasen mit dem Wasserschlauch in der Nachbarschaft der jungen Jean Grey.
2006 wurde von Activision ein Videospiel zum Film veröffentlicht, welches die Geschehnisse zwischen dem zweiten und dritten Teil behandelt.
AUSZEICHNUNGEN
Der Film erhielt 2006 sieben Nominierungen für den Teen Choice Award, darunter für Halle Berry und für Hugh Jackman.
Er wurde 2006 für den Golden Trailer Award nominiert.
Halle Berry wurde 2006 für den Black Movie Award nominiert.
2007 erhielt Famke Janssen den Saturn Award für die beste Nebendarstellerin für die Darstellung der Dr. Jean Grey/Phoenix.
73 Tagen
NEXT ist ein US-amerikanischer Sciencefiction-Film von Lee Tamahori aus dem Jahr 2007, in dem Hellseherei thematisiert wird. Der Film basiert auf der Kurzgeschichte "Der goldene Mann" des US-amerikanischen Autors Philip K. Dick. Regie führte Lee Tamahori nach einem Drehbuch von Gary Goldman, Jonathan Hensleigh und Paul Bernbaum. Produktion: Graham King, Nicolas Cage, Todd Garner, Norman Golightly und Arne Schmidt. Die Musik stammt von Mark Isham.
DARSTELLER
Nicolas Cage als Cris Johnson
Julianne Moore als Callie Ferris
Jessica Biel als Liz Cooper
Thomas Kretschmann als Mr. Smith
Peter Falk als Irv Johnson (Vater von Cris)
Tory Kittles als Agent Cavanaugh
Paul Rae als Flagman
Nicolas Pajon als Mr. Green
HANDLUNG
Cris Johnson wurde mit der Fähigkeit geboren, für maximal zwei Minuten in seine eigene Zukunft sehen zu können. Unter dem Namen "Frank Cadillac" verdient er sich als Zauberkünstler, mit Glücksspielerei und Autodiebstahl in Las Vegas seinen Lebensunterhalt. Weil seine Gewinnserie nach einer Weile auffällt, will ihn ein Casinobesitzer vom Sicherheitsdienst festnehmen lassen. Johnson ergreift die Flucht, wird dabei aber fälschlicherweise eines Verbrechens beschuldigt. Als das FBI erfährt, dass europäische Terroristen (angeführt von Mr. Smith, gespielt von Thomas Kretschmann) eine Atombombe in der Nähe von Los Angeles zünden wollen, wird er von der Agentin Callie Ferris verfolgt, die seine Fähigkeiten zur besseren Aufklärung des Verbrechens nutzen möchte und ihn schon länger im Auge hat. Auch die Terroristen erfahren davon und wollen ihn beseitigen.
Auf seinem Weg trifft Johnson auf die junge Liz, von der er schon eine Woche zuvor eine Vision hatte. Er vermutet deshalb eine besondere Bedeutung und nimmt Kontakt mit ihr auf. Schliesslich kann er sie dazu überreden, ihn zu unterstützen. Als sie in einem Motel übernachten müssen, werden sie vom FBI und den Terroristen aufgespürt. Johnson trennt sich von Liz und begibt sich erneut auf die Flucht, wird aber von Ferris gefasst. Beim Verhör erahnt er mittels Fernsehberichten, dass Liz getötet wird. Um den Mord an Liz zu verhindern, arbeitet Johnson nun mit dem FBI zusammen.
Als die Terroristen den Mord an Liz vorbereiten wollen, werden sie vom FBI überrascht und es kommt zu einem Feuergefecht. Eine kleine Gruppe der Terroristen verschanzt sich mit Liz auf einem Frachtschiff, doch letztlich kann Liz befreit werden. Als ein Spezialtrupp die Atombombe entschärfen möchte, stellt Ferris fest, dass der Standort der Bombe verlagert wurde. Johnson soll den neuen Standort mit Hilfe eines Seismographen herausfinden. Nach kurzer Zeit bemerkt er entsetzt, dass er im Verlauf des Tages einen Fehler gemacht haben muss. Im selben Moment zündet wenige Kilometer entfernt die Atombombe. Nach einer kurzen und starken Druckwelle wird alles Leben im näheren Umkreis von einer gewaltigen Flammenwalze ausgelöscht.
Plötzlich befindet sich Johnson im Motel neben Liz im Bett. Er begreift nun, dass er mit Hilfe von Liz viel länger in die Zukunft sehen kann als es ihm normalerweise möglich ist. Mit diesem Wissen entscheidet er sich, Agentin Ferris bei der Suche nach der gestohlenen Atombombe zu helfen, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass Liz aus der ganzen Sache herausgehalten wird.
ALLGEMEINES / HINTERGRUND
Der Film basiert (sehr lose) auf der Kurzgeschichte "Der goldene Mann" (Original The Golden Man) von Philip K. Dick.
AUSZEICHNUNGEN
California on Location Awards 2006
COLA in der Kategorie Bester Drehort für Liz Matthews
Teen Choice Awards 2007
Nominiert in der Kategorie Beste Darstellerin - Jessica Biel
73 Tagen
LEOPARDEN KÜSST MAN NICHT - Originaltitel: "Bringing Up Baby" ist eine US-amerikanische Screwball-Comedy aus dem Jahr 1938. Das Drehbuch zum Film wurde von Dudley Nichols und Hagar Wilde nach einer Geschichte von Hagar Wilde verfasst, die er zuvor im Collier's Magazine veröffentlichte. Regie führte Howard Hawks. Produktion ebenfalls Howard Hawks mit Cliff Reid. Die Musik stammt von Roy Webb und Jimmy McHugh.
DARSTELLER
Cary Grant als Dr. David Huxley
Katharine Hepburn als Susan Vance
May Robson als Tante Elizabeth
Virginia Walker als Alice Swallow
Charles Ruggles als Major Applegate
Barry Fitzgerald als Mr. Gogarty
Walter Catlett als Constable Slocum
Fritz Feld als Dr. Fritz Lehman
Leona Roberts als Mrs. Hannah Gogarty
George Irving als Dr. Alexander Peabody
Tala Birell als Mrs. Lehman
John Kelly als Elmer
Ward Bond als Polizist auf dem Motorrad
Billy Bevan als Joe, Büffetkellner
HANDLUNG
Der vergeistigte Paläontologe David Huxley arbeitete seit vier Jahren an der Rekonstruktion eines Brontosaurus, für die ihm nur noch ein einziger Knochen fehlt. Er steht zudem kurz vor der Hochzeit mit seiner herrischen Kollegin Alice.
Am Tag vor der Hochzeit − und der Ankunft des Knochens − wird er von seinem Vorgesetzten zu einem Golfspiel mit dem Anwalt der Millionärin Mrs. Carlton Random geschickt. Mrs Random überlegt, dem Museum eine Million US-Dollar zu spenden. David soll einen guten Eindruck erwecken und damit dem Museum zur Spende verhelfen.
Auf dem Golfplatz trifft er Susan Vance, die Davids Golfbälle und zum Schluss auch sein Auto für ihr Eigentum hält. Er trifft sie am Abend wieder, und da Susan ihn für einen Zoologen hält, bringt sie ihn dazu, auf den zahmen Leopard "Baby" aufzupassen, ein Geschenk ihres Bruders an ihre Tante. Am nächsten Tag, nach der Ankunft des Knochens, bringen sie gemeinsam den Leoparden und den Knochen in ein Landhaus in Connecticut in dem die alleinstehende Tante von Susan lebt.
Dort beschliesst Susan, dass sie sich in David verliebt hat, und versucht, ihn so lange wie möglich im Haus zu halten, um seine bevorstehende Hochzeit zu sabotieren. Es kommt zu Verwicklungen, als Susans Hund George den Brontosaurus-Knochen im Garten vergräbt. Dazu kommt noch ein weiterer, gefährlicher Leopard der zu einem Zirkus gehört, den David und Susan aus seinem Transporter befreien, weil sie glauben, es handle sich um Baby.
David kommt schliesslich dahinter, dass Susan die Nichte von Mrs. Random ist, und kann mit ihrer Hilfe die Spende sichern. Als ihm Susan am Ende des Filmes den fehlenden Knochen ins Museum bringt, gesteht David ihr seine Liebe. Kurz darauf bringt Susan das Brontosaurus-Skelett zum Zusammensturz.
ALLGEMEINES / HINTERGRUND
Der Film war zunächst ein kommerzieller Fehlschlag, wurde aber im Laufe der Zeit zum Klassiker, landete auf Platz drei der Bestenlisten des American Film Institute und wurde im Jahr 1990 ins National Film Registry aufgenommen.
Für Regisseur Hawks bedeutete der Flop das Ende seiner Karriere bei RKO und besiegelte zunächst Katharine Hepburns Ruf als Kassengift − sie musste sich aus ihrem Vertrag bei RKO freikaufen und kehrte zum New Yorker Broadway zurück. Erst "Die Nacht vor der Hochzeit", ihre dritte Zusammenarbeit mit Cary Grant, brachte sie zwei Jahre später wieder auf die Leinwand.
Mit "Who's That Girl" wurde 1987 der Stoff mit Madonna in der Hauptrolle neu adaptiert. Regisseur Peter Bogdanovich, der den Film zu seinen Lieblingsfilmen zählt, drehte 1972 mit "Is’ was, Doc?" eine Hommage an "Leoparden küwsst man nicht".
74 Tagen
GETAWAY ist eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Jim Thompson, die von einem Bankraub und der anschließenden Flucht der Bankräuber handelt. Der Titel des Films und die Flucht ordnen den Film dem Genre des Road Movies zu. Regie führte Sam Peckinpah nach einem Drehbuch von Walter Hill und der Produktionsleitung von David Forster. Die Musik stammt von Quincy Jones.
DARSTELLER
Steve McQueen als Doc McCoy,
Ali MacGraw als Carol McCoy,
Sally Struthers als Fran Clinton,
Ben Johnson als Jack Benyon,
Al Lettieri als Rudy Butler
Bo Hopkins als Frank Jackson
Slim Pickens als Cowboy
HANDLUNG
Der in einem texanischen Gefängnis einsitzende Gangster Carter "Doc" McCoy wird durch Einflussnahme des Lokalpolitikers Benyon vorzeitig auf Bewährung aus der Haft entlassen. Als Gegenleistung musste McCoys Frau Carol Benyon sexuell willig sein. Der korrupte Politiker engagiert McCoy kurz nach der Haftentlassung für einen Banküberfall, um eine Veruntreuung von 250.000 Dollar zu verschleiern. Insgeheim beabsichtigt Benyon, den Gangster zu beseitigen und dessen Frau zu übernehmen. Für die Durchführung des Überfalls stellt Benyon McCoy zwei Komplizen zur Seite, die Berufsverbrecher Frank Jackson und Rudy Butler. Bei der Vorbereitung des Überfalls kommt es bereits zu ersten Reibereien zwischen McCoy und Butler.
Der Banküberfall verläuft nicht nach Plan − das Geld wird zwar erbeutet, aber Jackson erschiesst einen Wachmann und wird selbst auf der Flucht von seinem Komplizen Butler ermordet. McCoy und Carol fahren zum vereinbarten Treffpunkt. Dort versucht Butler auch McCoy aus dem Weg zu räumen, um die Beute für sich alleine zu behalten, der misstrauische McCoy schiesst jedoch schneller. Bei der vereinbarten Aufteilung der Beute in Benyons Haus erschiesst Carol Benyon, nachdem der Politiker McCoy betreffs der genauen Umstände seiner Haftentlassung und des krummen Deals mit dem Geld aufgeklärt hat. Möglicherweise hatte Benyon angenommen, Carol McCoy würde bei der Verabredung in seiner Villa ihren Ehemann umbringen. Das Ehepaar flüchtet anschliessend Richtung Mexiko. Sie werden dabei von der Polizei, Benyons Spiessgesellen und Rudy Butler verfolgt. Dieser war von McCoys Kugeln nur leicht verletzt worden, da er noch eine für den Banküberfall beschaffte schusssichere Weste trug. Butler überfällt einen Tierarzt und dessen Frau, um sich die Schusswunde versorgen zu lassen. Anschliessend nimmt er dem Mann Wagen und Frau ab. Der von Butler als Chauffeur zur Verfolgung McCoys eingesetzte Tierarzt endet durch Selbstmord.
McCoy und seine Frau haben auf ihrer Flucht noch einigen Stress auszuhalten. So gelingt es kurzfristig einem im übrigen ahnungslosen Dieb, sich durch einen Trick des Geldkoffers zu bemächtigen. Später besorgt sich McCoy per Ladenraub eine Schrotflinte und Munition, die Polizei taucht auf. Er schiesst sich mit überlegener Feuerkraft den Weg frei, ein Polizeiauto bleibt als brennender Schrotthaufen auf der Strecke. Die Beziehung des Gangsterpärchens gerät nun immer tiefer in die Krise, da McCoy Carol die Eskapade mit Benyon nicht verzeihen will. Die sparsamen Dialoge zeichnen das Bild zweier Menschen, die sich nichts mehr zu sagen haben und deren Gefühle füreinander erstarrt sind. Der Wendepunkt wird erreicht, als sie sich auf der Flucht in einem Müllcontainer verstecken müssen und zum Müllplatz gefahren werden, sie stehen vor dem Scherbenhaufen ihrer Ehe und erwägen die Trennung. Dennoch entscheiden sie sich, gemeinsam weiterzumachen und McCoy verzeiht Carol.
In einem Hotel endet die Verfolgungsjagd und es kommt zu einer fulminanten Schiesserei, in der McCoy und seine Frau alle ihre Verfolger eliminieren können. Sie nehmen einen alten Cowboy als Geisel, der sich als sehr kooperativ erweist und ihnen mit seinem Pickup zur erfolgreichen Flucht nach Mexiko verhilft.
ALLGEMEINES / HINTERGRUND
Ben Johnson spielte bereits 1969 in "The Wild Bunch – Sie kannten kein Gesetz" unter Sam Peckinpah.
Ali McGraw spielte 1978 erneut in Convoy unter Sam Peckinpah.
Steve McQueen drehte 1971 mit Junior Bonner bereits einen Film mit Sam Peckinpah.
Ali McGraw und Steve McQueen lernten sich bei den Dreharbeiten kennen und heirateten 1973, die Ehe wurde bereits 1978 vor den Dreharbeiten zu Convoy wieder geschieden
AUSZEICHNUNGEN
Quincy Jones wurde für einen Golden Globe nominiert.
Der Film gewann einen Golden Reel Award.
REMAKE
1994 wurde ein gleichnamiges Remake von Roger Donaldson gedreht. Wieder verfasste Walter Hill das Drehbuch. Die Rollen der McCoys übernahmen mit Alec Baldwin und Kim Basinger erneut ein reales Ehepaar. Weitere Darsteller waren Michael Madsen, James Woods, Jennifer Tilly, Richard Farnsworth und Philip Seymour Hoffman.
Das Remake wurde als künstlerischer und kommerzieller Flop betrachtet, der dem Klassiker aus den 1970ern nicht gerecht wurde. Basinger wurde zwar für den MTV Award als Most desirable Woman nominiert, aber auch als Schlechteste Schauspielerin für die Goldene Himbeere.
74 Tagen
S.W.A.T. - DIE SPEZIALEINHEIT ist ein US-amerikanischer Action-Thriller von Regisseur Clark Johnson aus dem Jahre 2003 basierend auf der gleichnamigen TV-Serie von 1975. Das Drehbuch schrieben David Ayer und David McKenna. Produktion: Dan Halsted, Chris Lee und Neal H. Moritz. Die Musik stammt von Elliot Goldenthal.
DARSTELLER
Samuel L. Jackson als Sgt. Dan "Hondo" Harrelson
Colin Farrell als Officer Jim Street
Michelle Rodríguez als Officer Chris Sanchez
ames Todd Smith alias LL Cool J als Officer Deacon "Deke" Kaye
Brian Van Holt als Ofcr. Michael Boxer
Josh Charles als Officer T.J. McCabe
Jeremy Renner als Officer Bryan Gamble
Larry Poindexter als Capt. Thomas Fuller
Reg E. Cathey als Ltd. Greg Velasquez
Olivier Martinez als Alex Montel
Bridget Powers als Bridget the Midget
Steve Forrest als SWAT-Fahrer
HANDLUNG - ZUSAMMENFASSUNG
Der Film erzählt von einer SWAT-Einheit des Los Angeles Police Departments (LAPD). Nachdem die Ausbildung des Teams abgeschlossen ist, erledigen sie eine Reihe von Aufträgen. Unter anderem sollen sie den internationalen Schwerverbrecher Alex Montel in die Hände des Regierungsgefängnisses übergeben. Dieser setzt jedoch auf seine Befreiung eine Belohnung von 100 Millionen Dollar aus. Die damit verbundenen Folgen kann man sich vorstellen. Das Organisierte Verbrechen versucht, Alex zu befreien.
AUSFÜHRLICHER HANDLUNGSVERLAUF
Der Banküberfall und seine Folgen
Bei einem misslungenen Raubüberfall auf eine Bankfilliale nehmen mehrere maskierte Räuber Geiseln und verschanzen sich in dem Gebäude. Das SWAT-Team von Street und Gamble soll per Hubschrauber vom Dach in das Gebäude eindringen. Vor der Filiale wird eine mobile Einsatzzentrale errichtet, von welcher aus Lieutenant Greg Velasquez zusammen mit Captain Michael Fuller den Eingriff koordinieren. Während sich die Teams in Stellung bringen nimmt das Krisenverhandlungsteam über ein Wurftelefon Kontakt mit den Geiselnehmern auf. Gamble und Street dringen weiter in die Bank vor, als Lieutenant Velasquez jedoch den Befehl zum Warten gibt, ignorieren sie den Funkspruch. Am Telefon droht der Kidnapper gerade mit der Erschiessung einer Geisel, als Jim und Bryan Sichtkontakt zu ihm bekommen. Gamble schiesst und verletzt dabei eine Geisel an der Schulter. Auch die anderen Entführer werden ausgeschaltet und die Situation geklärt.
Auf dem Revier werden Street und sein Partner in das Büro von Captain Fuller bestellt. Dieser fordert eine Erklärung für die Missachtung des Befehls. Street und Gamble rechtfertigen sich, doch Captain Fuller eröffnet ihnen, dass sie entlassen sind. Velasquez, der sich ebenfalls im Raum befindet, setzt sich jedoch dafür ein, dass beide in der Abteilung bleiben können um eine Chance für einen Wiedereinstieg zu bekommen.
Kurze Zeit später kommt es zum Streit zwischen den beiden Freunden. Während Street von nun an seinen neuen Job in der Waffenkammer antreten will, steigt Gamble aus.
Der Einsatz mit der verwundeten Geisel weitet sich zum Medien-Skandal aus und der Chief sucht dringend nach einer Möglichkeit, die negativen Schlagzeilen loszuwerden. Auf sein Geheiss hin wird der pensionierte SWAT-Veteran Dan Harrelson, genannt Hondo, aus dem Ruhestand zurückgeholt. Er soll eine schlagkräftige, junge Truppe zusammenstellen.
Hondo stellt ein neues Team auf
Als Hondo seine Dienstwaffe in die Waffenkammer bringt trifft er dort Street und überredet ihn, in das neue Team einzusteigen. Ausserdem wählt Hondo seine beiden alten Freunde Michael Boxer und T.J. McCabe aus, sowie den Streifenpolizisten Deacon Kaye und die schlagfertige Verkehrspolizistin Chris Sanchez.
Grundausbildung und Einsatzübung
Danach durchläuft das gesamte Team die Grundausbildung, die Hondo persönlich leitet. Von anfänglichen Spannungen ist am Ende der Ausbildung nichts mehr zu sehen. Die Prüfung legt das Team in einer simulierten Geiselnahme auf dem Flugzeugfriedhof der Davis-Monthan Air Force Base bei Tucson, Arizona ab. Auch Fuller und Velasquez sind mit von der Partie und überwachen den Eingriff vom Kommandoraum aus. Obwohl der Captain, der weder Hondo noch Street und Sanchez leiden kann, hofft, das Team würde in irgend einer Weise versagen, meistern sie die ihnen gestellte Aufgabe und werden für den aktiven Dienst als SWAT-Team zugelassen.
Alex Montel
Währenddessen ist der französische Drogenboss Alex Montel am Flughafen von Los Angeles angekommen, um seinen in L.A. lebenden Onkel zu besuchen. Dieser feiert gerade seinen Geburtstag und man erfährt, dass er die Familie Montel bestohlen hat. Deshalb schneidet Alex dem Onkel kurz vor seinem Aufbruch mit einem Messer die Kehle durch. Auf der Rückfahrt zum Flughafen wird er von einer Motorradstreife der Polizei angehalten weil eine Rückleuchte am Auto defekt ist. Er wird festgenommen, da seine Identität nicht feststellbar ist. Bei der Überprüfung durch die Beamten ergibt sich später, dass Montel auf der ganzen Welt von Interpol gesucht wird. Ausserdem versucht er immer wieder die Mitglieder des SWAT-Teams zu bestechen, was ihm jedoch dem Anschein nach nicht gelingt, da die meisten von ihnen bei der Spezialeinheit sind, weil ihnen der Job Spass macht und nicht des Geldes wegen.
Der erste Einsatz für Hondos Team
Noch bevor Montels Identität genau durchleuchtet wird, soll dieser mit einem Gefängnisbus vom Polizeirevier in ein Untersuchungsgefängnis gebracht werden. Dabei wird der Bus jedoch von einem gestohlenen Streifenwagen angehalten und Montel wird von zwei seiner Handlanger befreit. Hondos Team, das zufällig am Schauplatz des Geschehens vorbeikommt, bemerkt dass etwas nicht stimmt, hindert Montel an der Flucht und bringt ihn zurück zum Polizeirevier. Inzwischen ist durchgesickert, dass es sich bei Montel um einen Grosskriminellen handelt, und so befinden sich bei der Ankunft am Revier bereits Massen von Reportern vor Ort. Als Montel durch die Masse der Journalisten geführt wird, dreht er sich zu einer Kamera und sagt: "Ich biete demjenigen, der mich hier rausholt, 100 Millionen US-Dollar an" Dieser Satz wird dafür sorgen dass Hondo, Street, Sanchez, Boxer, McCabe und Kaye für die folgenden Tage einiges zu tun haben.
Als Ablenkungsmanöver wird ein grosser Konvoi gestartet, der in einer Strassenschlucht in einen Hinterhalt gerät. Währenddessen soll Montel per Hubschrauber in das Bundesgefängnis überführt werden, dieser wird jedoch von einem Scharfschützen abgeschossen, als er gerade auf dem Polizeigebäude landen soll. Dadurch muss die Taktik schnell geändert werden und der Schwerverbrecher soll nun wiederum per Konvoi verlegt werden. McCabe, der im selben Wagen wie Montel sitzt, hat jedoch offensichtlich das Angebot angenommen und bringt die ebenfalls im Auto sitzenden Street und Boxer dazu den Wagen anzuhalten. In diesem Moment erscheint auch Gamble, der die ganze Flucht organisiert hat. Im Laufe der Auseinandersetzung zwischen Street und Gamble löst sich ein Schuss, der Boxer trifft. Gamble, McCabe und Montel setzen sich in die nahegelegene U-Bahn ab, während der Rest des Teams noch keine Ahnung hat dass eine Befreiungsaktion im Gange ist. Erst als die drei schon in der U-Bahn sind, kann Street die Situation über Funk schildern und die restlichen Teammitglieder kommen auch zum Ort des Geschehens.
Die Gruppe um Gamble hat eine U-Bahn organisiert, die in der Station wartet, und fährt just in dem Moment ab, in dem Street hinterher kommt. Die in Fahrtrichtung nächste Station wird von der Polizei abgeriegelt, um die drei Flüchtigen bei der Ankunft zu empfangen, jedoch haben diese auf offener Strecke gestoppt und sind in die Abwasserkanäle von L.A. gestiegen, um diesem vorauszusehenden Schritt zu entgehen.
Das verbliebene Team um Hondo und Street verfolgt Gamble, McCabe und Montel durch die Kanäle und weicht dabei auch einer Sprengfalle aus, die Gamble gelegt hat, der immer rücksichtsloser agiert, weswegen McCabe erste Zweifel an diesem Vorgehen kommen, da er die Mitglieder des Teams um Hondo sehr schätzt. Gamble berücksichtigt diese Bedenken jedoch nicht und verfolgt unbeirrt weiterhin seinen Plan, Montel ausser Landes zu schaffen. Die Gruppe steigt an einer Abzweigung aus dem Kanalsystem und verschliesst das dort vorhandene Gitter mit einem starken Vorhängeschloss, welches Street jedoch mit der Claymore, die vorher als Sprengfalle diente, aufsprengt. Währenddessen startet Gamble ein Ablenkungsmanöver, welches darauf hindeutet dass die Gruppe einen Flughafen ansteuert. Somit werden alle verfügbaren Polizeikräfte dorthin beordert, was Gamble genügend Zeit gibt, seine echte Rettungsaktion durchzuführen, nämlich mit einem von Komplizen entführten Learjet, der auf einer Brücke landet. Als einziges Team erkennt das Team um Hondo, dass Gamble nur ein Ablenkungsmanöver gestartet hat und verfolgt diesen auf die Brücke, wo es verhindert dass der Learjet wieder startet. Im sich anschliessenden Feuergefecht kommt ein Insasse des entführten Flugzeugs und die Komplizen von Gamble um, während Gamble sich mit einem Seil, was um die zweite Geisel aus dem Flugzeug geschlungen wurde, von der Brücke auf einen Güterbahnhof abseilt. Street verfolgt ihn und es entbrennt ein Kampf, bei dem Street am Schluss die Oberhand behält und Gamble von einem Güterzug überrollt wird.
Am Ende des Films fährt die Einheit um Hondo in einem SWAT-Fahrzeug ihrem Feierabend entgegen, während über Funk ein weiterer SWAT-Einsatz erbeten wird. Die Einheit entscheidet sich gegen den Feierabend und für den Einsatz.
HINTERGRUND
Bei der gezeigten SWAT-Ausrüstung handelte es sich nicht um Requisiten, die echten SWAT-Einsatzgruppen verwenden die gleiche Ausrüstung. Um auf ihre Rolle vorbereitet zu sein, erhielten die Schauspieler ein mehrwöchiges SWAT-Training, um das richtige "Gefühl" für die Waffen und die restliche Ausrüstung zu bekommen.
Der Film basiert auf der TV-Serie SWAT (dt. Titel Die knallharten Fünf) aus dem Jahre 1975 mit Steve Forrest als Hondo sowie Robert Urich als Jim Street. Ein SWAT-Mitglied des Films schaut sich nach Feierabend eine Folge der Serie im Fernsehen an. Forrest selbst hatte als Fahrer zum Ende des Films einen Gastauftritt. Rod Perry, der in der Serie die Rolle des Deacon Kaye spielte, ist ausserdem im Film als Kayes Vater zu sehen.
74 Tagen
COOL & FOOL - MEIN PARTNER MIT DER GROSSEN SCHNAUZE - Originaltitel "The Man" ist eine US-amerikanische Actionkomödie aus dem Jahr 2005. Regie führte Les Mayfield, das Drehbuch schrieben Jim Piddock, Margaret Oberman und Stephen Carpenter. Produktion: Toby Emmerich und Stephen Carpenter. Die Musik ist von John Murphy.
DARSTELLER
Samuel L. Jackson als Derrick Vann
Eugene Levy als Andy Fiddler
Luke Goss als Joey / Kane
Miguel Ferrer als Agent Peters
Susie Essman als Lt. Rita Carbone
Anthony Mackie als Booty
Gigi Rice als Susan
Rachael Crawford als Dara Vann
Horatio Sanz als Santos
HANDLUNG
Der afroamerikanische ATF-Agent Derrick Vann sucht gestohlene Waffen. Sein Partner wird während der verdeckt durchgeführten Ermittlung getötet. Da die Waffenhändler irrtümlich den Handelsvertreter Andy Fiddler für eine Kontaktperson beim grossen Deal halten, nutzt Vann den Mann, um an die Verbrecher ranzukommen.
Vann und Fiddler treffen den Waffenhändler Joey, der für die Waffen 500 Tusend Dollar verlangt. Nach einem Streit um die Details der Transaktion trennen sie sich. Vann und Fiddler besuchen eine Theateraufführung, in der Vanns Tochter auftritt. Später rufen sie Joey an und besuchen ihn in seinem Haus. Vann wird als verdeckter Ermittler enttarnt, er behauptet jedoch, er verdiene Geld auf eigene Faust zum Gehalt hinzu. Das überzeugt Joey.
Vann wird wegen seiner Handlungen entlassen. Er trifft erneut Joey. Es kommt zum Kampf, in dem Joey sowie viele seiner Helfer erschossen werden. Vann wird verletzt.
ALLGEMEINES / HINTERGRÜNDE
Der Film wurde in Toronto, in Hamilton (Ontario) und in Oakville (Ontario) gedreht.
In einigen Ländern wie Deutschland und Ungarn wurde er direkt auf DVD veröffentlicht
AUSZEICHNUNGEN
Eugene Levy wurde im Jahr 2006 als Schlechtester Nebendarsteller für die Goldene Himbeere nominiert.
74 Tagen
TOOTSIE ist eine US-amerikanische Travestie-Komödie mit Dustin Hoffman aus dem Jahr 1982. Der Titel ist amerikanischer, leicht sexistischer Slang und bedeutet so viel wie "Schätzchen" oder "Schnuckel". Rwgie führte Sydney Pollack nach einem Drehbuch von Larry Gekbart und Don McGuire. Die Produktion teilten sich ebenfalls Sydney Pollack mit Dick Richards und Ronald L. Schwary. Die Musik stammt von Dave Grusin.
DARSTELLER
Dustin Hoffman als Michael Dorsey / Dorothy Michaels
Jessica Lange als Julie Nichols
Teri Garr als Sandy
Dabney Coleman als Ron Carlisle
Charles Durning als Les Nichols
Bill Murray als Jeff Slater
Geena Davis als April Page
HANDLUNG
Der Schauspieler Michael Dorsey bekommt wegen seiner Eigensinnigkeit kein Engagement. Da kommt er auf die Idee, sich als Frau zu verkleiden, und bewirbt sich unter dem Namen Dorothy Michaels für die Hauptrolle einer Fernseh-Seifenoper. Er erhält den Job und feiert grosse Erfolge.
Gleichzeitig verliebt er sich in seine Kollegin, die ebenfalls in der Serie spielt. Aber Julie und ihr Vater glauben, er sei eine Frau. So kommt es zu einigen heiteren Komplikationen. Dorsey hat zunehmend Probleme damit, den Konflikt zwischen seiner Rolle und seinen Gefühlen für Julie zu bewältigen. Julies Vater wiederum entwickelt Gefühle für "Dorothy". Bei einer ausserplanmässigen Live-Ausstrahlung der Krankenhaus-Serie outet er sich vor einem Millionenpublikum als Mann, womit er zwar seine Rolle verliert, aber die Chance auf eine Beziehung mit Julie hat.
AUSZEICHNUNGEN
Tootsie war für 1983 für 10 Oscars nominiert und zwar in den Kategorien:
Bester Film
Bester Hauptdarsteller - Dustin Hoffman
Beste Weibliche Nebendarstellerin - Teri Garr
Beste Weibliche Nebendarstellerin - Jessica Lange
Beste Regie - Sydney Pollack
Bestes Original Drehbuch
Beste Kamera
Bester Ton
Bester Schnitt
Bester Song - "It might be you"
Nur Jessica Lange erhielt den Oscar als beste weibliche Nebendarstellerin.
Bei den Golden Globes gewann der Film den Preis als
Beste Komödie / Musical,
Dustin Hoffman wurde als Bester Hauptdarsteller in einer Komödie / Musical ausgezeichnet,
Jessica Lange erhielt ihn als Beste Nebendarstellerin.
Ranglisten des American Film Institute:
1998
Platz 62 in der Liste der 100 besten Filme aller Zeiten (2007: Rang 69)
Platz 2 in der Liste der 100 besten Komödien aller Zeiten
74 Tagen
DIE TÜR MIT DEN SIEBEN SCHLÖSSERN Die Tür mit den sieben Schlössern ist ein deutsch-französischer Kriminalfilm (französischer Titel: La porte aux sept serrures) und der elfte deutschsprachige Edgar-Wallace-Film der Nachkriegszeit. Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Edgar Wallace (Originaltitel: The Door with Seven Locks) wurde von der deutschen Rialto Film unter finanzieller Beteiligung der französischen Les Films Jacques Leitienne produziert. Regie führte Alfred Vohrer nach dem Drehbuch von Harald G. Petersson, Johannes Kai und Gerhard F. Hummel. Produktion: Horst Wendlandt. Die Musik stammt von Peter Thomas.
DARSTELLER
Heinz Drache als Inspektor Richard Martin
Sabina Sesselmann als Sybil Lansdown
Eddi Arent als Kriminalassistent Holmes
Hans Nielsen als Rechtsanwalt Warren D. Haveloc
Gisela Uhlen als Emily Cody
Pinkas Braun als Dr. Antonio Staletti
Werner Peters als Bertram Cody
Klaus Kinski als Pheeny
Jan Hendriks als Tom Cawler
Siegfried Schürenberg als Sir John
Friedrich Joloff als Hausmeister Burt
Ady Berber als Giacco
HANDLUNG
Scotland Yard-Chef Sir John ist ratlos. Innerhalb kürzester Zeit werden zwei auf den ersten Blick nicht in Zusammenhang stehende Personen ermordet. Inspektor Dick Martin und sein Assistent Holmes übernehmen die Ermittlungen, kommen erst weiter, als der Ganove Pheeny bei Martin auftaucht und ihm eine seltsame Geschichte von einer Tür mit sieben Schlössern erzählt, die er für einen unbekannten Auftraggeber hätte aufbrechen sollen. Als Pheeny kurz darauf umgebracht wird, bleibt Martin lediglich die Zeichnung eines Familienwappens, die Pheeny ihm hinterlassen hat.
Im Gewand des in der Waterloo Station getöteten Mannes wird ein Brief mit der Aufforderung, sich beim Advokaten Haveloc einzufinden, gefunden. Haveloc ist der Testamentsvollstrecker des verstorbenen Lord Selford, der, wie sich später herausstellt, kurz vor seinem Tod an sieben seiner Bekannten je einen Schlüssel schickte, mit denen sie am Tag der Volljährigkeit seines Sohnes in der Familiengruft der Selfords eine Tür mit sieben Schlössern öffnen sollten, hinter der sich das Erbe des jungen Lord Selford befinden sollte.
Mit Hilfe der Bibliothekarin Sybil Lansdown findet Inspektor Martin heraus, das die Zeichnung von Pheeny das Wappen der Familie Selford zeigt. Gemeinsam mit seinem Assistenten Holms besucht Martin Schloss Selford und trifft dort den Gangster Tom Cawler und den Arzt Dr. Staletti, der ihm gleich etwas seltsam vorkommt.
Wieder im Büro von Notar Haveloc trifft Inspektor Martin erneut auf Sybil Lansdown die sich als Nichte des verstorbenen Lord Selford herausstellt. Ängstlich bittet sie Martin um Hilfe, da sie einen Brief von Lopez Silva, dem ehemaligen Gärtner ihres Onkels erhalten hat, in dem Silva seine Ankunft in London ankündigt und Sybil vor einer drohenden Gefahr für ihr Leben warnt. Doch der Mann aus Lissabon wird im Flugzeug ermordet. Man findet seine Leiche in der Maschine, eine zerrissene Kette um den Hals aber der Schlüssel fehlt.
Bei der Vernehmung der Flugzeugpassagiere trifft Inspektor Martin auf einen gewisser Mr.Cody und dessen Ehefrau. Cody verwickelt sich bei der Befragung in Widersprüche wodurch das Misstrauen des Inspektors geweckt wird. Sein alter Bekannter Tom Cawler arbeitet im Hause der Codys als Butler. Er ist der Neffe von Mrs. Cody und arbeitet im Hause nur zur Tarnung.
Mit einem Trick lockt Mrs. Cody Sybil aus ihrer Wohnung und Mr. Cody entführt Sybil in die Villa des Paares. Eingesperrt in einer Dachkammer des Cody Anwesens soll Sybil eine Verzichtserklärung auf ihren gesamten Besitz und Alles was ihr als Miterbin Lord Selfords je zufallen sollte verfassen.
Bei einem Angriff des grobschlächtigen Riesen Giacco, wehrt sich Mr. Cody mit einer Maschinenpistole und tötet dabei versehentlich seine Frau, bevor er von Giacco erwürgt wird. Sybil Lansdown wird von Tom Cawler aus der Dachkammer befreit, noch bevor Giacco dort eindringen kann.
Sybil und Tom galangen in das benachbarte Schloss Selford, wo sie von dem wahnsinnigen Dr. Staletti in sein geheimes Labor gebracht werden, das sich in der Gruft unter der Kapelle befindet. Tom Cawler soll das nächste menschliche Versuchsobjekt für die Experimente von Staletti werden.
Dazu kommt es aber nicht mehr, da die Polizei rechtzeitig eintrifft um Staletti das Handwerk zu legen. Auch der eigentliche Drahtzieher der Morde, der Notar Haveloc kann von Inspektor Martin überführt und unschädlich gemacht werden.
ALLGEMEINES / HINTERGRÜNDE
Das erste Drehbuch von Johannes Kai sah als Schauplätze unter anderem Mexiko-Stadt, Caracas, Rio de Janeiro, Santiago de Chile, Tokio, Hongkong, Bombay, Kapstadt und Madeira vor.
Produzent Horst Wendlandt, der das Projekt bereits Ende 1961 realisieren wollte, erschien das Drehbuch zu aufwendig und produzierte zunächst den Film "Das Rätsel der roten Orchidee". Noch vor dem Kinostart dieses Edgar-Wallace-Films, begannen die Dreharbeiten zu "Die Tür mit den sieben Schlössern", dessen Drehbuch inzwischen von Harald G. Petersson umfangreich in eine wesentlich kostengünstigere Fassung umgearbeitet wurde.
Zum ersten Mal beteiligte sich eine französische Firma an den Produktionskosten eines Wallace-Krimis der Rialto Film.
Regie führte Alfred Vohrer, der für die Rialto Film bereits erfolgreich die Wallace-Verfilmung "Die toten Augen von London" und den Abenteuerfilm "Unser Haus in Kamerun" inszenierte.
Die Aussenaufnahmen fanden in Berlin-Tempelhof und auf der Berliner Pfaueninsel statt. Die London-Aufnahmen stammten aus dem Archiv. Die Innenaufnahmen entstanden in den Ufa-Filmstudios in Berlin-Tempelhof.
Für die Rolle des Inspektors Dick Martin engagierte man Heinz Drache, der gerade erst durch den Strassenfeger "Das Halstuch" nach "Francis Durbridge" einem Millionenpublikum bekannt wurde. Zwei Jahre vorher wirkte er bereits in dem von Kurt Ulrich produzierten Wallace-Film "Der Rächer" mit.
Neben einigen, in der Wallace-Serie bereits etablierten Darstellern spielten erstmals Gisela Uhlen, Werner Peters und Hans Nielsen in einem Film der Serie mit.
Siegfried Schürenberg mimte erstmals den Scotland-Yard-Chef Sir John. In insgesamt dreizehn Filmen sollte er den energischen und leicht trotteligen Polizeichef spielen. Ausserdem war er in vier weiteren Wallace-Verfilmungen in anderen Rollen zu sehen.
Beim Endschnitt, also noch vor der Prüfung durch die FSK, entfernte man die ursprünglich vorgesehene Eröffnungssequenz des Films. Diese Szenen werden in Joachim Kramps Buch Hallo! Hier spricht Edgar Wallace (1998) wie folgt beschrieben:
Der eben ertrinkende Peter Livingston (gespielt von Arthur Schilski) wird von einem Polizisten (gespielt von Hector Hecht) mit Hilfe einer Stange aus der Themse gezogen. Noch bevor er jedoch an Land kriechen kann, wird der Polizist von einem Unbekannten niedergeschlagen und Livingston mit einem Fusstritt zurück ins Wasser befördert. Während er sich an den glitschigen Stufen festzuhalten versucht, greifen zwei Hände nach ihm und zerreissen mit einem Ruck das Hemd am Hals. Eine Halskette mit Schlüssel wird sichtbar - mit allerletzter Kraft setzt sich der Ertrinkende zur Wehr und versinkt schliesslich gurgelnd in den Fluten. Als Polizeisirenen ertönen flieht der Unbekannte und das Geschehen geht weiter wie bekannt, an der Waterloo Station.
Im Trailer des Films sind Fragmente dieser Szenen zu sehen.
Der Film wurde von der FSK ohne Schnittauflagen ab 16 Jahren freigegeben. 1991 folgte die Freigabe ab 12 Jahren. Dennoch wurde der Film vom Fernsehen später in einer stark gekürzten Fassung ausgestrahlt. Auch der im Original farbige Vorspann wurde lediglich in Schwarzweiss wiedergegeben. Inzwischen wurde der Film in der originalen Kinofassung auf DVD veröffentlicht.
Trotz weitaus schlechterer Kritiken gelang Rialto Film nach dem Misserfolg von "Das Rätsel der roten Orchidee" wieder ein Kassenschlager. "Die Tür mit den sieben Schlössern" gehört zu den sechs Wallace-Filmen mit mehr als drei Millionen Kinobesuchern bei der Erstaufführung.
In den anfänglichen Bahnhofszenen ist sehr deutlich eine Lokomotive der Baureihe V65 der DB zu sehen. Dies verrät, dass die Szenen in einem deutschen Bahnhof gedreht wurden und nicht - wie der Film durch angebrachte englischsprachige Schilder glauben machen will - in einem Bahnhof in London.
74 Tagen
DAS GASTHAUS AN DER THEMSE ist ein Kriminalfilm und der zwölfte deutsche Edgar-Wallace-Film der Nachkriegszeit. Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Edgar Wallace (Originaltitel: The India Rubber Men) wurde von Rialto Film produziert. Regie führte Alfred Vohrer nach dem Drehbuch von Trygve Larsen, Harald G. Petersson und Piet ter Ullen. Produktion: Horst Endlandt. Die Musik stammt von Martin Böttcher.
DARSTELLER
Joachim Fuchsberger als Inspektor Wade
Brigitte Grothum als Leila Smith
Elisabeth Flickenschildt als Nelly Oaks
Richard Münch als Dr. Collins
Jan Hendriks als Roger Lane
Heinz Engelmann als Kapitän Josh Brown
Klaus Kinski als Gregor Gubanow
Eddi Arent als Barnaby
Siegfried Schürenberg als Sir John
Hela Gruel als Anne Fuller
Hans Paetsch als Rechtsanwalt
Rudolf Fenner als Willy
Manfred Greve als Sergeant Frank
Gertrud Prey als Krankenschwester
Friedrich Georg Beckhaus als betrunkener Matrose
R. Möller als Clerk
Frank Strass als Donovan
HANDLUNG
Ein harmloser Whiskyschmuggler wird tot auf seinem Boot aufgefunden, ermordet mit einer Harpune – dem Markenzeichen des mörderischen "Hai". Scotland Yard steht vor einem Rätsel. Bereits seit längerer Zeit verbreitet der Verbrecher Angst und Schrecken, entkommt aber stets durch die Londoner Kanalisation. Inspector Wade von der Flusspolizei spürt endlich eine vielversprechende Fährte auf. Das "Mekka", eine ominöse Hafenkneipe unweit des Tatorts. Die Besitzerin Mrs. Nelly Oaks und deren bildhübsche Pflegetochter Leila Smith sowie der russische Gewürzhändler Gregor Gubanow haben von dem Mord angeblich nichts mitbekommen, scheinen aber mehr zu wissen. Auf der Themse begegnet Wade kurz darauf dem Sportruderer Barnaby, der dem "Hai" in der Mordnacht sogar persönlich begegnet ist. Die Lage spitzt sich zu, als Wade in seinem Dienstzimmer ungeahnten Besuch bekommt. Der "Hai" steht vor ihm. Doch der echte Hai ist ein Diamantenschmuggler…
ALLGEMEINES / HINTERGRÜNDE
Zum letzten Mal verfasste Egon Eis unter seinem Pseudonym Trygve Larsen ein Drehbuch für einen Edgar-Wallace-Film.
Bereits Ende 1961 fertiggestellt, wurde es noch von Harald G. Petersson und Gerhard F. Hummel unter dessen Pseudonym Piet ter Ulen überarbeitet.
Eis schrieb ausserdem noch ein Drehbuch zu "Das indische Tuch" und Treatments zu "Der Zinker" und "Der Hexer".
Bei der späteren Realisierung dieser Edgar-Wallace-Filme fanden die Ideen von Eis jedoch kaum Verwendung.
Noch vor dem Kinostart des Vorgängers "Die Tür mit den sieben Schlössern" begannen die Dreharbeiten zu diesem Film, bei dem abermals Alfred Vohrer die Regie übernahm.
Die Aussenaufnahmen drehte man in Hamburg. Die London-Aufnahmen stammen aus dem Archiv. Die Innenaufnahmen entstanden, zum letzten Mal für einen Edgar-Wallace-Film, im Realfilm-Studio in Hamburg-Wandsbek. Rialto Film stellte dort 1964 noch den Film "Wartezimmer zum Jenseits" her, ebenfalls unter der Regie von Alfred Vohrer.
Neben einigen in der Wallace-Serie bereits etablierten Darstellern übernahmen Heinz Engelmann und Richard Münch wichtige Gastrollen. Star des Films ist jedoch Elisabeth Flickenschildt, der Filmkomponist Martin Böttcher für die Rolle der zwielichtigen Barbesitzerin Nelly Oaks außerdem das Chanson "Besonders in der Nacht" (Text: Ute Kuntze-Just) auf den Leib schrieb.
Im Vorspann dieses Films war zum ersten Mal der berühmte Satz "Hallo! Hier spricht Edgar Wallace" zu hören, zunächst jedoch ohne die vorher ertönenden Schüsse.
Der Film wurde von der FSK nach Kürzung einer Szene ab 16 Jahren freigegeben. Die gekürzte Szene wird in den Unterlagen der FSK wie folgt beschrieben: Bei der Verhaftung von Mr. Lane antwortet Sir John nach der Äusserung "Ich glaube, wir haben ihn" mit dem Satz: "Was heisst - Ich glaube? – Wir sind doch hier nicht in der Kirche". 1991 folgte die Freigabe ab 12 Jahren.
Der Film wurde im Fernsehen später in einer stark gekürzten Fassung ausgestrahlt. Auch der im Original farbige Vorspann wurde lediglich in Schwarzweiss wiedergegeben. Inzwischen wurde der Film in der originalen Kinofassung auf DVD veröffentlicht.
74 Tagen
DER UNHEIMLICHE MÖNCH ist ein deutscher Kriminalfilm des Regisseurs Harald Reinl und der 24. deutschsprachige Edgar-Wallace-Film der Nachkriegszeit. Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Edgar Wallace (Originaltitel: The Terror). Das Drehbuch stammt von J. Joachim Bartsch und Fred Denger. Produktion: Horst Wendlandt. Die Musik stammt von Peter Thomas.
DARSTELLER
Karin Dor als Gwendolin
Harald Leipnitz als Inspektor Bratt
Siegfried Lowitz als Sir Richard
Siegfried Schürenberg als Sir John
Ilse Steppat als Lady Patricia
Dieter Eppler als Sir William
Hartmut Reck als Ronny
Eddi Arent als Smith
Kurt Waitzmann als Sergeant Cunning
Rudolf Schündler als Alfons Short
Kurd Pieritz als Monsieur d'Arol
Uta Levka als Lola
Dunja Rajter als Dolores
Susanne Hsiao als Mai Ling
Uschi Glas als Mary
Erik Radolf als Diener
Wilhelm Vorwerg als Notar
Walter Echtz als Mönch-Double
HANDLUNG
Im Sterben liegend unterzeichnet der alte Schlossherr von Darkwood sein Testament. Es benennt seine Tochter Patricia als Erbin des Anwesens, in dem sie ein Mädchenpensionat führt, und die Enkelin Gwendolin, die das restliche Vermögen erben soll. Doch Richard, der älteste Sohn des Schlossherrn, testamentarisch enterbt, bringt das Testament in seinen Besitz und fordert, da beim Fehlen eines Testaments die Kinder des Schlossherren zu gleichen Teilen erben würden, von seinem Bruder William, seiner Schwester Patricia sowie deren Sohn Ronny eine Generalvollmacht, die ihm das gesamte Vermögen zuschreibt, mit Ausnahme von 10% für jeden der Geschwister. Andernfalls werde er das Testament veröffentlichen und keiner der anderen erhält einen Anteil.
Patricia lädt, um den Schutz Gwendolins besorgt, diese zu sich ins Schloss ein. Sie fordert zudem Schutz von Scotland Yard, da bei Schloss Darkwood eine vermummte Erscheinung in Mönchskutte sein Unwesen treibt. Erst nach der Ermordung eines Inspektors in der Nähe des Schlosses sieht Sir John die Ermittlungen als notwendig an, aber es bedarf noch eines Mordes an einem Mädchen, bevor Sir John und Inspektor Bratt die Vernehmung vor Ort durchführen und zusätzliche Polizeibeamte postieren. Dann beginnen die Ereignisse sich zu überschlagen. Wiederholt verschwinden Mädchen und auch weitere Morde fordern einen schnellen Ermittlungserfolg von Scotland Yard.
Inspektor Bratt gelingt es im Zuge seiner Ermittlungen, den unheimlichen Mönch zu stellen. In einem dunklen Keller gelingt es dem unheimlichen Mönch in allerletzter Sekunde, vor Inspektor Bratt zu fliehen. Jedoch nicht ohne von Inspektor Bratt angeschossen zu werden. Der Mönch flieht in seinem Auto und lässt Inspektor Bratt eingesperrt zurück. Bratt schafft es sich zu befreien und nimmt die Verfolgung in einem Polizei-Auto auf. Gwendolin wurde derweil entführt und in eine vornehme Villa gebracht, wo sie warten soll. Der Mönch hatte ihr Beweise für die Unschuld ihres Vaters, der wegen Mordes im Zuchthaus sitzt, versprochen. Doch auch Richard kommt in dieses Haus und versucht Gwendolin zu erpressen.
Der unheimliche Mönch kommt endlich nach Hause und spielt ihr ein Tonband mit dem Eingeständnis Richards, dass Gwendolins Vater von den Brüdern ins Gefängnis gebracht wurde. Dann gelingt es dem unheimlichen Mönch, Richard zu ermorden, obwohl er zu diesem Zeitpunkt schon schwer verwundet ist. Dann stürmt Inspektor Bratt in das Haus und der unheimliche Mönch bricht tot zusammen. Bei der Lüftung der Maske kommt es für alle zu einer großen Überraschung, denn jeder hatte einen anderen als den Mörder vermutet. Kein anderer als der so unscheinbare Smith verbarg sich unter der Mönchskutte!
ALLGEMEINES / HINTERGRÜNDE
Harald G. Petersson hatte bereits eine erste Drehbuchfassung geschrieben. Diese wurde später von Jochen Joachim Bartsch und Fred Denger grundlegend überarbeitet.
Als Regisseur war zunächst Harald Philipp vorgesehen. Für Harald Reinl, der den Film letztlich inszenierte, war dies die letzte Regiearbeit für einen Edgar-Wallace-Film. Gleichzeitig war "Der unheimliche Mönch" der letzte Edgar-Wallace-Film der Rialto Film in Schwarzweiss.
In verschiedenen Vorankündigungen wurden unter anderem die Darsteller Heinz Drache, Karin Dor, Grit Boettcher, Agnes Windeck, Elisabeth Flickenschildt und Klaus Kinski genannt. Anstelle der erkrankten Grit Boettcher erhielt Uschi Glas ihre erste Filmrolle.
Rudolf Schündler, Uta Levka und Susanne Hsiao waren erstmals in einem Edgar-Wallace-Film zu sehen. Siegfried Lowitz, Dieter Eppler und Karin Dor nahmen mit diesem Film Abschied von der Filmreihe.
Die Aussenaufnahmen entstanden bei Schloss Hastenbeck, bei der Mühle Hittfeld, im Hafen von Hamburg-Harburg, in Berlin-Wannsee und in London. Die Innenaufnahmen drehte man in den Studios der CCC-Film im Berliner Bezirk Spandau.
Der Film wurde von der FSK ohne Kürzungsauflagen ab 16 Jahren freigegeben. 1991 erfolgte die Freigabe ab 12 Jahren. Obwohl der Film keine zusätzlichen Szenen enthält, ist auf der 2004 erschienenen DVD wiederum eine Altersfreigabe ab 16 Jahren angegeben.
74 Tagen
DER MANN IN DER EISERNEN MASKE - Originaltitel: "The Man in the Iron Mask" ist ein US-amerikanisch-britisch-französischer Mantel-und-Degen-Film aus dem Jahr 1998. Der Regisseur war Randall Wallace, der auch das Drehbuch schrieb. Für die Produktion zeichnen Alan Ladd Jr. und ebenfalls Randall Wallace verantwortlich. Die Musik stammt von Nick Glennie-Smith.
DARSTELLER
Leonardo DiCaprio als Ludwig XIV. / Philippe
Jeremy Irons als Aramis
John Malkovich als Athos
Gérard Depardieu als Porthos
Gabriel Byrne als D'Artagnan
Anne Parillaud als Königin Anna
Judith Godrèche als Christine Bellefort
Peter Sarsgaard als Raoul
Hugh Laurie als Berater d. Königs Ludwig XIV
Edward Atterton aös Hauptmann André
HANDLUNG
Die Geschichte spielt in Frankreich unter der Herrschaft des Königs Ludwig XIV. Der König ist verdorben und skrupellos. Während sein Volk verhungert, feiert er Feste und umgibt sich mit schönen Frauen. Es kommt daher zu Aufständen und Anschlägen auf sein Leben, doch der Kommandant der Musketiere der Garde, D'Artagnan, kann sie gerade so vereiteln. Die Musketiere Athos, Porthos und Aramis sind inzwischen nicht mehr aktiv und gehen verschiedenen Beschäftigungen nach.
Der König verliebt sich in Christine, die bereits so gut wie verlobt ist und den König daher abweist. Ludwig löst das Problem, indem er den Geliebten Christines im Krieg an vorderste Front beordern lässt, so dass dieser fällt. Christine wird daraufhin seine Mätresse.
Dieses Vorgehen ist der Tropfen, der das Fass für Athos, Porthos und Aramis zum Überlaufen bringt. Christines Verlobter war Athos' einziger Sohn, der nun durch die Skrupellosigkeit des Königs sterben musste. Die drei treffen sich mit D'Artagnan und versuchen, ihn zu überreden, gemeinsam mit ihnen den König zu stürzen. D'Artagnan befindet sich als Sicherheitschef des Königs in einem Loyalitätskonflikt, dessen Grösse erst im Laufe des Filmes offenbar wird. Hier erklärt er nur, dass er daran glaubt, dass sich jeder Mensch, auch Ludwig, ändern kann und er seinen Schwur, den König zu schützen, nicht brechen möchte.
Athos, Porthos und Aramis brechen also allein auf. Ihr Plan ist es, den Zwillingsbruder Ludwig' anstatt des Königs auf den Thron zu setzen. Dass es diesen Bruder gibt, ist nur wenigen Personen (darunter Aramis) bekannt. Die drei Musketiere befreien den jungen Philippe, der unter einer eisernen Maske ein elendes Dasein im Gefängnis fristete. Sie bringen ihm höfische Manieren bei und tauschen ihn auf einem Maskenball gegen Ludwig aus. Durch sein mitfühlendes Benehmen und seine sanfte Art unterscheidet sich Philippe so auffallend von seinem Bruder, dass D'Artagnan sehr schnell misstrauisch wird und der Plan auffliegt. Die drei Musketiere können entkommen, Philippe wird jedoch erneut gefangen genommen. D'Artagnan erfährt erst jetzt, dass sein König einen Zwillingsbruder hat und bittet gemeinsam mit der Königinmutter Anna um Philippes Leben. Ludwig lässt Philippe wieder die Maske anlegen, in vollem Bewusstsein, dass eine solche Strafe für seinen Bruder schlimmer ist als der Tod. Durch diese grausame Behandlung verliert Ludwig endgültig D'Artagnans Loyalität. Er gibt Athos, Porthos und Aramis einen Hinweis, wann sie Philippe befreien können, den diese trotz ihres Misstrauens D'Artagnan gegenüber wahrnehmen. Über ein Gespräch zwischen D'Artagnan und Königin Anna wird im Anschluss klar, dass beide eine Affäre hatten/haben, und Ludwig und Philippe D'Artagnans Söhne sind.
Ludwig ahnt indessen, dass sich D'Artagnans Treue von ihm abwendet und lässt ihn beobachten. Als D'Artagnan sich aufmacht, seinen Freunden bei der Befreiung Philippes zu helfen, folgt ihm der König mit Musketieren.
Im Gefängnis kommt es zum grossen Showdown. Die fünf Freunde sind umstellt und können das Gefängnis nicht verlassen. Ludwig bietet D'Artagnan an, zum Dank für treue Dienste sein Leben zu schonen, aber D'Artagnan lehnt ab. Er erklärt dem verblüfften Philippe, dass er seinen König aufgeben konnte, nicht aber seinen Sohn. Die vier Musketiere beeindrucken mit ihrem Mut und ihrem Können ihre Gegner, worauf diese in Bewunderung salutieren und nicht mehr angreifen. Ludwig versucht daraufhin wütend, Philippe mit seinem Dolch zu töten, D'Artagnan wirft sich dazwischen und stirbt. D'Artagnans Stellvertreter, Bewunderer und jetziger Nachfolger ist über diesen Mord erschüttert, sodass er den Musketieren beim Austausch der Brüder hilft. So wird Ludwig ein weiteres Mal gegen Philippe ausgetauscht, diesmal aber endgültig.
Der Film endet mit D'Artagnans Beerdigung und dem (historisch falschen) Hinweis, dass Ludwig XIV seinem Volk Frieden und Wohlstand brachte.
ALLGEMEINES / HINTERGRÜNDE
Der Kinofilm basiert auf dem Roman Le Vicomte de Bragelonne von Alexandre Dumas. Er wurde bereits in den Jahren 1929, 1939, 1977 und 1979 verfilmt.
AUSZEICHNUNGEN
Der Film gewann den Bogey Award.
Gérard Depardieu wurde für den European Film Award nominiert.
Nick Glennie-Smith gewann den Film & Television Music Award der American Society of Composers, Authors and Publishers.
74 Tagen
EINE WIE KEINE - Originaltitel "She's All That" ist eine US-amerikanische Highschoolkomödie aus dem Jahre 1999. Es handelt sich um einen Film von R. Lee Fleming Jr., der das Drehbuch geschrieben hat und Robert Iscove, der Regie führte. Die Produktion teilten sich Peter Abrams, Richard N. Gladstein und Robert L. Levy. Die Musik stammt von Stewart Copeland, Liz Phair und Sixpence None the Richter.
DARSTELLER
Freddie Prinze Jr. als Zach Siler
Rachael Leigh Cook als Laney Boggs
Matthew Lillard als Brock Hudson
Paul Walker als Dean Sampson
Jodi Lyn O'Keefe als Taylor Vaughan
Kevin Pollak als Wayne Boggs
Anna Paquin als Mackenzie Siler
Kieran Culkin als Simon Boggs
Elden Henson als Jesse Jackson
Usher als Campus DJ
Gabrielle Union als Katie
Lil' Kim als Alex
Clea DuVall als Misty
Patricia Charbonneau als Lois Siler
HANDLUNG
Zack Siler, eine an der Schule sehr beliebte Person, wird gleich zu Beginn des Films von seiner Freundin Taylor Vaughan verlassen. Daraufhin wettet er mit seinen Freunden, er könne jedes Mädchen der Schule haben und in eine Ballkönigin verwandeln. Diese Aufgabe muss Zack nun innerhalb von sechs Wochen und an Laney Boggs bewältigen, einem sehr zurückgezogenen Mädchen, das sich nur für ihre Kunst interessiert. Nachdem zu Anfang beide recht wenig von einander halten, kommen sie sich im Laufe des Films näher und verlieben sich schliesslich ineinander.
Insbesondere Laney Boggs wandelt sich im Laufe des Films. Während sie zu Anfang noch recht zurückgezogen lebt, wird sie zunehmend offener und auch selbstbewusster. Auch ihr Aussehen verändert sich stark. Anfangs trägt sie noch eine Hornbrille und abgestandene Latzhosen, am Ende präsentiert sie sich mit Make-up, Kontaktlinsen und figurbetonten Kleidern. Der Wandel vollzieht sich nicht abrupt, sondern schrittweise.
ALLGEMEINES / HINTERGRÜNDE
Der Film wurde an der gleichen High School gedreht, wie die Sendung Buffy – Im Bann der Dämonen. Sarah Michelle Gellar, die die Hauptrolle in Buffy spielt und die Ehefrau von Freddie Prinze Jr. ist, hat einen kurzen Gastauftritt im Film.
Der Film wurde in "Nicht noch ein Teeniefilm" und in "Eine wie Keiner" parodiert.
Der Rollenname von Rachael Leigh Cook ist eine Zusammensetzung aus den Rollennamen von Winona Ryder in "Edward mit den Scherenhänden" (Kim Boggs) und in "Reality Bites" (Laney Pierce).
Die Tanzszene beim Abschlussball war nicht im Drehbuch geschrieben und sollte auch nicht gefilmt werden, jedoch beschlossen die Produzenten den Film einige Minuten zu verlängern.
Der R´n´B Sänger Usher hat einen Kurzauftritt als DJ beim Abschlussball.
AUSZEICHNUNGEN
Rachael Leigh Cook wurde für den MTV Movie Award in zwei Kategorien nominiert.
Sie gewann den Blockbuster Entertainment Award, den Teen Choice Award, den YoungStar Award und den Kids' Choice Award.
Freddie Prinze Jr. wurde für den MTV Movie Award, den ALMA Award und den Blockbuster Entertainment Award nominiert.
Er gewann den Teen Choice Award (in zwei Kategorien) und den Kids' Choice Award.
Jodi Lyn O’Keefe wurde mit dem Young Hollywood Award ausgezeichnet.
Matt Slocum gewann für den Song "Kiss Me" den ASCAP Award der American Society of Composers, Authors, and Publishers.
Der Song wurde auch mit dem Young Hollywood Award ausgezeichnet.
74 Tagen
DU UND KEINE ANDERE - Originaltitel "Dream Wife" ist der Titel einer romantischen Filmkomödie aus dem Jahr 1953. Es ist der erste Film, in dem Cary Grant und Deborah Kerr zusammen die Hauptrollen spielen. Er wurde in Schwarz-Weiß gedreht. Regie führte Sidney Sheldon der auch gemeinsam mit Alfred Lewis Levitt und Herbert Baker das Drehbuch geschrieben hat. Produktion: Dore Schary. Die Musik stammt von Conrad Salinger
DARSTELLER
Cary Grant als Clemson Reade
Deborah Kerr als Priscilla "Effie" Effington
Walter Pidgeon als Walter McBride
Betta St. John als Tarji
Eduard Franz als Khan
Buddy Baer als Vizier
Donald Randolf als Ali
Bruce Bennett als Charlie Elkwood
HANDLUNG
Clemsen Read ist ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann und mit Priscilla "Effie" Effington verlobt.
Clem ist ein Macho, der seine Frau am liebsten zu Hause sieht, beschäftigt mit den drei "K's": Küche, Kehren, Kinderkriegen. Effie hingegen entspricht so gar nicht seinem Ideal, sie ist eine emanzipierte Frau, von Beruf Öl-Managerin im State-Department.
Clem ist auf einer Geschäftsreise durch den mittleren Osten nach Bukistan (ein Fantasiestaat), wo er eine Bewässerungsanlage verkaufen will. Er trifft dort den Premierminister Khan, der ihm seine Tochter Tarji zur Frau geben würde. Sie ist so recht nach seinem Geschmack. Sie sei - so erfährt er - dazu erzogen, ihrem Mann zu gehorchen und zu gefallen, also aus seiner Sicht ein Dream-Wife. Clem verzichtet dennoch schweren Herzens. Doch noch ist er mit Effie liiert.
Nach Hause zurückgekehrt, möchte Clem den Hochzeitstermin festsetzen. Doch Effie steht der Kopf zur Zeit nicht nach Heirat. Es droht eine Ölkrise, ihr Einsatz ist gefragt, und an Heirat ist vorerst nicht zu denken.
Clem löst daraufhin die Verlobung und wendet sich wieder Tarji zu. Er lädt sie nach Amerika ein und macht ihr einen Heiratsantrag. Doch aus den privaten Bindungen wird eine politische Angelegenheit. Die USA beziehen Öl aus Bukistan und wollen die Beziehungen nicht durch irgendwelche Fehler Reads in Frage stellen.
Clem soll ein Berater zur Seite gestellt werden, der auf die Einhaltung der strengen bukistanischen Gesetze in Bezug auf körperliche Kontakte achtet. Und die Wahl fällt ausgerechnet auf Effie, die sich bald als Spielverderberin entpuppt. Sie stösst bei Tarji allerdings auf offene Ohren, als sie ihr von der modernen amerikanischen Frau erzählt, selbstständig, frei und so weiter. Denn Tarji ist nur nach Amerika gekommen, um auch so leben zu können und nicht mehr unter der Fuchtel ihres Vaters zu stehen.
Clem sieht seine Felle davon schwimmen, merkt aber auch, dass er seine Einstellung zu Frauen ändern muss, und eigentlich ist Effie ja doch eine Traumfrau…
HINTERGRÜNDE
Anfang der 1950er schienen die leichten Grant-Komödien wie "Liebling, ich werde jünger", "Leoparden küsst man nicht" und eben auch "Du und keine andere" ihr Publikum nicht mehr zu finden. Als neuer Trend galten realistische Dramen (Endstation Sehnsucht, African Queen).
AUSZEICHNUNGEN
Academy Award (Oscar)
Helen Rose und Herschel McCoy wurden in der Kategorie "Kostüme" nominiert, bekamen ihn aber nicht.
74 Tagen
DER LETZTE BEFEHL - Original "The Horse Soldiers" ist ein US-amerikanischer Spielfilm von John Ford aus dem Jahr 1959. Der Western basiert auf dem Buch The Horse Soldiers von Harold Sinclair. Das Drehbuch schrieben John Lee Mahin und Martin Rackin und sie teilten sich auch die Produktion. Die Musik stammt von David Buttolph.
DARSTELLER
John Wayne als Colonel John Marlowe
William Holden als Regimentsarzt Major Hank Kendall
Constance Towers als Hannah Hunter
Judson Pratt als Sergeant Major Kirby
Hoot Gibson als Sergeant Brown
Ken Curtis als Corporal Wilkie
Willis Bouchey als Colonel Phil Secord
O.Z. Whitehead als Hoppy Hopkins, Assistent von Dr. Kendall
Althea Gibson als Lukey, Hannahs Mädchen
HANDLUNG
Der Film spielt zur Zeit des amerikanischen Sezessionskrieges. Der Nordstaaten-Colonel John Marlowe soll eine Kavallerie-Brigade hinter die feindlichen Linien der Konföderierten führen, um eine strategisch wichtige Bahnstation zu zerstören und damit den Verpflegungsnachschub der Feinde zu behindern. Marlowe war vor dem Krieg ein Eisenbahningenieur. Neu in der Einheit ist der Arzt Hank Kendall, mit dem Marlowe regelmässig aneinander gerät.
Im Feindesgebiet sucht das Regiment Unterschlupf auf dem Gut Greenbriar. Dort lebt nur noch die junge Hannah Hunter mit ihrem farbigen Hausmädchen Lukey. Sie gibt sich gastfreundlich, obwohl sie die Nordstaatler hasst und ihre weiteren Pläne und Ziele auszuspionieren versucht. Dabei wird sie von Dr. Kendall erwischt. Der rauhbeinige Marlowe entschliesst sich, das Mädchen als Gefangene mitzunehmen, damit sie die Pläne des Regiments nicht an die Feinde verraten kann. Das Regiment gerät auf dem Weg zur Bahnstation in einige Scharmützel und die tapfere Hannah versucht zu fliehen, was Marlowe zu verhindern weiß. Marlowe, der um den Schutz seiner Soldaten bemüht ist, während Dr. Kendall die Schrecken des Krieges und die Verletzungen der Soldaten zu lindern sucht, geraten auch in ihren Bemühungen um Hannah Hunter aneinander.
Die Bahnstation wird letztlich erfolgreich genommen und niedergebrannt. Dies geht auch dem ehemaligen Eisenbahner Marlowe an die Nieren. Mitten in Feindesland beschliesst Marlowe gegen den Widerstand des zweiten Colonels Secord nicht den Rückweg nach Norden einzuschlagen, weil er annimmt dort auf starke Verbände der Konföderierten zu treffen. Er möchte weiter gen Süden nach Baton Rouge durchbrechen, um sich dort mit Unionsregimentern zu vereinen.
Um den sie mittlerweile verfolgenden Truppen der Südstaaten zu entfliehen müssen die Kavalleristen durch Sumpfgebiet reiten. Auf dem weiteren anstrengenden Weg stirbt Lukey, getroffen durch die Schüsse versprengter Südstaatler, die das feindliche Regiment aufzuhalten versuchen. An einer Brücke kommt es zum entscheidenden Kampf, der verlustreich gewonnen wird. Doch bereits kurz nach dem Gefecht nähern sich die Verfolger. Marlowe lässt sein Regiment über die Brücke in Sicherheit reiten und sprengt als letzter Mann dieses wichtige Bauwerk. Kendall entschliesst sich mit den Verletzten zurückzubleiben und begibt sich in Gefangenschaft. Marlowe gesteht kurz vor dem Ausbruch Hannah seine Liebe. Auch Hannah bleibt mit Kendall zurück, um von den eigenen Soldaten wieder heim gebracht zu werden.
HINTERGRUND / ALLGEMEINES
Der Film basiert auf dem Buch The Horse Soldiers des Schriftstellers Harold Sinclair, das die wahre Geschichte des Colonels Benjamin Grierson erzählt, der 1863 während des Zweiten Vicksburg-Feldzugs eine ähnliche Aufgabe wie Colonel Marlowe zu erledigen hatte. John Ford drehte den Film im amerikanischen Bundesstaat Louisiana.
Das Ende des Films ist abrupt geraten, da John Ford nach dem Tode des Stuntman Fred Kennedy die Dreharbeiten beendete. Kennedy verunglückte tödlich bei einem Stunt, bei dem er im Gefecht aus dem Sattel fallen sollte. Die Szene wurde dennoch verwendet und erst in der späteren Video-Fassung entfernt.
74 Tagen
OVERBOARD - EIN GOLDFISCH FÄLLT INS WASSER ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 1987. Der Regisseur war Garry Marshall, das Drehbuch schrieb Leslie Dixon. Produktion: Roddy McDowall, Alexandra Rose und Anthena Sylbert. Die Musik stammt von Alas Silvestri
DARSTELLER
Goldie Hawn als Joanna Stayton (Annie Proffitt)
Kurt Russell als Dean Proffitt
Edward Herrmann als Grant Stayton III
Katherine Helmond als Edith Mintz
Michael G. Hagerty als Billy Pratt
Roddy McDowall als Andrew
amie Wild als Greg Proffitt
HANDLUNG
Die zickige Millionärin Joanna Stayton beauftragt den Tischler Dean Proffitt, einen Schrank für ihr Luxusboot anzufertigen, weigert sich aber anschliessend, ihn zu bezahlen.
Kurz darauf ereignet sich ein Unfall, bei dem Joanna ihr Gedächtnis verliert. Aus Rache behauptet Dean, Joanna heisse Annie und sei seine Ehefrau und die Mutter seiner vier Söhne. Joanna/Annie zieht daraufhin zu Dean, führt seinen Haushalt und erzieht seine Söhne. In dieser Rolle wird sie immer besser und Dean verliebt sich wirklich in sie.
Eines Tages sieht Joanna ihren ungeliebten Ehemann wieder und bekommt ihr Gedächtnis zurück. Ihr Boot verlässt den Hafen. Dean bittet daraufhin einen befreundeten Offizier der Küstenwache, dem Boot zu folgen, damit er Joanna überreden kann zu bleiben. Das Luxusboot ist bereits in Sicht, als das Boot der Küstenwache zu einem Einsatz gerufen wird. Der verzweifelte Dean springt ins Wasser, was Joanna etwas später ebenfalls tut. Noch im Meer küssen sich die beiden, und Dean zeigt sich beeindruckt davon, dass Joanna für ihn auf das luxuriöse Leben verzichten will. Joanna antwortet, sie müsse auf nichts verzichten, weil das gesamte Vermögen nicht ihrem Ehemann, sondern ihr gehöre. Am Ende fragt Dean, ob es irgend etwas gebe, was er ihr noch geben könne, was sie noch nicht habe. Joanna antwortet, dass sie sich eine kleine Tochter wünsche.
AUSZEICHNUNGEN
Jamie Wild wurde für den Filmpreis Young Artist Award nominiert.
Eine weitere Nominierung für den Young Artist Award erhielt der Film als Beste Komödie.
74 Tagen
DER ROSAROTE PANTHER WIRD GEJAGT - Original "Trail of the Pink Panther" ist ein britisch-US-amerikanischer Spielfilm des Regisseurs Blake Edwards aus dem Jahr 1982. Es ist die siebente Folge und der letzte Film der Pink-Panther-Reihe mit Peter Sellers als Inspector Clouseau. Er wurde nach dem Tod des Hauptdarstellers Peter Sellers aus Ausschnitten älterer Filme, bereits früher gedrehten und nicht verwendeten Szenen sowie aus einer neu gedrehten Rahmenhandlung zusammengestellt. Das Drehbuch ist von Blake Edwards, Frank Waldman, Tom Waldman und Geoffrey Edwards. Die Musik ist von Henry Mancini. Produktion: Tony Adams und Blake Edwards.
DARSTELLER
Peter Sellers als Jacques Clouseau
David Niven als Sir Charles Litton
Herbert Lom als Chefinspektor Charles Dreyfus
Richard Mulligan als Clouseaus Vater
Joanna Lumley als Marie Jouvet
Capucine als Lady Simone Litton
Burt Kwouk als Cato
HANDLUNG
Als der "Rosarote Panther", ein Diamant von unschätzbarem Wert, in Lugash gestohlen wird, beauftragt die Sûreté Inspektor Clouseau, den Diebstahl aufzuklären. In verschiedenen Verkleidungen macht sich Clouseau auf den Weg nach Lugash, wo er aber nicht ankommt, da sein Flugzeug als verschollen gemeldet wird.
Um sein Verschwinden aufzuklären, interviewt die Journalistin Marie Jouvet daraufhin alle Personen, die je mit Clouseau zusammenarbeiteten, darunter Chefinspektor Dreyfus, seinen Diener Cato, Hercule Lajoy und Clouseaus Vater, der ihr über die Kindheit seines Sohnes erzählt, seine Jugend und seine Aktivitäten bei der Résistance während des zweiten Weltkriegs.
Jouvet kommt zu dem Schluss, dass Clouseau noch am Leben ist, und der Film endet mit einer Einstellung, die Clouseau am Rande eines Kliffs stehend zeigt.
REZENSION
Für einige ist "Der rosarote Panther wird gejagt" ein aus alten, teilweise nie verwendeten Szenen und einer neu gedrehten Rahmenhandlung entstandener, liebenswürdiger Nachruf auf den Komiker Peter Sellers und seine legendäre Verkörperung des vertrottelten Polizisten.
Diese "Resteverwertung" hinterlässt allerdings einen schalen Nachgeschmack, da sie neben einigen genialen Slapstick-Gags auch viele schwache, überflüssige Szenen enthält, die nur dazu dienen, den Film auf abendfüllende Länge zu strecken.
Ich kann und will mich da diesen Meinungen mit Sicherheit nicht anschliessen.
74 Tagen
MACH'S NOCH EINMAL SAM - Original "Play It Again, Sam" ist ein amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 1972. Woody Allen schrieb das Drehbuch nach seinem Theaterstück gleichen Titels und spielte die männliche Hauptrolle. Regie führte Herbert Ross. Produktion: Arthur P. Jacobs. Die Musik stammt von Billy Goldenberg und Max Steiner
DARSTELLER
Woody Allen als Allan Felix
Diane Keaton als Linda Christie
Tony Roberts als Dick Christie
Jerry Lacy als Humphrey Bogart
HANDLUNG
Als der Filmkritiker Allan Felix von seiner Frau verlassen wird, ist sein Ego zerstört. Seine beiden Freunde, das Pärchen Linda und Dick machen sich auf die Suche nach einer neuen Frau für Felix. Doch sobald Felix mit einer attraktiven Frau zusammentrifft, versteckt er sich hinter einer Maske überschäumender und alberner Männlichkeit, wobei ihm Humphrey Bogart, der ihm in brenzligen Situationen erscheint, mit guten Ratschlägen zur Seite steht.
Spät merkt Allen, dass die einzige Frau, in deren Gegenwart er er selbst bleiben kann, seine Freundin Linda ist. Doch Linda ist auch die Frau seines besten Freundes, und so durchlebt Allen am Ende des Films noch einmal die berühmte Schlussszene aus dem Film Casablanca, auf den auch der Filmtitel zitierend anspielt - "Play it again, Sam" - obwohl der Satz in Michael Curtiz' Film nie zu hören ist.
74 Tagen
CAST AWAY - Verschollen ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahre 2000 über einen modernen Robinson Crusoe, einen FedEx-Angestellten, der auf einer kleinen Südseeinsel strandet und dort vier Jahre ums Überleben kämpft. Die Regie führte Robert Zemeckis nach dem Drehbuch von William Broyles Jr. Die Produktion hatten Tom Hanks, Jack Rapke, Steve Starkey und Robert Zemeckis. Die Musik stammt von Alan Silvestri.
DARSTELLER
Tom Hanks als Chuck Noland
Helen Hunt als Kelly Frears
Chris Noth als Jerry Lovett
Christopher Kriesa als Pilot Kevin
Lari White als Bettina Peterson
HANDLUNG
Chuck Noland ist ein schnell, effizient und hart arbeitender leitender Angestellter des US-amerikanischen Logistikunternehmens FedEx, für seine Arbeit an wechselnden Orten der Welt verschiebt er sogar die gemeinsame Weihnachtsfeier mit seiner Freundin Kelly frears und einen wichtigen Zahnarzttermin. Schnelligkeit, extreme Pünktlichkeit und Effizienz sind seine Lebensprinzipien. Als er auf dem Weg zu einem neuen Auftrag als einziger einen dramatischen Flugzeugabsturz im Südpazifik überlebt und sich auf einer unbewohnten Insel wiederfindet, beginnt er den wahren Wert von Zeit zu erfahren.
Für Chuck beginnt ein neuer Alltag, der von ihm verlangt, neue Prioritäten zu setzen und sich auf das Wesentliche und Überlebensnotwendige zu konzentrieren. In den ruhigen Stunden sinniert er, was wohl in dem Paket sei, welches er aus dem Meer retten konnte und welches er unbedingt ausliefern will, wenn er gerettet wird. Er hat mit vielen Widrigkeiten zu kämpfen:
Trinkwasser findet er in Regenpfützen
erst nach zahlreichen Fehlversuchen gelingt es ihm, Feuer zu entfachen
das Öffnen von Kokosnüssen ist nur mit Werkzeug möglich
Wunden werden mit Meerwasser gespült
den vereiterten Zahn schlägt er sich selbst aus
Einsamkeit
Nach vier Jahren (und einem Selbstmord- und diversen Fluchtversuchen) nimmt er schliesslich die Flucht von der Insel in Angriff. Es gelingt Chuck, aus Baumstämmen, in Streifen gerissener Baumrinde und Videobändern ein Floss zu bauen. Damit wagt er sich aufs Meer hinaus, wo ihm Wale aus nächster Nähe, Regen und Stürme begegnen. Nach einigen Tagen verliert er "Wilson", seinen "Freund" in Form eines Volleyballes, und will ihn schwimmend zurückholen, merkt aber, dass er damit sein Leben riskieren würde, weil er sich zu weit von seinem lebensrettenden Floss entfernen würde und bricht den Versuch ab. Schliesslich wird er von der Besatzung eines vorbeifahrenden Containerschiffes gerettet.
Wieder in der Zivilisation, muss er feststellen, dass er dem Leben in der "normalen" Welt entwöhnt ist und dass auch seine ehemalige Verlobte mittlerweile – im Glauben an die Notwendigkeit "loslassen zu müssen" - obwohl sie von seinem Tod nicht überzeugt war – ein neues Leben an der Seite seines ehemaligen Zahnarztes Jerry Lovetti begonnen hat.
Zum Schluss liefert er das gerettete Paket ab.
PRODUCT PLACEMENT
Einziger Beistand Chucks ist ein Volleyball der Marke Wilson, der aus einem aus dem Flugzeugwrack an Land gespülten FedEx-Pakete stammt. Er malt mit seinem eigenen Blut ein Gesicht auf den Ball, nennt ihn "Wilson" und baut eine sehr intensive Beziehung zu ihm auf. Einerseits ist die Rolle Wilsons ein Beispiel für Product Placement – im wirklichen Leben ist Wilson der Marktführer für Volleybälle in den USA – andererseits war es dramaturgisch sinnvoll, Chuck für die Zeit auf der Insel ein Gegenüber zu geben, da es sonst über lange Passagen des Filmes überhaupt keine Dialoge hätte geben können.
Auch das Unternehmen FedEx ist den gesamten Film über präsent. Es sind die auf die Insel gespülten FedEx-Pakete, die Chuck weiterhelfen. Ausser dem Volleyball sind es Schlittschuhe aus einem Paket, mit deren Hilfe er sich einen entzündeten Zahn ausschlägt und die er zum Holzhacken verwendet. In einem der Pakete sind auch Videobänder, die er für sein Floss als Seil benutzt. Am Ende des Films übergibt er das letzte noch ungeöffnete Paket zurück an den Absender und demonstriert damit seine Verlässlichkeit als Mitarbeiter dieses Unternehmens. Dieses Paket rettet auch sozusagen sein Leben, wie er selber sagt. FedEx zahlte zwar nicht direkt für das Product Placement, stellte jedoch erhebliche logistische Ressourcen. So stellte FedEx hunderte Mitarbeiter, Trucks und Uniformen zur Verfügung. Die Zusammenarbeit mit Robert Zemeckis dauerte etwa zwei Jahre. Der damalige CEO von FedEx, ein Freund von Hauptdarsteller Hanks, betätigte sich als Produzent und ist auch in einer Szene zu sehen.
Weitere Beispiele für in diesem Film untergebrachte Produkt- und Firmennamen sind: Snickers, Panasonic, Sony, Seacon und Dr. Pepper.
ALLGEMEINES
In den Szenen, die vor dem Flugzeugabsturz spielen, musste Tom Hanks wesentlich mehr wiegen als in denen am Ende seines Inselaufenthaltes. Damit Tom Hanks die nötigen 25 kg Gewicht abnehmen konnte, wurden die Dreharbeiten für ein Jahr unterbrochen. Während dieser Zeit drehte Regisseur Zemeckis den Film "Schatten der Wahrheit".
Alle Nachtszenen des Films wurden tagsüber gedreht und mit dem Computer nachbearbeitet.
Während der Dreharbeiten wurde das Cockpit, welches man in Hollywood rund fünfzehn Jahre lang für Flugzeugszenen verwendete, in einem Wassertank zerstört.
Bei den Dreharbeiten zog sich Tom Hanks fast eine Blutvergiftung zu.
Der Name Chuck Noland hat eine versteckte Bedeutung. Abgekürzt heißt er C. Noland.
Im Film werden einige Palmen am Strand verbrannt. Die Produzenten mussten hinterher am Strand drei neue Bäume für die verbrannten anpflanzen lassen.
AUSZEICHNUNGEN
Tom Hanks wurde als bester Hauptdarsteller für den Oscar und als bester Hauptdarsteller in der Kategorie Drama für den Golden Globe nominiert, konnte aber nur den Golden Globe gewinnen.
Filmkomponist Alan Silvestri erhielt 2002 für seinen Score einen Grammy.
DREHORT
Cast Away wurde auf Monuriki, einer von mehreren Mamanuca Inseln gedreht. Diese Inselgruppe gehört zum Mamanuca Archipel, das etwas entfernt von der größten Fiji-Insel Viti Levu liegt. Der Drehort wurde eine Touristenattraktion nach Erscheinen des Filmes.
Im Film erklärt Kelly bei Chucks Rückkehr, dass er 500 Meilen weit mit seinem Floss gekommen sei, und dass die Insel etwa 600 Meilen südlich der Cook-Inseln liegen würde.
In der Tat gibt es jedoch südlich der Cook-Inseln bis zur Antarktis keine Inseln mehr.
74 Tagen
A SCANNER DARKLY - Der dunkle Schirm ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film von Richard Linklater aus dem Jahr 2006. Die Handlung beruht auf dem dystopischen Roman Der dunkle Schirm von Philip K. Dick aus dem Jahr 1977. Das Drehbuch ist von Richard Linklater. Produktion George Clooney, Tommy Pallotta, John Sloss, Jonah Smith, Steven Sodenbergh, Erwin Stoff, Anne Walker-McBay und Palmer West. Die Musik stammt von Graham Reynolds.
DARSTELLER
Keanu Reeves als Fred, Robert (Bob) Arctor, Bruce
Rory Cochrane als Freck
Robert Downey Jr. als Barris
Woody Harrelson als Luckman
Winona Ryder als Donna
Alex Jones als Demonstrant
HANDLUNG
Die Vereinigten Staaten in naher Zukunft. Win Überwachungsstaat, in dem versucht wird, die massiven Probleme durch Drogenkonsum und -abhängigkeit einzudämmen. Bob Arctor ermittelt verdeckt als geheimer Agent Fred in einem Fall um die Droge Substanz T (T für Tod - im Original Substance D für Death) und ist dabei selbst zum Konsumenten dieser Droge geworden. Seine Identität wird durch einen sogenannten Jedermann-Anzug gewahrt, der ständig das Äussere des Trägers ändert und seine Stimme manipuliert, so dass er unidentifizierbar wird. Zusammen mit seinen kaum weniger süchtigen Hausgenossen Barris und Luckman in einem total verkommenen Haus wohnend, bekommt er eines Tages von seinem Vorgesetzten Hank den Auftrag, einen gewissen Bob Arctor zu observieren – hat somit den Auftrag, sich selbst zu überwachen.
In seinem Haus wird ein holographisches Überwachungssystem installiert, das von jetzt an alle Aktivitäten im Haus genau observiert. Zunächst versucht Fred, seine eigentliche Identität zu verschleiern, aber Substanz T spaltet sein Bewusstsein (Dissoziative Identitätsstörung), bis er nicht mehr zwischen Fred und Bob differenzieren kann und in einer fatalen Selbstbeobachtung vollkommen den Bezug zu seiner eigenen Persönlichkeit verliert.
Bobs Freundin Donna ist eine vermeintliche Drogenhändlerin, die jedoch auch gleichzeitig Agentin ist und unter der Identität Hank arbeitet – und der Auftraggeber von Fred ist. Der polizeiliche Plan sieht aufgrund der gesellschaftlichen Gegebenheiten nur die Möglichkeit, den Neuen Pfad zu überführen, indem eine absolut unverdächtige Person eingeschmuggelt wird. Diese soll passiv den Beweis für die Vermutungen liefern, dass die streng kontrollierende Organisation keinerlei Verdacht hegt, obwohl sie selbst eine gewisse staatliche Immunität besitzt.
Der durch die Droge völlig zerstörte Bob Arctor eignet sich dafür nach der langen Prozession am besten und wird über sogenannte psychologische Untersuchungen darauf vorbereitet. Unter anderem wird ein Konflikt mit Donna inszeniert, er wird ermuntert, ihr Blumen zu schenken, speziell kleine blaue Blumen (aus denen auch die Substanz T hergestellt wird). Bob erhält bei seinem Entzug den Namen Bruce, landet in einer Entzugsklinik wird später auf eine Entzugsfarm überführt, bei der er als Arbeiter Felder besprüht. Dabei entdeckt er die normalerweise getarnten blauen Blumen, aus denen Substanz T hergestellt wird, und steckt sich in unbewusster Erinnerung an die Nennung dieser Blumen unbedacht eine ein, um sie bei seinem Urlaub seinen Freunden zu zeigen. Damit ginge der Plan der Polizei auf, obwohl Donna nachträglich Bedenken zeigt, dass es nicht gerecht sei, einen Unfreiwilligen dafür zu opfern.
ALLGEMEINES / HINTERGRÜNDE
Der Film wurde in Austin, Texas gedreht, die Bilder wurden anschliessend mit dem von Bob Sabiston entwickelten Programm Rotoshop (Hintergrund ist das Filmverfahren Rotoskopie) digitalisiert, sodass sie wie die Bilder eines Animationsfilms wirken.
Die Erstaufführung war bei den 59. Internationalen Filmfestspielen von Cannes im Mai 2006.
In den USA wurde "A Scanner Darkly" am 7. Juli 2006 veröffentlicht, war allerdings nur in wenigen ausgewählten Kinos zu sehen.
Die Premiere in Deutschland fand am 15. Juli 2006 auf dem Filmfest München statt. Der Film wurde noch auf einigen anderen Festivals gezeigt, war jedoch nur im Rahmen der bundesweiten Filmtournee "uüber morgen" von Aktion Mensch, Chaos Computer Club und Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung sowie in diversen nicht-kommerziellen Kinos zu sehen. Am 11. Mai 2007 veröffentlichte Warner ihn auf DVD.
AUSZEICHNUNGEN
Der Trailer wurde 2006 für den Golden Trailer Award nominiert.
2007 gewann der Film den Online Film Critics Society Award in der Kategorie Best Animation
74 Tagen
DIE REIFEPRÜFUNG - Original "The Graduate" ist ein US-amerikanischer Spielfilm von Mike Nichols aus dem Jahr 1967, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Charles Webb. Das Drehbuch stammt von Calder Willingham und Buck Henry. Produktion: Lawrence Turman. Die Musik stammt von Dave Grusin und Paul Simon.
DARSTELLER
Anne Bancroft als Mrs. Robinson
Dustin Hoffman als Benjamin Braddock
Katharine Ross als Elaine Robinson
William Daniels als Mr. Braddock
Murray Hamilton als Mr. Robinson
Elizabeth Wilson als Mrs. Braddock
HANDLUNG
Benjamin Braddock hat gerade erst das College abgeschlossen und noch keine Vorstellung davon, welche berufliche Karriere er einschlagen will. Um seinen Abschluss zu feiern, geben seine Eltern ihm zu Ehren eine Party, zu der neben anderen auch das geschäftlich befreundete Ehepaar Robinson eingeladen ist.
Mrs. Robinson bittet Benjamin, der den Partygästen zu entfliehen versucht und lieber die nachdenkliche Stille und Einsamkeit sucht, sie nach Hause zu fahren. Dort versucht sie ihn zu verführen, wird aber vom plötzlichen Auftauchen ihres Ehemanns daran gehindert. Angetrieben durch Benjamins Neugier und Langeweile und Mr. Robinsons gut gemeinten Ratschlag, seine Jugend und das Leben zu geniessen, entwickelt sich aber schon bald eine sexuelle Beziehung zwischen Mrs. Robinson und Benjamin. Sie treffen sich dabei regelmässig in einem Hotel. Ihr Umgang miteinander bleibt dennoch sehr oberflächlich – Benjamin spricht sie stets mit "Mrs. Robinson" an, und Mrs. Robinson unterbindet Benjamins Versuche, sie besser kennenzulernen. Ein kläglicher Versuch, miteinander zu reden, endet im Streit und beinahe im Zerwürfnis. Mrs. Robinson erzählt, dass sie ihren Mann nur deshalb geheiratet hat, weil sie damals von ihm schwanger war und dass sie getrennte Schlafzimmer haben. Benjamin beschreibt später seine Beziehung zu Mrs. Robinson, nachdem deren Ehemann Wind von der Affäre bekommen hat, mit den Worten: "Wir hätten uns genauso gut die Hände schütteln können"
Auf Bitten seiner Eltern und von Mr. Robinson geht Benjamin mit Elaine, der Tochter von Mrs. Robinson, aus und verliebt sich in sie. Mrs. Robinson versucht dagegen, diese Liebe von Anfang an zu unterbinden. Sie verkuppelt Elaine mit dem Medizin-Studenten Carl und arrangiert eine Hochzeit.
In dem dramatischen Höhepunkt des Filmes findet Benjamin heraus, wo diese Hochzeit stattfindet – doch er kommt zu spät. Die Ehe ist gerade geschlossen, das Paar küsst sich. Ein verzweifelter Auftritt Bens auf der verglasten Kirchenempore verändert dennoch alles. Elaine wendet sich ihm zu (Mrs. Robinson: "Es ist zu spät" – Elaine: "Nicht für mich"). Nach kurzem Kampf mit den Anwesenden fliehen Ben und Elaine aus der Kirche und fahren in einem vollbesetzten Linienbus davon.
ALLGEMEINES / HINTERGRÜNDE
Der Film wirkte für damalige Verhältnisse revolutionär. Das erste Mal wurde publikumswirksam und vorurteilsfrei die Beziehung einer verheirateten Frau zu einem jüngeren Liebhaber geschildert.
Der Film rückte die starren Moralvorstellungen der amerikanischen Gesellschaft und die Weltfremdheit der damals jungen Generation in den Fokus.
Die Hotelszenen wurden im Ambassador Hotel in Los Angeles (Kalifornien) gedreht, in dem im Jahre 1968, weniger als sechs Monate nach der Premiere des Films, Robert F. Kennedy ermordet wurde. Das Hotel diente als Kulisse weiterer Filme wie z. B. für Die fabelhaften Baker Boys und Catch Me If You Can.
Für die Entstehungszeit durchaus ungewöhnlich wurde Popmusik gezielt eingesetzt, um die Stimmung einer Szene zu transportieren. Der von Simon and Garfunkel eingespielte Soundtrack - mit The Sound Of Silence, Mrs. Robinson und Scarborough Fair - wurde für das Duo zu einem ihrer grössten Erfolge.
Der Film unternahm die erste professionelle Produktplatzierung in Form eines Alfa Romeo, womit der Film in seiner Finanzierungsstrategie Neuland betrat. Die betreffende Baureihe wird in den USA heute noch vielerorts Graduate Spider genannt. Insoweit war der Film eine Reaktion auf die sich ankündigenden gesellschaftlichen und moralischen Umbrüche und somit Vorbote von New Hollywood.
Dies war die erste grosse Rolle von Dustin Hoffman, der danach zu einem Hollywood-Star aufstieg. Die Rolle erhielt er trotz seines damaligen zu hohen Alters von 30 Jahren, da er beim Vorsprechen sehr unsicher und nervös wirkte.
In den letzten Jahren erlebte der Film durch erfolgreiche Theater-Aufführungen ein Comeback, so in London, wo Mrs. Robinson mit großem Erfolg von Jerry Hall dargestellt wurde.
In dem Film "Wo die Liebe hinfällt" wird der Film in gewisser Weise fortgesponnen. Eine junge Frau erfährt kurz vor ihrer Hochzeit, dass ihre Familie das Vorbild für den Film darstellt. Shirley MacLaine übernahm die Rolle von Mrs. Robinson, Kevin Costner gibt Benjamin Braddock.
In der berühmten Szene, die auch für das Original-Kinoplakat verwendet wurde, in welcher Dustin Hoffman im Türrahmen steht und auf die Beine von Mrs. Robinson starrt, sind nicht die Beine von Anne Bancroft, sondern die der damals 26jährigen Linda Gray zu sehen, welche später in der TV-Serie Dallas berühmt wurde.
Für einen Werbespot für den damals neuen Audi A6 kehrte Dustin Hoffman 2004 in seine Rolle zurück. Man sah ein Hochzeitspaar, Hoffman auf der Galerie der Kirche, die junge Braut flüchtete mit ihm im Audi. Darauf sie: "Danke Dad" – er: "Wie deine Mutter".
Die Eröffnungssequenz inspirierte Quentin Tarantino für den Vorspann in seinem Film "Jackie Brown". Das Ende wurde mehrmals im Fernsehen und Kino parodiert, so z. B. in "King of Queens, Die Simpsons, Wayne’s World 2 und Shrek 2. Ebenso findet sich eine Anspielung auf die Kirchenszene in dem Film "Ein Trauzeuge zum Verlieben" und dem Computerspiel "The Secret of Monkey Island".
Im Film "American Pie" finden sich ebenso Anspielungen auf die Liebesgeschichte. Während der Begegnung des Charakters des Paul Finsh mit der reiferen Janine Stifler findet auch das Lied "Mrs. Robinson" Verwendung.
Die Szene in der Dustin Hoffmann im elterlichen Swimming-Pool taucht, wozu „The Sound of Silence“ zu hören ist, wurde ebenfalls in dem Film „Old School“ adaptiert.
Die Schlusssequenz - gehetzte Fahrt zur Kirche und Entführung der Braut aus der Trauungszeremonie - geht auf das Finale des Harold Lloyd-Stummfilmes "Girl Shy" zurück. Lloyd wirkte bei den Dreharbeiten als Berater mit.
AUSZEICHNUNGEN
Mike Nichols erhielt 1968 einen Oscar für die beste Regie.
Nominiert war der Film außerdem in den Kategorien
Bester Film
Bestes adaptiertes Drehbuch - Calder Willingham und Buck Henry
Bester Hauptdarsteller - Dustin Hoffman
Beste Hauptdarstellerin - Anne Bancroft
Beste Kamera - Robert Surtees
Beste Nebendarstellerin - Katharine Ross
Den BAFTA-Award gewann der Film in den Kategorien
Beste Regie
Bester Film
Bester Schnitt - Sam O'Steen
Bester Newcomer -Dustin Hoffman
Bestes Drehbuch
Nominiert waren außerdem
Anne Bancroft als Beste Hauptdarstellerin
Katharine Ross als Beste Newcomerin.
Neben fünf Golden Globes in den Kategorien
Bester Film
Beste Regie
Beste Hauptdarstellerin - Anne Bancroft
Beste Nachwuchsdarsteller - Dustin Hoffman und Katharine Ross
zudem erhielt der Film Preise der Gilden der Regisseure und Drehbuchautoren sowie den Regie-Preis der Kritikervereinigung von New York
Hauptdarsteller Dustin Hoffman gewann 1969 zudem den französischen Étoile de Cristal als bester ausländischer Darsteller
1998 landete er bei einer Wahl zum besten amerikanischen Film des American Film Institute auf dem 7. Platz.
74 Tagen
MATHILDE - EINE GROSSE LIEBE - Originaltitel "Un long dimanche de fiançailles" ist ein französisch-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 2004. Die Originalsprache ist Französisch. Regie führte Jean-Pierre Jeunet nach dem Drehbuch, das er mit Guillaume Laurant verfasste. Produktion: Francis Boespflug, Bill Gerber und Jean-Louis Monthieux. Die Musik stammt von Angele Badalamenti.
DARSTELLER
Audrey Tautou als Mathilde
Gaspard Ulliel als Manech Langonnet
Jean-Pierre Becker als Lieutenant Esperanza
Marion Cotillard als Tina Lombardi
Dominique Bettenfeld als Ange Bassignano
Clovis Cornillac als Benoît Notre-Dame
Jean-Claude Dreyfus als Commandant Lavrouye
Jodie Foster als Elodie Gordes
HANDLUNG
Kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs erfährt Mathilde, die als Kind an Kinderlähmung erkrankt war und seitdem nur mit Fixierungsschienen laufen kann, dass ihr Verlobter Manech zu fünf Soldaten gehörte, die wegen Selbstverstümmelung zum Tode verurteilt wurden. Doch statt die Verurteilten hinzurichten, verbannt man sie in das Niemandsland zwischen den im deutsch-französischen Stellungskrieg festgefahrenen Fronten, wo sie weder fliehen noch Unterschlupf und Nahrung finden können. Während der nun folgenden Nacht geschehen einige undurchsichtige Dinge, die Mathilde nachzuvollziehen versucht. Zwar findet sie später das vermeintliche Grab Manechs auf einem Soldatenfriedhof, doch niemand kann bezeugen, dass er wirklich in jener Nacht ums Leben kam. So schöpft Mathilde Hoffnung, ihren Verlobten wiederzufinden, und begibt sich auf eine Reise nach Paris.
Sie engagiert einen Detektiv und sucht Personen auf, die an demselben Frontabschnitt (Bingo Crépuscule) gekämpft haben wie Manech. Trotz weiterer Geschichten und Hinweise auf den Tod der fünf Soldaten lässt sie sich nicht entmutigen. Darüber hinaus ereignet sich eine Todesserie, die offensichtlich in Zusammenhang mit der Verurteilung der Soldaten steht. Mathilde glaubt, dass eine andere Frau – so wie sie selbst – an das Überleben ihres Geliebten glaubt und bei ihrer Suche einen Rachefeldzug führt. Dennoch überwiegen schliesslich die Hinweise auf einen Tod Manechs. Mehrere Personen bezeugen, dass er von einem deutschen Flugzeug erschossen wurde. Doch sein Leichnam konnte nicht gefunden werden.
Als Mathilde schliesslich einen Überlebenden der fünf Verbannten findet, wird die Hoffnung, dass ihr Geliebter doch überlebt hat, erneut entfacht. Dieser Überlebende hatte den verwundeten Manech vom Schlachtfeld in ein Lazarett gebracht, das provisorisch in der Parkhalle unter einem wasserstoffgefüllten Zeppelin eingerichtet worden war. Bei einem Bombenangriff explodiert der Zeppelin. Es scheint ausgeschlossen, dass die Eingeschlossenen überleben konnten. Doch Manech befand sich bereits in einem Zug, der kurz vor der Explosion das Lazarett verlassen hatte.
HINTERGRÜNDE / ALLGEMEINES
Der Film wurde von einem französischen Gericht als "amerikanischer Film" kategorisiert, da er zum grössten Teil amerikanisch finanziert wurde.
Bei vielen europäischen Preisverleihungen und Festivals (z. B. Cannes Film Festival) wurde er deshalb nicht zugelassen.
In einer Nebenrolle ist Jodie Foster zu sehen, die ihren Dialog in der Originalfassung selbst spricht (sie spricht fliessend Französisch).
75 Tagen
BARABBAS Weihnachten - Originaltitel Barabba - ist ein italienischer Historienfilm aus dem Jahr 1962. Dabei handelt es sich um die zweite abendfüllende Verfilmung des gleichnamigen Romans von Pär Lagerkvist, der dafür 1951 den Nobelpreis für Literatur erhalten hatte. Regie führte Richard Fleischer nach dem Drehbuch von Nigel Balchin, Diego Fabbri, Christopher Fry und Ivo Perilli. Produktion: Dino De Laurentiis. Die Musik stammt von Mario Nascimbene.
DARSTELLER
Anthony Quinn als Barabbas
Silvana Mangano als Rahel
Arthur Kennedy als Pontius Pilatus
Katy Jurado als Sara
Harry Andrews als Simon Petrus
Vittorio Gassman als Sahak
Jack Palance als Torvald
Ernest Borgnine als Lucius
Norman Wooland als Rufio
Valentina Cortese als Julia
Arnoldo Foà als Josef von Arimathea
Michael Gwynn als Lazarus
Laurence Payne als Jünger
Douglas Fowler als Vasasius
Guido Celano als Scorpius
HANDLUNG
In Jerusalem muss der römische Statthalter Pontius Pilatus entscheiden, wen er begnadigen soll - den von vielen Menschen als Messias verehrten Jesus von Nazaret oder den Mörder und Aufrührer Barabbas. Er lässt dem Volk die Wahl, dieses entscheidet sich für Barabbas.
Dieser geniesst seine Freiheit in vollen Zügen. Jesu Schicksal interessiert ihn herzlich wenig. Er will als erstes nur seine frühere Geliebte Rahel wiedersehen. Diese verhält sich ihm gegenüber jedoch distanziert, weil Jesus anstatt seiner gekreuzigt wird. Als sich Rahel nicht von Barabbas' Gleichgültigkeit beirren lässt, beobachtet der ungläubige Barabbas Jesu Kreuzigung und Grablegung. Als er am dritten Tag Jesu leeres Grab vorfindet und bei den Jüngern nach Jesus sucht, führen ihn diese zu Lazarus, welcher Barabbas von seiner Auferweckung durch Jesus berichtet.
Nach einer Zusammenkunft mit anderen Jüngern Jesu wird Rahel von den Römern festgenommen und gesteinigt. Der wütende Barabbas überfällt die Männer, welche Rahel verhaftet haben, und tötet einen von ihnen. Da Barabbas bereits begnadigt wurde und kein zweites Mal zum Tode verurteilt werden kann, verbannt Pilatus ihn nach Sizilien in die dortigen Schwefelminen, wo Barabbas unter Tage schwere Bergmannsarbeit verrichten muss und im Verlauf der nächsten zwanzig Jahre an den Sträfling Sahek gekettet wird. Dieser hasst Barabbas, weil dieser freigelassen und statt seiner Jesus gekreuzigt wurde.
Eines Tages wird die Grube bei einer Explosion verschüttet. Barabbas und Sahek sind die einzigen Überlebenden. Als Sahek und Barabbas daraufhin bei der Feldarbeit eingesetzt werden, versucht Sahek, Barabbas seinen Glauben näherzubringen. Da beide das Grubenunglück als Einzige überlebten, wird die Frau des Präfekten auf die beiden aufmerksam. Als dieser zum Senator befördert wird, nehmen er und seine Frau Sahek und Barabbas nach Rom mit. Dort werden die beiden Männer zu Gladiatoren ausgebildet. Als sich Sahek wegen seines Glaubens weigert, bei einem Wettkampf seinen Kontrahenten zu töten, und für seinen Glauben eintritt, werden er und Barabbas wegen Aufruhr verhaftet; Sahek wird hingerichtet, weil er sich standhaft weigert, seinem Glauben abzuschwören.
Bei einem Wettkampf in der Kampfarena besiegt Barabbas einen bis dahin als unbesiegbar geltenden Gladiator und beeindruckt damit Kaiser Nero, der Barabbas daraufhin frei lässt. Barabbas findet Saheks Leichnam und bringt ihn in die Katakomben, wo sich die Christen verstecken. Sahek erhält eine angemessene Bestattung. Während des Brandes von Rom bekennt Barabbas vor römischen Soldaten, ein Christ zu sein und wird von diesen verhaftet. Unter den Christen, welche nach dem Brand von Rom gekreuzigt werden, befindet sich auch Barabbas.
ALLGEMEINES / HINTERGRÜNDE
Barabbas, die zweite Verfilmung von Lagerkvists Roman (die erste Verfilmung wurde 1953 von Alf Sjöberg gedreht, ebenfalls unter dem Titel Barabbas), gilt nach Spartacus als einer der aufwändigsten Spielfilme aller Zeiten.
War Kirk Douglas Spartacus, so war Anthony Quinn Barabbas. Die Geschichte von Barabbas, über den weder die Evangelien noch antike Texte nach der Passionsgeschichte berichten, ist jedoch fiktiv.
Regisseur Richard Fleischer drehte die Kreuzigungsszene während einer realen Sonnenfinsternis.
75 Tagen
EIN DUKE KOMMT SELTEN ALLEIN - Original THE DUKES OF HAZZARD ist eine US-amerikanische Actionkomödie aus dem Jahr 2005 basierend auf die gleichnamige Fernsehserie. Regie führte Jay Chandrasekhar. Das Drehbuch ist von Jonathan Davis und John O'Brien. Produktion: Bill Gerber. Die Musik stammt von Nathan Barr.
DARSTELLER
Johnny Knoxville als Luke Duke
Seann William Scott als Bo Duke
Burt Reynolds als Jefferson Davis „Boss“ Hogg
Willie Nelson als (Onkel) Jesse Duke
Jessica Simpson als Daisy Duke
James Roday als Billy Cricket
HANDLUNG
Das Stadtoberhaupt von Hazzard County, Boss Hogg, will die umliegenden Farmen in seinen Besitz bringen, um an die darunterliegenden Bodenschätze zu kommen. Die Cousins Bo und Luke Duke versuchen, diesen Plan zu vereiteln, damit ihr Onkel Jesse sein Hab und Gut behalten kann. Ihre Cousine Daisy unterstützt sie dabei. Per Zufall finden die beiden Cousins eine Bohrprobe in dem Safe von Hogg. Bo und Luke fahren nach Atlanta, um die Bohrproben untersuchen zu lassen und besuchen gleichzeitig ihre alte Freundin Katie. Die Untersuchung ergibt, dass es sich um Kohle handelt. Sie erfahren darauf von Hogg, als sie im Gefängnis sitzen, seinen Plan. Er will auf der Farm von Onkel Jesse eine Mine zum Abbau von Kohle errichten. Dies gelingt ihm aber nur, wenn er im Gericht einen Antrag stellt und keiner der Bürger von Hazzard County dagegen stimmt. Da alle Bürger aber auf der jährlichen Rallye sind, kann niemand den Antrag ablehnen. Bo und Luke kehren daraufhin zurück nach Hazzard County, vereiteln Hoggs Plan und gewinnen die Rallye, weshalb sie als Helden gefeiert werden.
ALLGEMEINES / HINTERGRÜNDE
Der Film wurde in New Orleans, in Baton Rouge und in einigen anderen Orten in Louisiana sowie in Burbank (Kalifornien) gedreht.
Im Jahr 2007 wurde ein Prequel mit dem Titel Ein Duke kommt selten allein – Wie alles begann produziert. In Deutschland wurde der Film direkt auf DVD veröffentlicht.
Bei dem Wagen der Dukes handelt es sich um den echten General Lee aus der Serie.
AUSZEICHNUNGEN
Im Jahr 2006 wurden Jessica Simpson als Sexieste Darstellerin (Sexiest Performance) und das aus Johnny Knoxville, Seann William Scott sowie Jessica Simpson bestehende Team für den MTV Movie Award nominiert.
Jessica Simpson erhielt 2006 den Teen Choice Award.
Sie gewann 2006 für Ihre Version des Songs "These Boots Are Made For Walkin" den People's Choice Award.
Der Film wurde im Jahr 2006 in sieben Kategorien für die Goldene Himbeere nominiert, u.a. in den Kategorien
Schlechtester Film
Schlechteste Regie
Schlechtestes Drehbuch
sowie für die Darstellungen von Burt Reynolds und Jessica Simpson.
75 Tagen
DURCHS WILDE KURDISTAN ist ein deutsch-spanischer Kinofilm nach Motiven des gleichnamigen Romans von Karl May. Regie führte Franz Josef Gottlieb. Am Drehbuch, nach dem Buch von Karl May, sind Franz Josef Gottlieb und Jose Antonio de la Loma beteiligt. Die Produktion stammt von CCC-Filmkunst GmbH (Artur Brauner) Balcazar Producciones Cinematograficas S.A. Die Musik stammt von Raimund Rosenberger.
DARSTELLER
Lex Barker als Kara Ben Nemsi
Ralf Wolter als Hadschi Halef Omar
Dieter Borsche als Sir David Lindsay
Chris Howland als Archibald
Marie Versini als Ingdscha
Werner Peters als Mütesselin
Wolfgang Lukschy als Ali Bei
Gustavo Rojo als Ahmed El Corda
Charles Fawcett als Scheik Mohammed Emin / Scheik Kadir Bei
ernando Sancho als Padischa
u.v.a.
HANDLUNG
Als Ahmed El Corda, Sohn des Scheichs der Haddedihn, Soldaten unter dem Befehl des Machredsch von Mosul untersagt, an einer Wasserstelle in der Wüste Wasser zu entnehmen, wird er nach einem Kampf gefangengenommen und nach Burusco ins Gefängnis verschleppt. Dort soll er hingerichtet werden. Kara Ben Nemsi, der den gefürchteten Schut besiegt hatte, wurde vom Padischa geehrt und will eigentlich in seine Heimat zurückkehren, als er von der Gefangennahme erfährt. Er macht sich mit Hadschi Halef Omar auf, dessen Stammesgefährten zu befreien. Unterwegs treffen sie auf Sir David Lindsay und seinen Diener Archie, die sich der Befreiungsaktion anschließen. Kurze Zeit später können sie so gerade eben einen Überfall der Soldaten unter dem Befehl des Machredsch auf das Dorf der Jesidi abwehren. Geschlagen und auf Rache sinnend, zieht der Machredsch ab.
In Buruscu erwirbt Kara Ben Nemsi das Vertrauen des Befehlshabers (Mütesselin) des Ortes, wird aber vom Machredsch in eine Falle gelockt. Glücklich entkommen, kann er in letzter Sekunde Ahmed El Corda retten. Allerdings fallen kurz darauf Sir David, Archie und Ingdscha, die Tochter des Oberhauptes der Chaldäer, sowie deren Zofe Benda in die Hände des Machredsch. Bei dem Versuch, sie zu befreien, wird Scheik Mohammed Emin, der Vater Ahmed El Cordas, erschossen (aber Schauspieler Charles Fawcett macht gleich darauf in der neuen Rolle des Scheik Kadir Bei weiter mit im Film). Scheik Kadir Bei, der den Kampf beobachtet hatte, lässt die Truppe gefangen nehmen und erneut werden Kara Ben Nemsi und seine Freunde zum Tode verurteilt, dieses Mal aber von Ingdscha und Benda befreit. Bei der Verfolgung des Machredsch stürzt dieser während eines Kampfes scheinbar tödlich von einem Berg in die Tiefe.
Die Fortsetzung der Geschichte erfolgt dann in "Im Reiche des silbernen Löwen".
ALLGEMEINES / HINTERGRÜNDE
Charles Fawcett spielt in diesem Film eine Doppelrolle. Nachdem er als Scheik Mohammed Emin den Filmtod erleidet, taucht er wenige Szenen später als Scheik Kadir Bei auf. Fernando Sancho spielte schon in den Karl-May-Filmen der 1950er-Jahre mit, als Prof. Ignaz Pfotenhauer in "Die Sklavenkarawane" (1958) und "Der Löwe von Babylon" (1959).
Die beiden Verfilmungen führten zu einem Rechtsstreit zwischen Lex Barker und dem Produzenten Artur Brauner. Ursprünglich war geplant, die Geschichte nur in einem Teil zu verfilmen, und Barker verlangte nun eine Nachzahlung seines Honorars in Höhe von 100.000 DM. Er gewann den Prozess.
Einen weiteren Rechtsstreit hatte Brauner mit Regisseur Gottlieb zu führen, nachdem er diesem am 16. Juni 1965 gekündigt hatte. Die langwierigen Auseinandersetzungen endeten 1968 mit einem Vergleich.
Raimund Rosenberger komponierte eine Filmmusik, die bei manchen Karl-May-Fans wegen ihrer schrillen Töne auf Ablehnung stiess. Mit dem "Lindsay-Marsch" gelang ihm jedoch ein eingängiger Ohrwurm.
75 Tagen
AMERICAN PIE ist eine US-amerikanische Teenager-Komödie von Paul Weitz aus dem Jahr 1999. Das Drehbuch ist von Adam Herz. Für die Produktion zeichnen Chris Moore, Warren Zide, Craig Perry und Chris Weitz verantwortlich. Die Musik stammt von David Nessim Lawrence.
DARSTELLER
Jason Biggs als James "Jim" Emanuel Levenstein
Shannon Elizabeth als Nadia
Alyson Hannigan als Michelle Annabeth Flaherty
Chris Klein als Chris "Oz" Ostreicher
Natasha Lyonne als Jessica
Thomas Ian Nicholas als Kevin Myers
Tara Reid als Victoria "Vicky" Lathum
Seann William Scott als Steve Stifler
Mena Suvari als Heather
Eddie Kaye Thomas als Paul "Heimscheißer Nr.1" Finch
Eugene Levy als Noah Levenstein (Jims Dad)
Chris Owen als Chuck Sherman (Sherminator)
Jennifer Coolidge als Janine Stifler (Stiflers Mom)
Casey Affleck als Tom Myers (Kevins Bruder)
HANDLUNG
Die vier Freunde Jim, Oz, Kevin und Finch leben in einer US-amerikanischen Kleinstadt in der Nähe der Grossen Seen, gehen dort auf die High School und sind hinsichtlich sexueller Erfahrungen mit dem weiblichen Geschlecht noch ungeübt. Auf einer Party des Klassenplayboys Stifler passiert das Unmögliche. Der Möchtegern-Macho Sherman prahlt damit, ein Mädchen ins Bett bekommen zu haben. Daraufhin schliesst das Quartett einen Pakt. Bis zum Schul-Abschlussball in ein paar Wochen wollen alle ihre Unschuld verlieren und mit einer Frau schlafen.
Die Vier machen sich jeweils mit unterschiedlichen Methoden ans Werk, stossen dabei aber immer wieder auf Probleme.
Die eigentliche Hauptfigur Jim versucht sich an der hübschen osteuropäischen Austauschschülerin Nadia. Sein linkisches Vorgehen in sexueller Hinsicht ist dabei stets von Misserfolgen und Fettnäpfchen geprägt, womit er sich häufig der Lächerlichkeit preisgibt. Höhepunkte sind ein Stelldichein mit Nadia, dessen peinliche Momente er per Internet überträgt, sowie die Penetration eines warmen Apfelkuchens (woraus sich der Filmtitel ableitet) in der Küche des elterlichen Hauses. Ausserdem muss er die biederen Versuche seines Vaters ertragen, ihn über Sexualität aufzuklären.
Lacrosse-Sportler Oz glaubt, mit dem Beitritt zum Schulchor an Mädchen heranzukommen. Hier trifft er Heather, in welche er sich auch umgehend verliebt, weswegen er auch den männlichen Solopart des Songs, den der Chor am Gesangswettbewerb singen will, übernimmt. Allerdings durchschaut oder missversteht Heather sein Vorgehen nach dem anfänglichen Flirt und gibt ihm den Laufpass. Oz entscheidet sich dann aber nach einer Ansprache des Trainers während des letzten Lacrosse-Spiels der Saison seine Teilnahme "zu schmeissen" und singt doch noch zusammen mit Heather und dem Chor.
Kevin ist der einzige der Vier, welcher bereits eine Freundin hat. Doch mit Vicky kommt er nicht über das Vorspiel hinaus. Erst nach einem Gespräch mit seinem älteren Bruder und unter Mithilfe eines speziellen Buches kann er ihre sexuelle Hemmschwelle überwinden.
Finch umgibt sich unterdessen in der Schule mit dem Ruf eines Draufgängers, was ihm etliche Anfragen von Mädchen einbringt. Seinen Ruf hat er sich durch Geld von Vickys Freundin Jessica erkauft. Als Stifler wegen Finch nicht sein Date für den Abschlussball bekommt, beschliesst er sich zu rächen. Mit Abführmittel zwingt er den als "Heimscheisser" (im amerikanischen Original "Shitbreak") bekannten Finch zur Notdurft auf der Mädchentoilette, wodurch Finch seinen Ruf und die Avancen der Mädchen wieder verliert.
Kurz vor dem Abschlussball hat Heather Oz wieder verziehen, nachdem sie ihn beim Üben des Soloparts für den Gesangswettbewerb des Schulchors sah. Ausserdem besucht sie ihn abends im Imbiss seines Vaters, in dem er jobbt. Finch ist solo, Kevin ist mit Vicky, Oz mit Heather und Jim mit der naiv drolligen Flötenspielerin Michelle da, die - wie Jim sich ausdrückt - "…eine Flöte dudelnde Pute ist…". Als sich aber auf dem Ball herausstellt, dass Sherman über seinen One Night Stand auf der Party nur geflunkert hat, sind die Freunde erleichtert und konzentrieren sich nun auf das Wesentliche: die wahre Liebe.
Auf einer sich anschliessenden Fete bei Stifler gelangt schliesslich jeder der Vier wieder zu seinem Mädchen und auch zu dem, was sich alle geschworen haben. Sowohl Kevin mit Vicky als auch Oz mit Heather verbringen die Nacht miteinander. Jims Date Michelle entpuppt sich als sexuell total enthemmt und beschert diesem ein unvergessliches Betterlebnis. Als Jim am nächsten Morgen erwacht und statt Michelle ein aufgeblasenes Gummitier im Arm hält, merkt er, dass sie ihn nur benutzt hat, woraufhin er konstatiert: SSie hat mich nur benutzt. COOL." Und sogar Finch findet seinen Deckel – in Form von Stiflers Mutter ("Stiflers Mom"), wodurch auch er seine Rache bekommen hat.
Der Film endet damit, dass Jim per Internet Nadia mit einem Strip erfreut, während sein Vater heimlich zusieht.
HINTERGRUND
Der Film thematisiert die Ängste und Wünsche von Teenagern in Zeiten der Veränderung (Schulwechsel, erster Sex etc.).
AUSZEICHNUNGEN
Bogey Award 2000
Golden Slate 2000
Goldene Leinwand 2000
Nominierung für MTV Movie Award 2000
Nominierung für Teen Choice Award 2000
Diverse individuelle Auszeichnungen:
Nominierungen für den MTV Movie Award für Jason Biggs und Shannon Elizabeth
Nominierungen für den Teen Choice Award für Jason Biggs, Chris Klein und Seann William Scott
FORTSETZUNGEN
In den Jahren 2001 und 2003 erschienen die Fortsetzungen American Pie 2 und American Pie – Jetzt wird geheiratet. Im November 2005 war American Pie präsentiert: Die nächste Generation erschienen, welcher aber grösstenteils auf die bekannten Schauspieler verzichtet.
SOUNDTRACK
01. Third Eye blind - New Girl
02. Tonic - You Wanted More
03. Blink 182 - Mutt
04. Sugar Ray - Glory
05. Super Transatlantic - Super down
06. Dishwalla - Find you way back home
07. Dan Wilson of Semisonic & Big - Good Morning Baby
08. Shades Apart - Stranger by the day
09. Bachelor Number one - Summertime
10. Goldfinger - Vintage Queen
11. Bic Runga - Sway
12. The Loose Nuts - Wishen
13. The Atomic Fireballs - Man with the hex
75 Tagen
GREMLINS II - Die Rückkehr der kleinen Monster - Original "Gremlins 2 - The New Batch" - ist ein Film von Joe Dante aus dem Jahr 1990. Das Drehbuch stammt von Charles S. Haas. Die Produktion teilten sich Michael Finnell und Rick Baker und die Musik stammt wieder von Jerry Goldsmith.
DARSTELLER
Zach Galligan als Billy Peltzer
Phoebe Cates als Kate Beringer
John Glover als Daniel Clamp
Robert Prosky als Fred
Christopher Lee als Doktor Catheter
Robert Picardo als Forster
HANDLUNG
Einige Jahre, nachdem Gremlins die Heimatstadt von Billy und Kate verwüstet haben (siehe Gremlins – Kleine Monster), lebt das junge Paar in New York und arbeitet im High Tech-Zentrum des Medienmoguls Daniel Clamp. Neben einem Fernsehsender, zahlreichen Geschäften und Restaurants sowie einem Architekturbüro befindet sich auch ein Forschungslabor in dem Zentrum. Genau dorthin wird eines Tages der freundliche Mogwai Gizmo gebracht.
Als Gizmo mit Wasser in Berührung kommt, schlüpfen aus seinem Fell gefrässige und aggressive Mogwais. Sie schliessen Gizmo in den Lüftungsschacht ein und begeben sich auf die Suche nach Nahrung. Denn wenn ein Mogwai nach Mitternacht frisst, verwandelt er sich in einen Gremlin. Ihr Plan geht auf. Sie verwüsten das Zentrum und versetzen alle Besucher in Angst und Schrecken, können das Gebäude aber (noch nicht) verlassen, da die Sonne scheint.
Einige der Gremlins kommen in dem Forschungslabor mit Medikamenten in Berührung und mutieren, sodass ein Gremlin zur Hälfte Fledermaus wird und ein anderer menschliche Intelligenz entwickelt.
Am Ende gelingt es Billy und Kate mit Hilfe einiger Bekannter aus dem Zentrum, das Gebäude unter Strom zu setzen und die Gremlins zu vernichten.
HINTERGRUND / ALLGEMEINES
Einordnen kann man den Film in das Genre der Horrorkomödien, Gewalt wird cartoon- und slapstickartig dargestellt und es gibt zahlreiche scherzhafte Bezüge zu anderen Filmen wie zum Beispiel Rambo, Der Zauberer von Oz, Das Phantom der Oper und dem ersten Gremlins-Film.
Ausserdem sind einige Charaktere geradezu parodiehaft überzogen dargestellt. So ist der Wissenschaftler Doktor Catheter (siehe auch Katheter) so sehr auf der Jagd nach neuen Viren und Bakterien (bestes Zitat von ihm, als er eine Lieferung Krankheitskeime per Post erhält: "Nächste Woche soll ich die Grippe kriegen"), dass er selbst das vollgeschneuzte Taschentuch seiner Sekretärin einsteckt, um es zu untersuchen. Ausserdem wird auf seine (Film-)Vergangenheit als Dracula immer wieder angespielt.
Der Multimillionär Daniel Clamp hingegen, für den eindeutig Donald Trump Pate gestanden hat, ist in seinem Büro auf dem Dach des Clamp-Towers außerordentlich gelangweilt, weil es Leute gibt, die für ihn wirklich alles erledigen und er nichts zu tun hat, so dass er schliesslich mit seiner Sekretärin eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme beschliesst (Zitat: "Oh, ich weiß was - Ich werde Ihnen ein paar Hausbriefe diktieren").
Später "freut" er sich richtig über die Abwechslung der Gremlins und gründet ein Einsatz-Kommando, welches jedoch nicht zum Einsatz kommt.
VERSIONEN
Der Film existiert in zwei Versionen, eine Kino- und eine Video-Fassung. Der Unterschied liegt dabei in einer Szene in der Mitte des Films.
In der Kino-Version reisst an dieser Stelle angeblich der Film und die Gremlins bringen den Projektor unter ihre Kontrolle, in dessen Folge Hulk Hogan in einem Kinosaal zu Hilfe gerufen wird und die Gremlins böse anschreit.
In der Video-Version wird dort das Kaputtgehen eines Videorekorders simuliert. Nach einigem Videorauschen finden sich die Gremlins dann z.B. in einem Western an der Seite von John Wayne wieder, wo einer von ihnen erschossen wird. Bei der Ausstrahlung im TV ist es unterschiedlich, welche Version gesendet wird. So sieht man manchmal die Kino- und manchmal die Video-Version.
AUSZEICHNUNGEN
Die Komödie wurde 1991 für den Saturn Award in sechs Kategorien nominiert.
Zu den Nominierten gehörten
Joe Dante, Jerry Goldsmith, John Glover und Robert Picardo.
75 Tagen
WER IST MR.CUTTY? - Original "The Associate" - ist eine US-amerikanische Filmkomödie von Donald Petrie aus dem Jahr 1996. Das Drehbuch stammt von Nick Thiel. Die Produktion teilen sich Robert W. Cort, Ted Field, Frederic Golchan, Scot Kroopf, Adam Leipzig, David Madden und Patrick Markley. Musik: Vassal Benford
DARSTELLER
Whoopi Goldberg als Laurel Ayres, Robert Cutty
Dianne Wiest als Sally Dugan
Eli Wallach als Donald Fallon
Timothy Daly als Frank
Bebe Neuwirth als Camille
Austin Pendleton als Aesop
Lainie Kazan als Cindy Mason
George Martin als Manchester
Kenny Kerr als Charlie
Lee Wilkof als Bissel
Helen Hanft als Mrs. Cupchick
HANDLUNG
Die Afroamerikanerin Laurel Ayres lebt in New York City und arbeitet in der Finanzbranche. Als ihr Kollege Frank Peterson eine Beförderung erhält, die eigentlich Laurel zusteht, kündigt sie und macht sich selbstständig. Als Frau und noch dazu als Schwarze hat sie es schwer, Klienten zu werben, und greift bald zu einer Notlüge. Sie erfindet den weissen Robert S. Cutty und behauptet, sie sei in seinem Auftrag unterwegs, und er sei derjenige mit den genialen Ideen. Damit verbucht sie grosse Erfolge. Robert Cutty ist in aller Munde und so gefragt wie niemand zuvor. Laurel, das eigentliche Genie, wird dabei zur Nebensache, und beschliesst, Cutty wieder verschwinden zu lassen. Als sie seinen Tod vortäuscht, wird sie plötzlich wegen Mordes an Robert Cutty verhaftet.
Frank, der inzwischen Laurels Spiel durchschaut hat, macht sich Cutty selbst zunutze, indem er beschwört, Cutty würde leben und nun mit ihm zusammenarbeiten. Wie zu Anfang wird Laurels erfolgreiche Geschäftsidee von Frank gestohlen, und er erntet die Anerkennung. Noch dazu wird Laurel die Lizenz entzogen, weswegen sie nicht mehr arbeiten darf und resigniert. Das Projekt Robert Cutty macht sich selbstständig, und Laurel kann nur hilflos zusehen. Als Cutty ein Kind angehängt wird und er in einen bislang reinen Männerclub aufgenommen werden soll, beschliesst Laurel, den Schwindel auffliegen zu lassen.
Als Cutty der Preis für den Geschäftsmann des Jahres verliehen und er ausserdem noch in den Peabody Club aufgenommen werden soll, schlüpft Laurel zum letzten Mal in die Rolle von Robert Cutty. Sie nimmt den Preis entgegen und leistet sich – noch in der Verkleidung eines Mannes – einen Kuss mit Frank Peterson, bevor sie die Situation aufklärt.
Wochen später haben sich ihre Assistentin Sally und Laurel als Partner zusammengetan und leiten seitdem erfolgreich ihre eigene Firma. Frank Peterson versucht vergeblich, sich auf die Seite der Gewinner zu schlagen und bewirbt sich bei Ayres Investments als fürsorglicher Mitarbeiter, der sich sehr verändert habe. Sehr höflich, aber mit grösster Genugtuung lehnt Sally Dugan seine Bewerbung ab. Das Kamerabild gefriert auf ihrem zufriedenen Gesicht.
ALLGEMEINES
Die Komödie wurde in New York City gedreht.
Die Verwandlung von Whoopi in Cutty dauerte jedes Mal 10 Stunden.
75 Tagen
GREMLINS - KLEINE MONSTER - Original "Gremlins" ist ein Weihnachts-Horrorfilm aus dem Jahr 1984. Der Film unter der Regie von Joe Dante nach einem Drehbuch von Chris Columbus wurde von Steven Spielberg und Michael Finnell produziert. Die Musik stammt von Jerry Goldsmith und Noel Regney.
DARSTELLER
Zach Galligan als Billy Peltzer
Phoebe Cates als Kate Beringer
Hoyt Axton als Randall Peltzer
Polly Holliday als Ruby Deagle
Corey Feldman als Pete Fountaine
Keye Luke als Großvater
Scott Brady als Sheriff Frank
Harry Carey Jr. als Mr. Anderson
Dick Miller als Murray Futterman
Jackie Joseph als Sheila Futterman
Judge Reinhold als Gerald Hopkins
Chuck Jones als Mr. Jones
HANDLUNG
Der Erfinder Randall Peltzer aus Kingston Falls kauft von einem Händler in Chinatown den Mogwai Gizmo. Dabei handelt es sich um ein kleines Tier, das mit Fell bedeckt ist und singen kann. Der Händler gibt Peltzer drei Regeln mit auf den Weg:
Den Mogwai nie dem Sonnenlicht aussetzen
Den Mogwai nicht nass werden lassen
Den Mogwai nicht nach Mitternacht fressen lassen
Er schenkt das Tier seinem Sohn Billy und kurz darauf passiert das erste Missgeschick. Gizmo wird nass, und unter Zuckungen platzen eine Vielzahl neuer Mogwais aus seinem Fell heraus. Diese tragen aber andere Charakterzüge und verhalten sich äusserst unsozial. Ernst wird die Lage, als sie das Stromkabel von Billys Wecker zerknabbern und er so aus Unwissenheit die gefrässigen Tiere nach Mitternacht füttert. Die Mogwais verpuppen sich und werden zu äusserst aggressiven Gremlins. Im örtlichen Schwimmbad vermehrt sich der kleine Trupp in eine Armada von zerstörungswütigen kleinen Monstern, die den beschaulichen Ort am Weihnachtsabend ins Chaos stürzen. Alle Gremlins, ausser einem, werden bei einer Gas-Explosion im Kino getötet. Zuletzt fällt der verbleibende Gremlin im Kaufhaus seiner Lichtempfindlichkeit zum Opfer. Nachdem sich die Familie Peltzer danach im Wohnzimmer eingefunden hat, kommt der Händler aus Chinatown zu Besuch. Er erklärt Mr. Peltzer und Billy, dass sie noch nicht bereit seien, den Mogwai als Haustier zu haben, weshalb er ihn wieder mitnimmt. Aber bevor er das Haus verlässt, sagt er, Gizmo habe Billy noch etwas zu sagen. Da Billy die Sprache der Mogwais nicht beherrscht, übersetzt der Händler für ihn. Gizmo weiss, dass Billy eines Tages bereit für ihn sein wird, und dann wird es ein Wiedersehen geben. Zum Schluss hört man den Erzähler die Zuschauer ermahnen, dass, wenn es mal technische Störungen geben sollte, man nicht direkt den Elektriker rufen sollte, sondern man erst überall im Haus das Licht anschalten und alles durchsuchen solle, denn es könnte sich ein Gremlin im Haus verstecken.
ALLGEMEINES
Im Film gibt es Gastauftritte des Produzenten Steven Spielberg und des Komponisten Jerry Goldsmith sowie von häufig in Filmen von Joe Dante auftretenden Darstellern wie Kenneth Tobey und William Schallert.
Die schottische Band Mogwai wurde durch den Film zu ihrem Namen inspiriert.
In den Warner Bros. Movie World-Parks gab es ein Gremlins Fahrgeschäft, in der Art einer Geisterbahn. Thema war: Die Gremlins überfallen das Studio, in dem sich die Besucher befinden, und verwüsten alles. Dieses Fahrgeschäft wurde mittlerweile jedoch ersetzt.
Während der Vater auf der Erfindermesse mit der Mutter telefoniert, sieht man rechts im Hintergrund, wie jemand die Zeitmaschine aus H. G. Wells gleichnamigen Filmklassiker gerade startet. Nach einem kurzen Schnitt zu der Mutter ist die Zeitmaschine plötzlich verschwunden und Zuschauer suchen ungläubig den dampfenden Boden ab.
Im Buch zum Film erfährt man, dass der Mogwai (Gizmo) ursprünglinglich von einem pazifistischen Alien-Wissenschaftler geschaffen wurde, um das ideale Haustier für Kinder zu züchten. Die "Gremlins" sind mehr ein unbeabsichtigter Nebeneffekt. Während der friedliche Mogwai (einer von 1.000) unsterblich ist, ist die Lebensdauer eines Gremlins sehr kurz, da sie dazu neigen sich gegenseitig auszustechen und sich Feinde zu schaffen. Woher Mr. Wing diese Informationen über Gizmo hat, erfährt man jedoch nicht.
Im Film sehen alle Mogwais Gizmo sehr ähnlich (Weiß und Braun gefleckt), in der Fortsetzung sind sie jedoch schwarz und weiß. Auch die Gremlins sind farblich nicht zu unterscheiden.
AUSZEICHNUNGN
Der Film war 1985 einer der größten Abräumer bei den Saturn Awards.
Die Auszeichnung konnte in den Kategorien Beste Regie, Bester Horrorfilm, Beste Musik, Beste Effekte und Beste Nebendarstellerin gewonnen werden.
Weiterhin war er für die Beste Maske, den Besten Jungschauspieler "Corey Feldman", den Besten Nebendarsteller und das Beste Drehbuch nominiert.
Außerdem gab es noch die Goldene Leinwand, einen Young Artist Award für den Besten Familienfilm, sowie dort eine weitere Nominierung für Corey Feldman als Besten Jungschauspieler.
75 Tagen
MEUTEREI AUF DER BOUNTY - Original MUTINY ON THE BOUNTY - ist in diesem Fall aus 1936 (eine der besten der zahlreichen Verfilmungen) ein Spielfilm von Metro-Goldwyn-Mayer, dessen inhaltliche Grundlagen die Begebenheiten rund um die letzte Fahrt des englischen Frachtseglers Bounty 1787–1789 bilden. Die Darstellung der historisch belegten Ereignisse hält sich dabei nicht immer an Fakten, sondern sie ist teilweise dem Anspruch eines Unterhaltungsfilmes angepasst und durch erfundene Episoden ergänzt. Grundlage des Drehbuchs war die belletristische Darstellung der Ereignisse, Die Meuterei auf der Bounty. Schiff ohne Hafen
Regie führte Frank Lloyd nach dem Drehbuch von Talbot Jennings, Jules Furthman und Cary Wilson. Produktion: Albert Lewin und Irving Thalberg. Die Musik stammt von Herbert Stothart u.a.
DARSTELLER
Clark Gable als Fletcher Christian
Charles Laughton als Kapitän William Bligh
Franchot Tone als Roger Byam
Eddie Quillan als Thomas Ellison
Dudley Digges als Bacchus
Douglas Walton als Stewart
Vernon Downing als Hayward
Dewitt Jennings als Fryer
Ian Wolfe als Maggs
Wallis Clark als Morrison
Alec Craig als McCoy
William Bambridge als Hiti-Hiti
Mamo Clark als Mamiati
Movita als Tehani
Henry Stephenson als Sir Joseph Banks
HANDLUNG
Die Bounty sticht 1787 in Portsmouth in See, um auf Tahiti Nutzpflanzen zu laden. An Bord befinden sich der selbstgerechte und joviale Kapitän Bligh, mehrere Marineoffiziere, darunter der Steuermann John Fryer und der um Ausgleich bemühte Fletcher Christian. Weiter der trunksüchtige Schiffsarzt, genannt Bacchus, der verschlagene Kapitäns-"Schreiber" Maggs, der Bootsmann Morrison, der Botaniker David Nelson, sowie die drei Seekadetten Byam, Stewart und Hayward. Ausserdem mehrere Vollmatrosen, darunter der etwa zwanzigjährige Thomas Ellison, der zuvor von Christian zur Marine zwangsrekrutiert wurde. Schon vor der Fahrt nach Tahiti macht sich der Kapitän bei grossen Teilen der Besatzung unbeliebt, indem er im Hafen einen Toten auspeitschen lässt. Während der Fahrt wird der Zwiespalt noch gestärkt, indem er den Kadetten Byam bei Wind und Wetter in den Ausguck auf dem Mast schickt. Byam ist danach geschwächt und wird von "Bacchus" gepflegt.
Mehrmals lässt der Kapitän seinen Vollstreckungsgehilfen Morrison eine Prügelstrafe ausführen, auch wenn offensichtlich kein schuldhaftes Verhalten vorliegt.
Bei der Ankunft auf Tahiti begrüsst Bligh seinen alten Bekannten, Hiti-Hiti ("Häuptling und Priester"). Christian freundet sich mit Maimiti, der Enkeltochter von Hiti-Hiti an, mit der er auch wenig später ein Verhältnis eingeht. Auf der Rückfahrt stirbt der beliebte Baccus, nachdem der Kapitän ihn trotz Krankheit zum Appell beordert hatte. Auch lässt der Kapitän mehrere Männer in Ketten legen, die desertiert waren. Als Bligh Christian beschuldigt, seine Kokosnüsse gestohlen zu haben, und die Gefangenen durch Maggs misshandelt werden, ist es für Christian genug. Mit einigen Matrosen meutert er in der Nacht darauf und bringt das Schiff in seine Gewalt. Byam widersetzt sich trotz des guten Verhältnisses zu Christian aus Pflichtgefühl der Meuterei. Christian setzt Bligh mit Proviant in einer Barkasse aus und einige loyale Männer, einschliesslich John Fryer, folgen Bligh. Christian und einige Männer, darunter der internierte Byam und Ellison, kehren mit der Bounty nach Tahiti zurück, wo Christian sich mit Byam versöhnt. Als ein englisches Schiff gesichtet wird, fahren Christian und einige weitere Männer und Frauen mit der Bounty weiter auf die unbewohnte und unentdeckte Insel Pitcairn, wo sie die Bounty verbrennen. Byam, Ellison und andere bleiben gegen die Warnung Christians zurück.
Das Schiff, an Bord auch Bligh, bringt die Zurückgebliebenen als Gefangene nach England. Roger Byam wird vorerst zum Tode verurteilt, dann aber durch ein Gnadengesuch des Königs gerettet. Er wurde zuerst von Sir Joseph Banks, einem adeligen Wissenschaftler gestellt. Byam heuert auf neuen Schiffen an.
Zuvor waren die Männer im Boot starken Entbehrungen ausgesetzt. Bligh zeigte sich von seiner fürsorglichen Seite und steuerte das Boot bis Timor. Bligh tritt dann als Zeuge im Prozess gegen die der Meuterei Angeklagten aus.
ALLGEMEINES
Der Film wurde in schwarz-weiß gedreht, später aber nachkoloriert.
In der deutschen Synchronisations-Fassung wird sowohl die Anrede "Mister" plus Nachname als auch fälschlicherweise die Bezeichnung "Sir", die ohne Namensnennung auskommt und im Deutschen fehlt, mit "Herr" übersetzt.
AUSZEICHNUNGEN
1936 gewann der Film einen Oscar als Bester Film.
Nominiert wurden
Clark Gable, Franchot Tone und Charles Laughton - jeweils als Beste Hauptdarsteller
Frank Lloyd - Beste Regie
Margaret Booth - Bester Schnitt
Nat W. Finston - Beste Filmmusik
Jules Furthman, Talbot Jennings und Carey Wilson für das Beste Drehbuch.
Ebenfalls 1936 gewann Charles Laughton einen NYFCC Award als Bester Schauspieler.
75 Tagen
EIN VERRÜCKT GENIALER COUP - Original Quick Change - ist ein US-amerikanisches Remake der erfolgreichen französischen Komödie Der Boß (1985) aus dem Jahr 1990. Die Regie führten Bill Murray und Howard Franklin, der auch das Drehbuch schrieb. Die Produktion teilten sich Bill Murray und Robert Greenhut. Die Musik stammt von Randy Edelman.
DARSTELLER
Bill Murray als Grimm Chipovsky
Geena Davis als Phyllis Potter
Randy Quaid als Loomis
Jason Robards als Polizeichef Rotzinger
Philip Bosco als Busfahrer
HANDLUNG
Drei Bankräuber, angeführt von Grimm Chipovsky, überfallen eine Bank. Sie können entkommen, indem der Anführer Chip die Polizei mit grotesken Forderungen nach diversen Fluchtfahrzeugen ablenkt. Zum Schein werden einige Geiseln freigelassen, die in Wirklichkeit die Räuber selbst sind. Es beginnt eine Fahrt durch New York City, während der sie selbst überfallen werden und ihr Auto gegen einen Linienbus wechseln müssen.
Sie gelangen schliesslich zum Flughafen. Kurz vor dem Start des Flugzeugs erscheint die Polizei, die jedoch einen anderen Verbrecher verhaften will. Grimm hilft zufällig, ihn zu überwältigen. Der Polizeichef Rotzinger, der bereits die Verhandlungen während des Banküberfalls leitete, will sich bei Grimm offiziell bedanken und notiert seine Adresse. Erst nach dem Start des Flugzeugs stellt er fest, dass Chip und Chipovsky dieselbe Person sind.
75 Tagen
STADT DER ENGEL - Original City of Angels - ist ein US-amerikanisches Remake des Wim-Wenders-Films Der Himmel über Berlin. Der 1998 erschienene Film wurde von Brad Silberling gedreht. Das Drehbuch stammt von Wim Wenders, Peter Handke, Richard Reitinger und die Adaption von Dana Stevens. Produktion: Charles Row, Dawn Steel, Robert Cavallo, Alan Glazer und Amon Milchan. Die Musik ist von Gabriel Yares.
DARSTELLER
Nicolas Cage als Seth
Meg Ryan als Maggie Rice
Andre Braugher als Cassiel
Dennis Franz: Nathaniel Messinger
Colm Feore als Jordan
Robin Bartlett als Anne
Joanna Merlin als Teresa Messinger
HANDLUNG
In der Adaption nach Dana Stevens bewegen sich die Engel stets unter uns. In schwarzer Kleidung, schwarzen Schuhen und Mänteln beobachten sie unser Dasein und greifen nur in Notfällen ein, um uns vor (gewalttätigen) Eskalationen und Tragödien zu bewahren. Ihre himmlische Berührung verschafft den Menschen Ruhe und Gelassenheit. Sie halten sich vornehmlich gern in Bibliotheken auf, hören den himmlischen Chor bei Sonnenaufgang und fühlen weder Furcht, Angst noch körperliche Berührungen.
Maggie Rice, einer Herzchirurgin, stirbt ein Patient auf dem Operationstisch. Engel Seth, der geschickt wurde, um die Seele des Toten abzuholen, ist von ihrer Verzweiflung berührt. Er beobachtet ihre Trauer und Wut sowie ihr Gefühl, gegen eine unbekannte Macht zu kämpfen. Er beschliesst, sich sichtbar zu machen, und die beiden verlieben sich ineinander. Doch beide sehen für ihre Liebe keine Aussicht. Bis Seth auf Nathaniel stösst, einen anderen Patienten von Maggie und einen "gefallenen" Engel, der sich aus freiem Willen entschieden hatte, ein Mensch zu werden. Maggie bekommt einen Heiratsantrag von einem Kollegen, fühlt sich jedoch zu Seth hingezogen. Sie redet mit Seth und sagt ihm, dass sie jemanden möchte, der selbst fühlen kann, und will ihn nicht wiedersehen.
Seth entscheidet sich, ein Mensch zu werden, und lässt sich von einem Hochhaus fallen. Von da an fühlt er wie die Menschen, ist sichtbar, riecht und schmeckt. Er macht sich auf die Suche nach Maggie, die er jedoch nicht im Krankenhaus findet, weil sie aufs Land gefahren ist. Per Anhalter fährt er ihr nach. Sie hat ihren Kollegen nicht geheiratet. Maggie und Seth lieben sich und sind glücklich. Als Maggie am nächsten Morgen glückselig mit dem Fahrrad vom Einkaufen zurückkehrt, verunglückt sie tödlich. Seth spürt, dass etwas passiert und findet sie sterbend. Wut mischt sich mit Trauer, und Seth lernt, als Mensch weiterzuleben.
AUSZEICHNUNGEN
Der Film wurde mit dem Blockbuster Entertainment Award (für Nicolas Cage), Teen Choice Award und dem Bogey Award ausgezeichnet.
Alanis Morissette, die ein Lied im Film gesungen hatte, wurde für den Golden Globe und den Grammy Award nominiert.
SOUNDTRACK
If God Will Send His Angels - U2
Uninvited - Alanis Morissette
Red House - Jimi Hendrix
Feelin' Love - Paula Cole
Mama, You Got A Daughter - John Lee Hooker
Angel - Sarah McLachlan
Iris - Goo Goo Dolls
I Grieve - Peter Gabriel
I Know - Jude
Further On Up The Road - Eric Clapton
An Angel Falls - Gabriel Yared
The Unfeeling Kiss - Gabriel Yared
Spreading Wings - Gabriel Yared
City Of Angels - Gabriel Yared
75 Tagen
CURLY SUE - EIN LOCKENKOPF SORGT FÜR WIRBEL - Original: Curly Sue - ist eine US-amerikanische Filmkomödie von John Hughes aus dem Jahr 1991, von dem auch das Drehbuch stammt. Produktion: John Hughes und Tarquin Gotch. Die Musik stammt von Georges Delerue.
DARSTELLER
James Belushi als Bill Dancer
Kelly Lynch als Grey Ellison
Alisan Porter als Curly Sue
John Getz als Walker McCormick
Fred Dalton Thompson als Bernard Oxbar
Branscombe Richmond als Albert
Steve Carell als Tesio
Gail Boggs als Anise Hall
Burke Byrnes als Dr. Maxwell
Viveka Davis als Trina
Barbara Tarbuck als Mrs. Arnold
HANDLUNG
Der Obdachlose Bill Dancer wandert mit seiner Tochter Curly Sue durch die USA. Sie kommen nach Chicago, wo Dancer einen Unfall vortäuscht, indem er sich von der wohlhabenden und vordergründig kalten Anwältin Grey Ellison anfahren lässt. Ellison nimmt sich Dancer und Curly Sue an. Dies passt ihrem kaltschnäuzigen Verlobten Walker McCormick gar nicht und er beginnt gegen die beiden zu intrigieren. Nach einer zweiten, ungewollten Karambolage nimmt Ellison die beiden in ihrer Luxuswohnung auf.
In einem Gespräch mit Ellison stellt sich heraus, dass Dancer gar nicht der Vater von Sue ist, sich jedoch ihrer immer liebevoll annahm, nachdem ihre Mutter früh verstarb. Ellison entdeckt, dass Dancer und Curly Sue ihr nah geworden sind. Gleichzeitig verändert sie auch ihr Verhalten gegenüber ihren Mandanten im positiven Sinn, was bei diesen wie ihrem Boss Erstaunen auslöst. Ellison und Dancer haben das Gefühl, dass Sue ein geregeltes Leben braucht. Sue sieht das vorerst etwas anders. Sie beginnt zu ahnen, was auf sie zukommen könnte.
Nach einem konfliktträchtigen Abendessen im Nobelrestaurant, zu dem auch McCormick stösst, laufen Dancer und Sue davon. Ellison versucht sie auf der Strasse umzustimmen. Letztendlich gelingt es aber den beiden, Ellison dazu zu bringen, den Abend nach deren Gusto zu verbringen. Erstaunt muss sie zur Kenntnis nehmen, was die beiden ohne einen Cent in der Tasche unternehmen und findet Gefallen daran. Welch Kontrast zu ihrem geordneten Leben in der High Society.
McCormick realisiert, dass ihm die Felle davonschwimmen und denunziert Dancer und Curly Sue bei den Vormundschaftsbehörden. Sue kommt ins Heim und Dancer ins Gefängnis. Als Ellison das erfährt, gerät sie in Rage und fährt zum dritten Mal jemanden über den Haufen, diesmal ihren Verlobten.
Ellison gelingt es dank ihren Beziehungen, Dancer aus dem Gefängnis und Sue aus dem Heim zu holen. Die familiäre Gemeinsamkeit kann beginnen und Sue freundet sich sogar mit dem Schulgang an.
ALLGEMEINES / HINTERGRUND
Der Film wurde in Chicago und in Evanston (Illinois) gedreht
AUSZEICHNUNGEN
Alisan Porter gewann im Jahr 1993 den Young Artist Award.
75 Tagen
MEIN PARTNER MIT DER KALTEN SCHNAUZE - Original K9 - ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 1989. Die Regie führte Rod Daniel, das Drehbuch schrieben Steven Siegel und Scott Myers. Die Musik stammt von Miles Goodman. Die Hauptrolle spielte James Belushi. Abgesehen vom humorvollen, schlagfertigen Film sind die Leisungen von "Jerry Lee" besonders hervorzuheben und begeistern (nicht nur) jeden Tier/Hunde-Freund.
Der Film wurde mit den Sequels Mein Partner mit der kalten Schnauze 2 (1999) und Mein Partner mit der kalten Schnauze 3 (2002) fortgesetzt.
DARSTELLER
James Belushi als Mike Dooley
K-9 Koton als Jerry Lee
Mel Harris als Tracy
Kevin Tighe als Lyman
James Handy als Byers
Ed O'Neill als Brannigan
Daniel Davis als Halstead
Cotter Smith als Gilliam
John Snyder als Freddie
Pruitt Taylor Vince als Benny
Sherman Howard als Dillon
Jeff Allin als Chad
HANDLUNG
Der in San Diego tätige Polizist Mike Dooley arbeitet am liebsten alleine. Als mit einem Hubschrauber ausgestattete Drogenhändler seinen Dienstwagen zerstören, bekommt er aufgrund vorangegangener Missgeschicke nur ein fast schrottreifes Auto als 'neuen' Dienstwagen. Um die Drogenhändler in flagranti ertappen zu können, versucht er, einen Drogenspürhund zu bekommen. Da aber zur Zeit kein solcher Hund zur Verfügung steht, bleibt ihm nur übrig, den sehr eigenwilligen Hund Jerry Lee als Drogenspürhund mitzunehmen. Jerry Lee zeigt sich fast als ebenbürtiger Partner. Im Auto eingesperrt zerstört er den Aussenspiegel des Wagens (Ford Mustang), weil Dooley ihn nicht mit ins Büro nehmen will. Er stört Dooleys Liebesleben, in einem Raum eingesperrt, kotet er aus Rache.
Als Dooley gegen Drogenhändler um Lyman kämpft, die Dooleys Freundin Tracy entführt haben, rettet ihm Jerry Lee das Leben. Er wird dabei angeschossen. Dooley bringt Jerry Lee ins Krankenhaus und zwingt die Ärzte, den Hund zu operieren. Dooley sieht später den ohne Bewegung liegenden Hund, spricht zu ihm und sagt, wie wichtig Jerry Lee für den Polizisten geworden wäre. Es stellt sich heraus, dass der Hund lebt. Am Ende fahren Dooley, Tracy, Jerry Lee und eine Hündin gemeinsam in den Urlaub.
ALLGEMEINES / HINTERGRÜNDE
Der Film wurde in San Diego und in Coronado (Kalifornien) gedreht
"Jerry Lee" wurde von dem Hund "Koton" gespielt. Koton war ein echter Polizeidiensthund der Polizei von Kansas City, Missouri. Am 18. November 1991 wurde Koton im Dienst getötet. Bei einem Einsatz hatte ein Verdächtiger versucht, Kotons Diensthundeführer zu töten und Koton beschützte seinen Partner. Dabei wurde er erschossen, aber sein Partner blieb unverletzt. Zehn Tage vor seinem Tod hatte Koton bei einem Einsatz zehn Kilo Kokain im Wert von mehr als 1,2 Millionen Dollar sichergestellt.
Der englische Originaltitel K-9 steht lautmalerisch für das Wort canine, was übersetzt soviel wie hündisch, den Hund betreffend bedeutet.
75 Tagen
JACK LONDON'S WOLFSBLUT - Original: White Fang ist ein US-amerikanischer Abenteuerfilm von Randal Kleiser und The Walt Disney Company aus dem Jahr 1991. Das Drehbuch von David Fallon, Jeanne Rosenberg und Nick Thiel beruht auf dem gleichnamigen Roman von Jack London. Die Musik stammt von Basil Poledouris.
DARSTELLER
Klaus Maria Brandauer als Alex Larson
Ethan Hawke als Jack Conroy
Seymour Cassel al Skunker
Susan Hogan als Belinda Casey
James Remar als Beauty Smith
Bill Moseley als Luke
HANDLUNG
1898 in der Zeit des Goldrausches, reist der junge Jack Conroy durch die Wildnis Alaskas um seinen Vater, einen Goldsucher zu treffen. Auf seinem Weg schliesst er sich Alex Larson, ebenfalls ein erfahrener Goldsucher, an.
Während ihrer Reise durch die Wildnis sieht Jack in einem Indianerdorf zum ersten Mal Wolfsblut, einen Wolf-Hund-Mischling.
Das Tier wurde nach dem Tod seiner Mutter als Welpe von Indianern gefangen und zum Schlittenhund abgerichtet.
Im weiteren Handlungsverlauf wird der Hund durch List an einen skrupellosen Mann verkauft, welcher Wolfsblut zu Hundekämpfen missbraucht. Jack der in der Zwischenzeit vom Tod seines Vaters erfahren hat, ist in Alaska geblieben, um das Erbe seines Vaters anzutreten. Nun treffen Jack und Wolfsblut erneut aufeinander, wobei es Jack gelingt, das Tier vor dem sicheren Tod zu bewahren und es zu sich auf den Claim mitzunehmen.
Als später drei Ganoven versuchen, Jacks Gold zu stehlen, stellt sich heraus, dass es sich dabei um dieselben Männer handelt, die Wolfsblut für Hundekämpfe misshandelten. In einem dramaturgischen Höhepunkt rettet der Wolfshund Jack und Alex.
ALLGEMEINES / HINTERGRÜNDE
Der Film wurde in Alaska gedreht.
Im Jahr 1994 wurde eine Fortsetzung mit dem Titel Wolfsblut 2 – Das Geheimnis des weißen Wolfes inszeniert, die Regie übernahm Ken Olin.
Ein weiterer Film gleichen Namens und Vorlage war bereits 1974 mit Franco Nero in der Hauptrolle des Jason Scott unter Lucio Fulci als Regisseur unter dem italienischen Titel Zanna Bianca gedreht worden. Die Fortsetzung dieses Filmes erschien unter dem Titel Wolfsblut kehrt zurück.
AUSZEICHNUNGEN
Der Film gewann im Jahr 1993 als Bester Familienfilm den Genesis Award.
Clint Youngreen als Tinker
75 Tagen
KATE & LEOPOLD ist eine US-amerikanische Liebesfilmkomödie aus dem Jahr 2001, in dem sich zwei in verschiedenen Jahrhunderten geborene Menschen treffen und ineinander verlieben. Sie werden gespielt von Meg Ryan und Hugh Jackman.
Regie führte James Mangold nach einem Drehbuch an dem er mit Stecen Rogers beteiligt ist. Produktion: Cathy Konrad. Die Musik ist von Rolle Kent.
DARSTELLER:
Meg Ryan als Kate McKay
Hugh Jackman als Leopold, Herzog von Albany
Liev Schreiber als Stuart Besser
Breckin Meyer als Charlie McKay
Natasha Lyonne als Darci
Bradley Whitford als J. J. Camden
Spalding Gray als Dr. Geisler
HANDLUNG - KURZFASSUNG
Stuart Besser entdeckt die Möglichkeit, durch einen sporadisch auftretenden Riss in der Zeit in die Vergangenheit zu reisen. Im Jahr 1876 wird er von Leopold beobachtet, der ihm in die Zukunft folgt. Dort trifft Leopold auf die Karrierefrau Kate McKay. Mit seinem Charme und seinen Umgangsformen scheint er die von Männern enttäuschte Kate zu beeindrucken. Es entwickelt sich eine Romanze zwischen den beiden.
HANDLUNG - TEXT AUS DEM FIKTIVEN GESCHCIHTSBUCH
Stuart Besser schlägt am Anfang des Films, kurz nach der Rückkehr in das Jahr 2001, ein Geschichtsbuch auf, in dem einige Angaben über Leopold zu lesen sind. Leopold ist dritter Herzog von Albany und der Erfinder des Aufzugs. Geboren wurde er am 6. April 1845 in New Framptomshire, England. Er stirbt am 23. April 1920 in New York. Seine 1876 bereits verstorbenen Eltern sind Lord George Stuart Graves Walker Thomas Mountbatten, zweiter Herzog von Albany, und Sarah Victoria, Erbin von Sachsen. Leopold geht in Eton zur Schule. Er wird von seinem Onkel Millard, dem zweiten Earl von Yearl, nach New York gerufen, um sich dort eine Frau zu wählen. Sein Selbststudium in Maschinenbau und Physik setzt er in New York fort. Er findet dort die Frau seiner Träume und wird weiter in seinem Erfindergeist inspiriert.
HANDLUNG - VERLAUF DES FILM
Während einer Rede an der Baustelle der Brooklyn Bridge am 28. April 1876 weckt ein sich seltsam verhaltender Mann das Interesse von Leopold. Als er ihn ansprechen will, flieht dieser in einer Droschke.
Wenige Stunden später bekommt Leopold von seinem Onkel ein Ultimatum gestellt. Er soll sich unter den anwesenden weiblichen Gästen eine möglichst vermögende Braut auswählen. Doch Leopold scheint nicht bereit zu sein, auf dieses Ultimatum einzugehen, da für ihn auch die Liebesgefühle wichtig sind. Während dieser Feier sieht er den fremden Mann wieder und kann ihm diesmal folgen. Nach einer Verfolgung mit Droschke und zu Pferd in der regnerischen Nacht klettern die beiden auf das Gerüst der Brückenbaustelle und fallen durch das Zeitportal in das Jahr 2001.
Stuart Besser legt den ihm gefolgten, bewusstlosen Leopold auf die Couch in seinem Zimmer. Er zieht ihm die Stiefel und seine Jacke aus. Gleichzeitig kommt ein Stockwerk tiefer Kate McKay nach Hause. Stuart und Kate hatten einen Monat zuvor eine vierjährige Beziehung beendet. Sie ruft ihn an, um von ihm noch einen geliehenen Organizer zurückzubekommen. Während dieses Telefongesprächs erzählt ihr Stuart von der Zeitreise, aber Kate glaubt ihm diese Geschichte nicht. Als sie auch noch über ihre verflossene Beziehung sprechen, kommt es zu einem für Kate sehr deprimierenden Dialog: "Weißt du was, Stuart? Ich habe meine besten Jahre an dich vergeudet" Seine Antwort: "Das waren deine besten?"
Am nächsten Morgen wacht Leopold auf. Er sieht zum ersten Mal Kate, die über die Feuerleiter ein Stockwerk hinauf gestiegen ist. Doch Stuart warnt ihn: "Die Frauen haben sich seit Ihrer Zeit verändert, Leopold. Sie sind gefährlich geworden"
Noch bevor Stuart Leopold auf das Leben im 21. Jahrhundert einstellen kann, zwingt ihn sein Hund, mit ihm Gassi zu gehen. Unglücklicherweise fällt Stuart dabei in den Fahrstuhlschacht. Er wird in ein Krankenhaus gefahren und dort später auf Grund seiner Erzählungen in die Psychiatrie eingewiesen.
Leopold muss die ihm fremde Welt selbst erkunden. Er entdeckt Fernseher, die Geheimnisse des Badezimmers (Toilette, Waschbecken, Rasierzeug) usw. Eine Polizistin erklärt ihm auch, dass Hundekot von den Strassen New Yorks entfernt werden muss. Besonders freut er sich, als er die noch existierende East River Bridge (Brooklyn Bridge) entdeckt.
Kate geht an diesem Morgen in ihr Büro. Sie ist Marktforscherin bei CRG Research. Ihre Liebesromane lesende Sekretärin Darci stimmt sie auf die Aufgaben des Tages ein. Doch Kate interessiert sich nur für die Informationen über ihren Chef J. J. Camden und die Beförderung, die er ihr demnächst gewähren könnte. J. J. bestellt sie in sein Büro und lobt ihre Arbeit. Und hier erfährt sie den nächsten Angriff auf ihre Weiblichkeit: "Sie klammern sich nicht an Illusionen. Sie lassen sich nicht von Emotionen leiten. Sie spielen nicht die Hübsche" – "Tu ich nicht?" "Sie sind wie ein Mann. […] Sie verstehen die Frauen, aber Sie gehören nicht wirklich dazu"
Zurück in Stuarts Wohnung lernt Leopold Kates Bruder Charlie kennen, einen Schauspieler. Als Kate nach einem Besuch des im Krankenhaus liegenden Stuart heimkehrt, findet sie ihren Bruder in der oberen Wohnung noch an und macht ihm kurz darauf Vorwürfe, weil er Leopold bei ihr zum Abendessen eingeladen hat. Dabei will sie nichts mehr mit Stuart und seinen exzentrischen Freunden zu tun haben. Sie glaubt nach wie vor nicht, dass Leopold aus der Vergangenheit kommt. Als Leopold davon erzählt, wirft sie ihn genervt aus ihrer Wohnung.
Am nächsten Tag macht Kate gerade Entspannungsübungen, als der Feueralarm sie in die Wohnung von Stuart führt. Leopold hat den Alarm durch das Toasten von Brot ausgelöst. Die folgende Diskussion beendet Leopold mit der Aussage: "…dann verstehen Sie, dass das Leben nicht ausschliesslich aus Geldnoten, sondern auch aus Geschmacksnoten besteht" Kate ist beeindruckt von seiner Ausdrucksweise und nimmt ihn mit in ihr Werbestudio, um ihn einen Text lesen zu lassen. Alle sind von Leopold begeistert und engagieren ihn für einen Werbefilm.
Unterwegs will Kate ein Taxi nehmen, während Leopold eine am Straßenrand stehende Droschke bevorzugen würde. Da wird ihr die Handtasche entrissen. Sie verfolgt den Dieb durch einen Park, bricht die Verfolgung nach einiger Zeit aber ab. In diesem Moment kommt Leopold mit dem Pferd der Droschke angeritten, zieht Kate hinter sich auf das Pferd, verfolgt und stellt den Dieb. Bei der anschliessenden Kutschenfahrt durch den Park ist Kate sehr still und beginnt allmählich zu glauben, dass Leopold tatsächlich aus dem 19. Jahrhundert kommt.
Charlie nimmt Leopold mit in eine Kneipe und stellt ihm seinen Schwarm Patrice und seine Freunde vor. Mit allen Mitteln versucht Charlie, Patrice zu gefallen. Doch dann beginnt Leopold, die Damen am Tisch mit seinen Themen über den Louvre und die Kunst für sich zu gewinnen. Charlie ist eifersüchtig, weil er damit in den Hintergrund tritt, und bringt dies auf dem Heimweg auch deutlich zur Sprache. Doch Leopold zieht eine Serviette mit der Telefonnummer von Patrice aus der Tasche. Er hat ihr von Charlies Zuneigung erzählt und will nun Charlie helfen, sie für sich zu gewinnen. Mit einiger Hilfe von Leopold schafft es Charlie anderntags am Telefon, Patrice zu einer Verabredung zu bewegen.
Als Leopold mitbekommt, dass J. J. mit Kate essen gehen will, warnt er sie vor dessen Absichten. Er macht sich Sorgen um sie, da er spürt, dass dieser mehr von ihr will als nur ein Geschäftsessen, anderseits kann auch Leopold eine gewisse Zuneigung zu Kate nicht mehr abstreiten. Als besagtes Abendessen beinahe vorüber ist und J. J. mit keinem Wort die mögliche Beförderung erwähnt hat, sondern nur vor Kate geprahlt hat, will sie ihn gerade zur Rede stellen, als Leopold und Charlie auftauchen. Leopold widerlegt J. J.s Behauptungen und Angebereien und wirft J. J. direkt vor, er wolle sein Arbeitgeberverhältnis nur nutzen, um Kate ins Bett zu bekommen. Darauf verlässt Leopold das Lokal. An diesem Abend schreibt er Kate einen Entschuldigungsbrief mit einer Einladung zu einem Abendessen. Mit kräftiger Unterstützung von Charlie und Darci willigt Kate schließlich ein.
Als Kate das Dach des Wohngebäudes betritt, wird sie bereits von Leopold erwartet. Kerzen brennen, ein Violinist spielt, der Tisch ist gedeckt. Während des Essens kommen die beiden auf die Liebe zu sprechen, und Kate zeigt sich enttäuscht davon: "Vielleicht ist das mit der Liebe auch nur die Erwachsenenversion vom Weihnachtsmann." Zu diesem Zeitpunkt hat Leopold aber schon ihr Herz gewonnen. Sie tanzen auf dem Dach, und schließlich küssen sie sich.
Zwei Tage später wird der Werbespot gedreht, und Leopold füllt seine Rolle grossartig aus. Erst als er das beworbene Produkt testet und als geschmacklich furchtbar befindet, verweigert er die weitere Zusammenarbeit. Im folgenden Streit mit Kate gehen ihre Anschauungen weit auseinander. Er weigert sich, gegen seine Überzeugung für etwas zu werben, sieht das als Lüge an. Kate dagegen sieht ihre Karrierechancen und ihren Lebensstandard. Schliesslich gibt Leopold nach. Doch Kate sieht ihre Beziehung als gescheitert an, obwohl sie es zutiefst bedauert.
Stuart kann aus der Psychiatrie entkommen, eilt in seine Wohnung zu Leopold und bringt ihn durch das sich bald schliessende Portal wieder zurück in die Vergangenheit.
Kate wird in J. J.s Büro gerufen. Er verspricht ihr die Beförderung und macht sie zur Leiterin des New Yorker Büros. Am Abend will er das während einer Feier offiziell verkünden. Die erste Handlung von Kate ist, Leopold anzurufen. Sie will sich wieder mit ihm versöhnen. Doch da er sich bereits wieder in der Vergangenheit aufhält, schaltet sich nur der Anrufbeantworter ein. Stuart hört das Besprechen des Anrufbeantworters mit. Charlie kommt hinzu und sieht die Fotos, die Stuart während seines Aufenthalts im 19. Jahrhundert gemacht hat. Er entdeckt, dass auf einem der Bilder auch Kate fotografiert wurde, was beweist, dass sich Kate ebenfalls in der Vergangenheit aufgehalten haben musste. Beide machen sich auf die Suche nach ihr. Sie finden sie im ehemaligen Haus von Leopolds Onkel, dort wo zufällig die für den Abend geplante Feier stattfindet. Charlie und Stuart überzeugen Kate davon, den Zeitsprung zu wagen und mit ihnen zur Brooklyn Bridge zu gehen.
Das Vorhaben gelingt und Kate kommt am 28. April 1876 gerade rechtzeitig im Haus von Leopolds Onkel an, als Leopold den Namen seiner Braut verkünden will. Im Gegensatz zum erstmaligen Zeitablauf hat Leopold sich entschieden, nachdem er selber wieder in der Vergangenheit angekommen ist, das Ultimatum seines Onkels einzugehen. Als er Kate sieht, wählt er sie zur Überraschung aller Anwesenden zu seiner Gemahlin. Das Paar bleibt im 19. Jahrhundert.
ALLGEMEINES
Leopolds voller Name im Buch wird wie folgt genannt: Leopold Alexis Elija Graves Walker Thomas Mountbatten. Er selber zitiert seinen vollen Namen in der deutschen und englischen Fassung des Films wie folgt: Leopold Alexis Elija Walker Thomas Gareth Mountbatten. Vermutlich wurde der Name auf Betreiben der Filmproduktion geändert, um Verwechslungen mit dem Erfinder einer sicheren Aufzugbremse und Firmengründer einer bekannten Aufzugsherstellungsfirma Elisha Graves Otis zu vermeiden. In diesem Zusammenhang sei auch der Name von Leopolds Butler erwähnt: Otis.
AUSZEICHNUNGEN
Das Titellied "Until" von "Sting" wurde für den "Oscar" nominiert und gewann den Golden Globe Award in der Kategorie Bester Filmsong.
Hugh Jackman war als Bester Hauptdarsteller für den Golden Globe nominiert.
75 Tagen
HILFE DIE AMIS KOMMEN - Original National Lampoon’s European Vacation - ist eine US-amerikanische Filmkomödie von Amy Heckerling aus dem Jahr 1985. Das Drehbuch stammt von John Hughes und Robert Klane. Produktion: Marty Simmons. Die Musik ist von Charles Fox.
Der Film ist eine Fortsetzung der Komödie Die schrillen Vier auf Achse aus dem Jahr 1983.
DARSTELLER
Chevy Chase als Clark W. Griswold
Beverly D’Angelo als Ellen Griswold
Dana Hill als Audrey Griswold
Jason Lively als Russell Griswold
John Astin als Kent Winkdale
Sheila Kennedy als Hostesse
HANDLUNG
Die Griswolds gewinnen in einer Show eine Reise nach Europa. Clark filmt seine Frau Ellen dabei wie sie nackt duscht, die Kamera wird aber in Paris gestohlen. Das Band wird später als Werbung verbreitet. Ein zufällig kennengelernter Mann erkennt Ellen auf dem Film.
Die Familie besucht in Deutschland ihre vermeintlichen Verwandten. Nach dem Besuch fragt die Frau ihren Mann, wer die Besucher waren. Der Mann antwortet, dass er keine Ahnung habe. Beim Stadtfest im selben Ort zettelt die Familie eine Schlägerei an, die sie zur Flucht mit dem Zug zwingt.
Die anderen besuchten Städte sind Paris – wo die Familie dem Besuch des Louvre 15 Minuten widmet – und London. Die Griswolds besuchen auch Stonehenge, das sie zufällig mit ihrem Auto zerstören. Später kommen sie in die USA zurück.
ALLGEMEINES UND BEMERKUNGEN
In Cameo-Rollen sind unter anderem Mel Smith als Hotel-Manager, Robbie Coltrane als Mann im Badezimmer, Eric Idle als Radfahrer, Willy Millowitsch als Fritz Spritz, Erika Wackernagel als Helga Spritz und Claudia Neidig als Claudia zu sehen.
Die Szenen des Films, die in Deutschland spielen, wurden in Brixen (Südtirol) gedreht.
AUSZEICHNUNGEN
Jason Lively wurde 1986 für den Young Artist Award nominiert.
Paul Bartel als Herr Froeger
Cynthia Szigeti als Frau Froeger
75 Tagen
NCIHT AUFLEGEN - Original Phone Booth - ist ein Thriller von Joel Schumacher aus dem Jahr 2002. Der Hauptdarsteller Colin Farrell hat während der Dreharbeiten die meiste Zeit in einer Telefonzelle verbracht. Der Film läuft in Echtzeit ab, die 78 Minuten Spielzeitentsprechen also genau der Zeitspanne, in der die Handlung läuft.
Regie führteJoel Schumacher nach einem Drehbuch von Larry Cohen. Für die Produktion zeichnen Gil Netter und David Zucker. Die Musik stammt von Harry Gregson-Williams.
Das Drehbuch geht auf eine Idee von Alfred Hitchcock zurück, die komplette Handlung eines Filmes in einer Telefonzelle spielen zu lassen. Er sprach dabei mit François Truffaut (Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht?) über den Film Bei Anruf Mord und die Wirkung filmischer Mittel in einer Geschichte auf engstem Raum.
DARSTELLER
Colin Farrell als Stuart Shepard
Kiefer Sutherland als Der Anrufer
Forest Whitaker als Captain Ramey
Radha Mitchell als Kelly Shepard
Katie Holmes als Pamela McFadden
John Enos als Leon
HANDLUNG
Stuart Shepard ist ein Yuppie, wie er im Buche steht. Er macht windige Geschäfte, spielt seine Geschäftspartner mit Lügen und Halbwahrheiten gegeneinander aus und hat neben seiner Ehefrau Kelly auch noch eine junge Geliebte. Eines Tages ruft er letztere, genannt Pam, wieder einmal von einer Telefonzelle in Manhattan aus an, damit seine Frau nicht die Rufnummer auf der Telefonrechnung entdeckt. Nach seinem Telefonat klingelt das Telefon jedoch plötzlich und Stuart nimmt den Hörer ab. Es meldet sich eine eindringliche Stimme, die Stuart in einem Tonfall, der keine Widerworte zulässt, sagt, dass er getötet werde, wenn er das Gespräch beende und die Zelle verlasse.
Stuart hält all das zunächst für einen Scherz, doch der Anrufer überzeugt ihn schnell vom Gegenteil. Als Stuart erkennt, dass es sich nicht um einen schlechten Witz handelt, schliesst er sich in der Telefonzelle ein. Wenig später erschiesst der Anrufer einen streitlustigen Zuhälter, nachdem dessen Prostituierte die Telefonzelle bedrängt haben. Der Killer, der mit seinem Gewehr in Sichtweite der Telefonzelle auf Lauer liegt, spielt weiter ein perfides Katz- und Maus-Spiel mit Stuart, der mit seinem Handy heimlich versucht, die Polizei auf sich aufmerksam zu machen. Die Polizei rückt nach dem Notruf wegen des toten Zuhälters mit Spezialeinsatzkommandos und Scharfschützen an. Die Polizei nimmt zunächst an, dass es sich bei Stuart um einen verwirrten Mann handelt, der den Zuhälter erschossen hat und sich nun in der Telefonzelle eingeschlossen hat. Der umsichtige und erfahrene Captain Ramey, der eine gewaltsame Lösung der Situation ablehnt, versucht, mit Stuart zu reden. Dieser aber wird vom Heckenschützen am anderen Ende der Leitung gezwungen, nicht auf das Gespräch Rameys einzugehen und ihm stattdessen provokante Fragen zu stellen. Die Polizei versucht vergeblich, die verschlüsselte Telefonverbindung des Heckenschützen zu knacken. Gegenüber Cpt. Ramey beteuert Stuart immer wieder, dass er nur ein Handy, aber keine Waffe bei sich habe. Doch auch hier hält der Killer eine unangenehme Überraschung bereit. Er hat im Dach der Telefonzelle eine Pistole versteckt und setzt Stuart damit psychisch unter enormen Druck. Aus dem Hinterhalt bedroht er ausserdem Kelly und Pam, die durch die landesweite Live-Übertragung im Fernsehen auf die bizarre Szene aufmerksam geworden sind.
Zwischen den beiden entwickelt sich ein Gespräch, in dessen teilweise sehr grobem Verlauf Stuart dem Polizisten mit seinem Handy ein paar versteckte Hinweise geben kann, durch die dieser dem wahren Killer auf die Spur kommt. Stuart wird schliesslich vom Killer gezwungen, eine Art Lebensbeichte abzulegen. Er gesteht Kelly und Pam seine Lügen und berichtet vor allen Leuten – und live im Fernsehen – von seinen Betrügereien, seiner Falschheit und wie sehr er sich selbst eigentlich dafür hasst. Während die Polizei auf dem Weg zum Killer ist, eskaliert die Situation, und damit der Killer nicht Kelly erschiesst, bietet sich Stuart als Opfer an. Dabei wird er von der Polizei mit einem Gummigeschoss niedergeschossen, um dem Gegner zuvorzukommen.
Als die Polizisten eines Sonderkommandos das Apartment des Killers stürmen, finden sie einen Pizzaboten mit durchgeschnittener Kehle vor, mit dem Stuart sich kurz vor dem ganzen Vorfall an der Telefonzelle gestritten hat. Für alle Beteiligten ist der Fall damit geklärt, aber als Stuart von Beruhigungsmitteln betäubt im Krankenwagen liegt, taucht der Killer plötzlich neben ihm auf und teilt ihm mit, dass er ihn im Auge behalten werde und dass er sich mehr Mühe geben solle, sich zu bessern.
WISSENSWERTES - HINTERGRUND
Der Film sollte ursprünglich 2002 erscheinen, wurde aber wegen der Beltway Sniper Attacks von Washington, D.C. auf einen späteren Erscheinungstermin verlegt.
Die grundsätzliche Fotografie des Films wurde bereits in 10 Tagen fertiggestellt, dann brauchte es nur zwei weitere Tage für den Set-Aufbau, die finalen und zu wiederholenden Filmaufnahmen.
Im Hintergrund der Telefonzelle steht an einem Schaufenster "Who do you think you are?", zu deutsch: "Was glaubst du, wer du bist?". Dieser Satz ist eine stilistische Anspielung auf Stuart, der sich im Laufe des Films seines wahren Lebens bewusst wird.
Der Auftritt von Kiefer Sutherland (Der Anrufer) im Bild dauert nur 52 Sekunden.
AUSZEICHNUNGEN
Nominierung für den Teen Choice Award 2003 für Colin Farrell (in drei Kategorien)
Nominierung für den MTV Movie Award 2004 für Kiefer Sutherland
Nominierungen für den Black Reel Award und den Image Award 2004 für Forest Whitaker
75 Tagen
DIE MIAMI COPS - Original Poliziotti dell’ottava strada - ist eine italienische Filmkomödie aus dem Jahre 1985. Es handelt sich um einen (nicht besten) der zahlreichen unterhaltsamen Spielfilmen mit Unterhaltungswert des unschlagbaren Duos Terence Hill und Bud Spencer. Regie führte Bruno Corbuzzi, der auch am Drehbuch gemeinsam mit Luciano Vincenzoni beteiligt ist. Produktion: Josi W. Konski. Die Musik Stammt von Carmelo & Michelangelo La Bionda.
DARSTELLER
Terence Hill als Doug Bennet
Bud Spencer als Steve Forrest
C.B. Seay als Chief Tanney
William „Bo“ Jim: Charro
Ken Ceresne als Robert Delman/Ralph Duran
Jackie Castellano als Irene
HANDLUNG
Die Detroiter National Bank wurde 1978 um 20 Mio. $ erleichtert. Die mit dem Fall beauftragten Polizisten Doug Bennet und Steve Forrest konnten diesen Fall jedoch nie komplett lösen. Als der beteiligte Ganove Joe Garrett aus dem Gefängnis entlassen wird, wird Doug wieder auf die Fährte gesetzt. Mit einem Trick gelingt es ihm, seinen Partner Steve, der mittlerweile Flugstunden im Helikopter gibt, für diesen Fall wieder in den Polizeidienst zu locken. Beide werden ihrem damaligen Chief Tanny zugewiesen.
Als erstes gelingt es den beiden, ganz nebenbei, einer Handtaschen-Gang, die die Busverbindung zwischen dem Flughafen und Miami-Downtown unsicher macht, das Handwerk zu legen.
Nach ersten Ermittlungsansätzen landen sie schliesslich bei einem Indianer namens Charro, der zusammen mit Garrett in derselben Zelle gesessen hat. Dort erfahren sie nach einem kurzen Kräftemessen, bei dem Charro den Kürzerem zieht, dass Garrett einen Hammer und einen Schraubenzieher gebraucht hatte (wofür klärt sich erst im weiteren Verlauf). Des Weiteren gibt ihnen Charro den Spruch "Der Adler sichert deine Zukunft" mit auf den Weg.
Doug und Steve schauen sich nun noch einmal in dem Hotel und dem Hotelzimmer um, das Garrett angemietet hatte. Sie finden jedoch nichts Auffälliges.
Nun kommen die beiden Ermittler in ihrem Fall erst nicht weiter, doch plötzlich findet einer der beiden heraus, dass Robert Delman, mittlerweile eine "große Nummer" in Miami, sich einer Schönheits-OP unterzogen haben soll und vor seiner OP noch mit dem Gesicht des an dem Banküberfall beteiligten Ralph Duran herumliefe. Sie erzählen ihrem Vorgesetzten davon. Dieser will das zuerst nicht so recht glauben. Kurz darauf brechen die beiden nachts heimlich in Delmans Golfclub ein, wo sie allerdings von Delmans Männern erwischt werden.
Tags darauf stürmen die zwei Ermittler das Haus von Delman auf spektakuläre Weise, indem sie mit einem Hubschrauber auf seinem Grundstück landen, während er gerade mit vielen weiteren "hohen Tieren" eine Party feiert. Sie erzählen Delman von ihrer Vermutung und schlagen ihm vor, ihnen seine Fingerabdrücke zum Vergleich zu geben, wenn er doch angeblich nichts zu befürchten habe.
Delman scheint kooperativ, muss aber, bevor er mit Doug und Steve mitgeht, erst noch einmal telefonieren. Er führt mit dem Vorgesetzten von Tanny ein Gespräch darüber, was Doug und Steve ihm unterstellen. Aufgrund seiner Beziehungen wird Delman geglaubt und Doug und Steve werden suspendiert. Von Tanny wird die Kündigung erwartet.
Nachdem sich Doug und Steve mit der Suspendierung abgefunden haben, wollen sie wieder an ihre eigentlichen Arbeitsstätten zurückkehren und fahren mit dem Taxi zum Flughafen. Doch an einer roten Ampel sieht Steve plötzlich ein Werbeschild mit dem Aufdruck "Der Adler sichert deine Zukunft". Daraufhin stellen sie fest, dass so ein Adler auch vor dem Hotelzimmer hing, in dem Garrett eingecheckt hatte. Sie fahren zurück zum Hotel und Charro schraubt den Vogel ab.
Unter der Abdeckung finden sie einen Umschlag mit einem abgezeichneten Strassenplan und einer Kassette. Diesen kopieren sie und schicken ihn anschliessend an Robert Delman. Dieser kommt nun das erste Mal ins Schwitzen, denn auf dem Band befindet sich eine Aufnahme, die eindeutig beweist, dass er der gesuchte Verbrecher ist und sich damals hat umoperieren lassen. Charro macht mit Delman ein Treffen für 22.00 Uhr aus, bei dem dieser 20 Millionen $ (Summe des Banküberfalls) an Charro übergeben soll. Daraufhin trommelt der Ganove seine Männer zusammen.
Am Abend treffen die drei wie verabredet an der Lagerhalle ein. Dort wartet schon Delman, und schiesst zunächst auf Charro, der jedoch eine Kugelsichere Weste trägt. Nun kommt es zum obligatorischen Schlagabtausch.
Nach dem Kampf und dem Eintreffen der Polizei-Kollegen sieht Doug Ireen wieder, eine Frau, die er kennen gelernt hat und die nebenbei noch beim FBI arbeitet. Diese trägt erheblich zur Klärung des Falls bei.
Die Schlusssequenz zeigt Doug und Steve am Flughafen, wo beide vorhaben, ihre alten Arbeitsstellen wieder anzutreten.
75 Tagen
EIN VERRÜCKTER TAG IN NEW YORK - Original New York Minute - ist ein US-amerikanischer Film/Komödie aus dem Jahr 2004. In den Hauptrollen spielen Mary-Kate und Ashley Olsen bekannt aus der TV-Serie "Full House". Regie führte Dennie Gordon nach dem Drehbuch von Emiliy Fox. Die Musik stammt von George S. Clinton und Michael Mühlfriedel. Produktion: Alison Greenspan.
DARSTELLER
Ashley Olsen als Jane Ryan
Mary-Kate Olsen als Roxy Ryan
Eugene Levy als Max Lomax
Andy Richter als Bennie Bang
Riley Smith als Jim
Jared Padalecki als Trey Lipton
Drew Pinsky als Dr. Ryan
Andrea Martin als Senator Anne Lipton
Jack Osbourne als Justin
HANDLUNG
Die ungleichen Zwillingsschwestern Jane und Roxanne "Roxy" Ryan haben zufällig das gleiche Ziel. Die vorbildliche, um die Versorgung ihrer Schwester und ihres Vaters bemühte Musterschülerin Jane will in New York eine Rede halten, um ein Stipendium an der Oxford University zu erhalten. Ihre Schwester Roxy wurde von Freunden zu einem Simple-Plan-Videodreh eingeladen, bei dem sie Sampler ihrer eigenen Band zenRIOT verteilen will, wobei sie wiederholt die Schule schwänzt und einen Vertreter der Schulaufsichtsbehörde auf den Hals bekommt. Im Zug nach New York treffen die beiden aufeinander und werden hinausgeworfen, da Roxy keine Fahrkarte vorweisen kann und Jane ihre in den Wirren ihrer Handtasche nicht findet.
Beim Aussteigen stösst Jane auf Jim, einen Fahrradkurier, der ihr im späteren Verlauf noch mehrmals begegnet. Aus Verzweiflung lässt sich Jane von Roxy überreden, in einer Limousine mitzufahren. Deren Fahrer entpuppt sich als Krimineller, der an einen Mikrochip will, der zufällig in Roxys Handtasche gelangt ist. Den beiden gelingt die Flucht, jedoch verliert Jane ihr Notizbuch, in dem ihr Geld und ihre Rede enthalten ist. In einem fremden Hotelzimmer frischen sich die beiden auf und bekommen unerwartet Hilfe von Trey, dem Sohn einer Senatorin. Allerdings frisst deren Hund den Chip, womit sie beim geplanten Treffen mit dem Kriminellen ein Problem haben. Durch ein Missgeschick müssen sie fluchtartig das Hotelzimmer in Handtüchern verlassen und laufen so quer durch New York. Ihre Wege trennen sich, als Jane ihren Kalender wiederholen will und Roxy sich zum Videodreh begibt.
Unterwegs treffen sie sowohl auf Jim und den Chauffeur als auch auf Officer Lomax, der Roxy schon seit einer Weile wegen Schulschwänzens verfolgt. Die beiden Schwestern treffen dann beim Videodreh wieder aufeinander, wo sie ihre Verfolger vorerst wieder abschütteln können. Über die Kanalisation gelangen sie in die Nähe von Janes Ziel, lassen sich dann mehr oder weniger freiwillig einem Styling unterziehen und setzen ihren Weg fort.
Durch Streit wieder auseinander getrieben, wird Jane von den Kriminellen entführt und Roxy entscheidet, für sie die Rede zu halten. Das Notizbuch findet sie zufällig in der abgestellten Limousine und begibt sich zur Universität. Auf dem Weg zur Bühne verliert sie jedoch die Rede und beginnt eine Rede zu halten, die keinen Sinn ergibt. Währenddessen kann Jane sich befreien und gelangt mit der Hilfe des erneut zufällig auftauchenden Jim gerade noch rechtzeitig zur Universität, um die Situation zu retten. Zwar hält Jane ihre Rede nicht mehr, da ihr nun klar wird, dass es wichtigere Dinge als dieses Stipendium gibt, aber der Vorsitzende der Jury bietet ihr den Oxford-Platz an, da er ihre Notizen gefunden hat und die wirklich chaotischen Zustände des Tages versteht. Dies mag auch daran liegen, dass er selbst den beiden mehrmals begegnet ist und ihr Zusammentreffen jedes Mal in einer Katastrophe endete.
Am Ende ist allerdings doch alles gut. Jane kommt mit Jim zusammen und Roxy mit Trey. Jim wechselt für Jane extra die Schule und Roxy bekommt einen Plattenvertrag.
AUSZEICHNUNGEN
Wenn man davon ausgeht, dass Ashley und Mary-Kate Olsen für die "Goldene Himbeere"in den Kategorien "schlchteste Schauspielerin und schlechtetes Leinwandpaar" 2005 nominiert waren - ist es umso erstaunlicher dass
Ashley Olsen und Mary-Kate Olsen für den Teen Choice Award beste Schauspielerin und bestes Leinwandpaar nominiert wurden.
Eine weitere Nominierung für den Teen Choice Award erhielt Eugene Levy.
CAMEO-AUFTRITT
Bob Saget hat im Film einen Cameo-Auftritt. Er spielte von 1987 bis 1995 als Danny Tanner den Vater der von den Olsen-Zwillingen verkörperten Michelle Tanner in der US-Sitcom Full House. Während die nun erwachsen gewordenen Schwestern leicht bekleidet durch New York City laufen, schaut er ihnen verdutzt hinterher.
75 Tagen
DIE GLORREICHEN SIEBEN - The Magnificent Seven ist ein Remake des Films Die sieben Samurai von Akira Kurosawa. Der Western aus dem Jahre 1960 entstand unter der Regie von John Sturges. Das Drehbuch schrieb William Roberts. Die Produktion leiteten John Sturges und Walter Mirisch. Die Musik schrieb Elmer Bernstein.
DARSTELLER
Yul Brynner als Chris Adams
Eli Wallach als Calvera
Steve McQueen als Vin
Horst Buchholz als Chico
Charles Bronson als Bernardo O’Reilly
Robert Vaughn als Lee
Brad Dexter als Harry Luck
James Coburn als Britt
Vladimir Sokoloff als Alter Mann
Jorge Martínez de Hoyos als Hilario
Rosenda Monteros als Petra
Whit Bissell als Chamlee
Rico Alaniz als Sotero
Natividad Vacío als Miguel
Robert J. Wilke als Wallace
Val Avery als Henry
Bing Russell als Robert, Henrys Reisegefährte
HANDLUNG
Ein mexikanisches Dorf wird regelmässig von Bandoleros bedroht und ausgeraubt. Einige der Dorfbewohner suchen eine Grenzstadt zu den USA auf, um Gewehre für die Verteidigung zu kaufen. Sie erfahren dort von dem Helden des Films, Chris Adams, dass ihnen ohne Kampferfahrung Gewehre nichts nutzen. Er rät ihnen, sich Männer mit Gewehren für eine bestimmte Zeit zu mieten. Da die Zeiten wirtschaftlich sehr schlecht sind, reicht die geringe Geldmenge der Dörfler aus, Chris zu engagieren. Dieser wiederum schafft es, fünf abgebrannte, aber fähige Revolvermänner für den Kampf zu gewinnen. Ein jugendlicher Heiss-Sporn ("Chico") wird nach eigenem Drängen und Wirbel auch noch in die Gruppe aufgenommen. Von der Darstellung und ihrem Auftreten wirken die Revolvermänner sehr unterschiedlich und sie scheinen verschiedene Fähigkeiten zu haben, sind sich aber im Kampf ähnlich. Beim letzten Gefecht siegen die Sieben in Zusammenarbeit mit den Dörflern, wobei jedoch vier der sieben Kämpfer umkommen - auch die Bandoleros werden nahezu vollständig aufgerieben. Chris kommentiert dies so: "Nur die Farmer konnten gewinnen, weil sie immer hierbleiben. Wir haben verloren – Wir verlieren immer" Während Chris und Vin davonreiten, hat sich der dritte Überlebende, Chico, in die Dorfschönheit Petra verliebt und bleibt bei den Farmern.
ALLGEMEINES
Der Film glänzt durch ein umfangreiches Staraufgebot: Neben Yul Brynner spielen Charles Bronson, Steve McQueen, Robert Vaughn, James Coburn, Brad Dexter und Horst Buchholz, für den der Film sein größter Erfolg in Amerika werden sollte. Eli Wallach, der später auch in Italo-Western (The Good, the Bad and the Ugly, 1966) mitwirkte, verkörpert die Rolle des Bösewichtes Calvera.
AUSZEICHNUNGEN
Die Filmmusik von Elmer Bernstein wurde 1961 für den Oscar nominiert. Das Titelthema gilt bis heute als eine der bekanntesten Western-Filmmusiken überhaupt und wurde später unter anderem für die Marlboro-Zigarettenwerbung verwendet.
76 Tagen
ARABESKE - ARABESQUE ist ein US-amerikanischer Spielfilm von Stanley Donen aus dem Jahre 1966. Als Vorlage diente der Roman The Cipher (Die Geheimschrift) von Gordon Cotler.
Regie führte Stanley Donen. Das Drehbuch stammt von Julian Mitchell, Stanley Price und Peter Stone. Die Produktion leiteten Stanley Donen und Denis Holt. Die Musik stammt von Henry Mancini.
DARSTELLER
Gregory Peck als Prof. David Pollock
Sophia Loren als Yasmin Azir
Alan Badel als Nejim Beshraavi
Kieron Moore als Yussef Kasim
Carl Duering als Hassan Jena
John Merivale als Maj. Sylvester Pennington Sloane
Duncan Lamont als Webster
HANDLUNG
Der amerikanische Professor David Pollock ist Experte für altertümliche Sprachen und lehrt an der britischen Oxford-Universität. Eines Tages bittet ihn der zwielichtige Major Sloane um die Entzifferung einer hethitischen Inschrift. Vom finanziellen Angebot unbeeindruckt lehnt Pollock ab. Kurz darauf wird er von Hassan Jena, dem Premierminister eines arabischen Staates, der sich inkognito in England aufhält, um einen Gefallen gebeten. Er soll den Reeder Nejim Beshraavi ausspionieren, der angeblich einen Staatsstreich plant und in dessen Auftrag Sloane arbeitet. Pollock willigt ein und beginnt in Beshraavis Londoner Stadtvilla gegen eine Bezahlung von 30.000 Dollar mit der Dechiffrierung der Schriftzeichen. Sein ohnehin unbequemer Aufenthalt erhält zusätzliche Dramatik, als er von Yasmin Azir, der Geliebten Beshraavis, gewarnt wird, Beshraavi habe die Absicht, ihn nach Abschluss der Arbeit zu töten. In seiner Verzweifelung nimmt Pollock den Zettel mit den Logogrammen an sich und flieht mit Yasmin als Geisel aus der Villa.
Nach einer Verfolgungsjagd durch den Londoner Zoo treffen Pollock und Yasmin auf den CID-Agenten Webster, der die beiden vor Beshraavis grobschlächtigem Diener in Sicherheit bringt. Der vermeintliche Retter entpuppt sich jedoch als Helfer von Yussef Kasim, Widerstandskämpfer und Erzrivale Beshraavis, der ein ebenso undurchsichtiges Spiel treibt. Pollock wird von Kasim in einem Lieferwagen unter Drogen gesetzt, um das Versteck der Inschrift zu verraten, und nach vergeblichen Bemühungen auf einer stark befahrenen Straße außerhalb Londons ausgesetzt. Er bleibt unverletzt und wird tags darauf in seiner Wohnung von Yasmin aufgesucht, der es mit fragwürdigen Erklärungen über ihr familiäres Schicksal in der Heimat gelingt, sein Vertrauen zurückzugewinnen.
Webster, der offenbar unter einem Loyalitätskonflikt leidet, findet die Schriftzeichen in Kasims Lieferwagen und vereinbart mit Beshraavi ein Treffen in Ascot zwecks Übergabe. Mit einer halsbrecherischen Aktion auf der dortigen Pferderennbahn bringt Pollock den Zettel wieder in seinen Besitz. Eigene Nachforschungen lassen bei ihm erneut Zweifel über Yasmins wahre Identität aufkommen. Zurück in London werden beide von Kasim, der sich hintergangen fühlt, unter einem Vorwand auf eine verlassene Baustelle gelockt. Nach mehreren Angriffen mit einer Abrissbirne kommen Pollock und Yasmin nur knapp mit dem Leben davon, Kasim selbst wird bei einem Stromschlag getötet.
Am nächsten Tag stellt sich heraus, dass die angeblichen Schriftzeichen nur einen einfachen Kinderreim symbolisieren, der Originalzettel aber eine verborgene Nachricht in Mikroschrift preisgibt. Demnach plant Beshraavi noch am selben Tag ein Attentat auf Premierminister Jena. Pollock und Yasmin begeben sich zum Londoner Flughafen, wo Jena eine Pressekonferenz anlässlich seines offiziellen Staatsbesuches gibt. Nach der Ankunft fallen tatsächlich Schüsse, welche durch eine Rettungstat Pollocks ihr Ziel zunächst verfehlen. Wenig später wird Jena jedoch von einem seiner Begleiter ermordet.
Yasmin findet anhand der Fernsehaufzeichnung heraus, dass der echte Premierminister unmittelbar nach seiner Landung gegen einen Doppelgänger ausgetauscht worden ist. Dieser wurde engagiert, um eine falsche politische Erklärung zur Nichtunterzeichnung eines Vertrages abzugeben, der Beshraavi finanziell ruiniert hätte. Der echte Premierminister wurde von Beshraavis Gefolgsleuten entführt und in einer Kiste versteckt. Pollock und Yasmin klettern in den Laderaum des Lieferwagens und befreien Jena während der Fahrt. Am Landsitz Beshraavis angekommen, fliehen die drei bedrängt von Erntemaschinen erst über ein Feld und dann zu Pferd. Mit einem Hubschrauber nehmen Beshraavi und Sloane die Verfolgung auf. Jena wird von einem Schuss am Arm getroffen, kann sich aber zusammen mit seinen Begleitern auf eine stillgelegte Brücke retten. Dort bringt Pollock den Hubschrauber mit einer abgeworfenen Leiter zum Absturz und sorgt für ein glückliches Ende.
HINTERGRÜNDE UND ALLGEMEINES
Die Außenaufnahmen entstanden unter anderem in Ascot (England) und am Crumlin Viaduct in Caerphilly (Wales).
Ursprünglich war Cary Grant als männlicher Hauptdarsteller vorgesehen. Immer wenn Gregory Peck die komödiantischen Szenen nicht auf den Punkt brachte, sagte er zu Regisseur Stanley Donen scherzhaft: "Remember, I'm no Cary Grant" (deutsch: "Zur Erinnerung: Ich bin kein Cary Grant").
Gregory Peck hatte wegen einer alten Beinverletzung Probleme bei den Stunts. In der Getreidefeldszene musste er seine Filmpartnerin Sophia Loren bitten, langsamer zu reiten, weil es andernfalls so aussähe, als rette sie ihn und nicht umgekehrt.
AUSZEICHNUNGEN
BAFTA Film Award 1967: Gewinner in der Kategorie Beste Kamera (Christopher Challis), nominiert in den Kategorien Beste Kostüme (Christian Dior) und Bester Schnitt (Frederick Wilson)
Grammy Awards 1967: nominiert in der Kategorie Beste Originalmusik geschrieben für einen Film oder ein Fernsehspecial (Henry Mancini)
Laurel Awards 1967: nominiert in der Kategorie Bester Hauptdarsteller in einem Actionfilm (Gregory Peck)
76 Tagen
RENDEVOUS MIT JOE BLACK - Original Meet Joe Black ist ein US-amerikanischer Spielfilm von Regisseur Martin Brest aus dem Jahr 1998, in dem der Tod in menschlicher Gestalt (Brad Pitt) einen sterbenden Milliardär (Anthony Hopkins) bittet, ihm zu helfen, das Leben kennenzulernen.
Regie führte Martin Brest. Das Drehbuch stammt von Bo Goldman, Ron Osborn, Jeff Reno und Kevin Wade. Produktion Martin Brest und Ronald L. Schwary. Die Musik stammt von Thomas Nreman
DARSTELLER
Brad Pitt als Joe Black / Der Tod
Anthony Hopkins als William Parrish
Claire Forlani als Susan Parrish
Jake Weber als Drew
Marcia Gray Harden als Allison
Jeffrey Tambor als Quince
HANDLUNG
Der Großunternehmer William Parrish hört nach einem Herzinfarkt eine seltsame Stimme, die ihn an den nahenden Tod erinnert. Gleichzeitig lernt seine Tochter Susan in einem Café einen jungen Mann kennen, der kurz darauf bei einem Verkehrsunfall stirbt.
Es stellt sich heraus, dass die Stimme dem Tod gehört, der den Körper des jungen Mannes nutzen will, um eine unbestimmte Zeit unter den Menschen zu weilen. Parrish soll ihm als Führer dienen und darf so lange weiterleben, wie der Aufenthalt des Todes auf der Erde interessant bleibt.
Der Tod soll im Kreis der Familie wohnen, den Angehörigen wird er als Joe Black vorgestellt. Er verliebt sich in Parrishs Tochter Susan, die als Ärztin arbeitet. Es kommt zum Streit mit Parrish, der seinen eigenen Tod akzeptiert, aber um das Leben seiner Tochter fürchtet. Parrish macht sich Sorgen, dass Joe nach dem Ende seines Besuchs Susan mitnehmen könnte. Joe Black hilft Parrish auf dessen Geburtstagsparty, sein Unternehmen – sein Lebenswerk – vor der Zerschlagung zu bewahren. Er gibt sich während einer Telefonkonferenz mit dem Aufsichtsrat als ein Mitarbeiter der Steuerbehörden aus und stellt einen unehrlichen Manager, der durch eine Intrige den Verkauf des Unternehmens eingefädelt hatte, um sich selbst zu bereichern, zur Rede. Dieser gesteht seine Taten, worauf der Aufsichtsrat, der alles mitgehört hat, den geplanten Verkauf platzen lässt, den bloßgestellten Manager entlässt und Parrish rehabilitiert. Schliesslich nimmt Joe nur Parrish mit ins Jenseits, der Körper des jungen Mannes wird lebendig zurückgegeben.
AUSZEICHNUNGEN
Anthony Hopkins und Claire Forlani wurden für den Filmpreis Saturn Award nominiert. Für den gleichen Preis wurde Thomas Newman für die Filmmusik nominiert.
WISSENSWERTES
Der Film ist ein Remake des Films "Death Takes a Holiday" von "Mitchell Leisen" aus dem Jahr 1934. Im Jahr 1980 inszenierte "Alberto Casella" ein Theaterstück unter demselben Namen.
Die Dreharbeiten fanden in New York und in Warwick Neck im US-Bundesstaat Rhode Island statt. Die luxuriöse Wohnung von William Parrish wurde in einem Lagerhaus im Stadtteil Brooklyn nachgebaut.
Die Dialogzeile "Thank you for loving me" inspirierte "Jon Bon Jovi" zum gleichnamigen Song, der auf dem Bon-Jovi-Album Crush zu finden ist.
Der mit dem Tod konfrontierte Unternehmer trägt den (in den USA durchaus gängigen) Namen William Parrish. Der Nachname Parrish hört sich ausgesprochen wie das englische Verb "perish" an, was übersetzt soviel wie "umkommen", "sterben" bedeutet.
76 Tagen
SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD - Original: Once Upon a Time in the West ist ein Italienisch-Amerikanischer Italowestern aus dem Jahr 1968, der von Sergio Leone inszeniert wurde. Während des Baus einer Eisenbahnlinie entfaltet sich eine epische Geschichte um Rache und Gier, in deren Zentrum vier Personen stehen. Dieser Italo-Western zählt zu den erfolgreichsten und angesehensten Filmen seines Genres.
Regie führte Sergio Leone. Das Drehbuch schrieben Sergio Leone und Sergio Donati. Der Film ist eine Bino Cicorgna Produktion. Die Musik stammt von Ennio Morricone.
DARSTELLER
Henry Fonda als Frank
Claudia Cardinale als Jill McBain
Charles Bronson als "Mundharmonika"
Jason Robards als Cheyenne
Gabriele Ferzetti als Morton
Frank Wolff als Brett McBain
Keenan Wynn als Sheriff
Paolo Stoppa als Sam
Marco Zuanelli als Wobbles
Lionel Stander als Bar-Mann
Jack Elam als Snaky
Woody Strode als Stony
John Frederick als Jim
Enzo Santaniello als Timmy McBain
Simonetta Santaniello als Maureen McBain
Dino Mele als junger "Mundharmonika"
Claudio Mancini als "Mundharmonikas" Bruder
HANDLUNG
Harmonica kommt mit dem Zug
Drei bedrohlich wirkende Männer in langen Staubmänteln betreten eine einsame Bahnstation mitten in der amerikanischen Wüste. Nachdem sie den Bahnhofswärter in einer Kammer eingesperrt haben, warten sie auf den nächsten Zug. Dieser fährt in die Station ein, aber scheinbar steigt kein Passagier aus. Nachdem der Zug den Bahnhof wieder verlassen hat, wollen die Männer gehen, als sie plötzlich die rätselhafte Melodie einer Mundharmonika hören. Ein Mann steht auf der anderen Seite des Gleises und spielt diese Melodie. Es kommt zu einer kurzen Diskussion, denn der namenlose Fremde hat einen Mann namens Frank erwartet. Die drei Revolvermänner versuchen, den Fremden zu erschießen, dieser zieht jedoch schneller und kann die drei Männer töten. Einem gelingt es jedoch noch, einen Schuss auf den Fremden abzufeuern. Getroffen sinkt der Mundharmonikaspieler zu Boden.
McBain und seine Kinder werden ermordet
Der verwitwete Farmer Brett McBain und seine Kinder, die sich auf ihrer Farm in der Wüste auf das Eintreffen seiner künftigen Frau vorbereiten, werden aus dem Hinterhalt umgebracht. Einige ebenfalls in lange Staubmäntel gekleidete Männer treten aus dem Hinterhalt. In diesem Moment läuft der einzig überlebende der McBains, der kleine Timmy, aus dem Haus. Einer der Revolvermänner fragt Frank, den Anführer der Schar, was sie mit dem Kleinen machen sollen. Nachdem sein Name gefallen ist, tötet Frank sicherheitshalber auch den kleinen Timmy.
McBains Frau kommt am Bahnhof an
Inzwischen trifft McBains erwartete Frau Jill mit dem Zug ein. Da niemand sie vom Bahnhof abholt, organisiert sie sich eine Kutsche, die sie nach "Sweetwater", McBains Ranch, bringen soll. Die beiden kreuzen die Gleise der Eisenbahn, die sich ihren Weg in den Westen bahnt, und machen eine kurze Pause an einer Art Raststation.
Cheyenne befreit sich
Plötzlich hört man von draussen Pferdegetrappel, dann Schüsse und die Schreie von getroffenen Männern. Daraufhin stürmt ein mit Handschellen gefesselter Mann durch die Tür – Cheyenne, ein Outlaw, der sich gerade von seinen Bewachern befreit hat. In der Postkutschenstation wird es totenstill, nur die rätselhafte Melodie des namenlosen Fremden zerreißt die Stille. Cheyenne und der Namenlose wechseln einige Worte. Cheyenne durchtrennt seine Fesseln, als die Männer seiner Bande die Station betreten. Alle sind in lange Staubmäntel gekleidet. Der Fremde konfrontiert Cheyenne mit seiner Begegnung am Bahnhof, jedoch war dies keiner von Cheyennes Männern. Die Wege der Männer trennen sich wieder.
Jill McBain auf McBains Ranch
Jill reist nun weiter auf die Ranch und muss dort erfahren, dass ihr frisch angetrauter Mann und dessen gesamte Familie ermordet worden sind. Sie offenbart den anwesenden Hochzeitsgästen, dass die eigentliche Hochzeit bereits vor einem Monat in New Orleans stattgefunden hat und sie nun die Witwe McBains sei. An die Eingangstür war ein Stofffetzen der langen Staubmäntel genagelt, so dass sofort Cheyenne als Mörder verdächtigt wird. Eine Gruppe von Vigilanten macht sich sofort auf die Suche nach dem vermeintlichen Täter. Jill entscheidet sich, die Nacht auf der Ranch zu verbringen.
Der namenlose Fremde besucht in der Zwischenzeit den Besitzer der Wäscherei in der Stadt. Anscheinend ist er ein Verbindungsmann zu Frank. Er will unbedingt ein Treffen mit Frank.
Jill durchsucht das Haus nach Wertgegenständen. Das einzige, was sie findet, sind Modellhäuser einer Bahnstation und einer Stadt, denen sie aber keine Beachtung schenkt und die sie dem kleinen Timmy zuordnet. Plötzlich wird die Stille durch die Melodie des namenlosen Fremden unterbrochen. Jill schiesst aus dem Fenster. Danach ist Ruhe.
Am nächsten Morgen will Jill das Haus verlassen. Als sie die Tür öffnet, steht Cheyenne mit seinen Leuten vor der Tür. Er verlangt von Jill einen Kaffee. Während der Zubereitung gibt er ihr zu verstehen, dass er nicht hinter dem Mordanschlag auf ihre Familie steckt. Man versuche gezielt, ihm diese Taten in die Schuhe zu schieben. Cheyenne dagegen schieße aus Prinzip nicht auf Wehrlose und Kinder. Nachdem sich herausgestellt hat, dass es keine Wertsachen im Haus gibt, kann auch Cheyenne nicht nachvollziehen, warum die Familie ermordet wurde. Nachdem er seinen Kaffee getrunken hat, verlässt er die Ranch wieder.
Mr. Morton
In der Zwischenzeit wird Frank von Mr. Morton, dem Erbauer der Eisenbahnlinie, zur Rede gestellt. Franks Vorgehensweise bei der Landerschliessung sei falsch. Anscheinend besteht großes Interesse an genau dem Stück Land, auf dem sich die Sweetwater-Ranch befindet. Morton, der an einer unheilbaren Krankheit leidet (Knochentuberkulose), kann nur noch mit Hilfe eines Stützkorsetts und Krücken gehen. Er verlässt seinen komfortablen, zu einem mobilen Büro umgebauten Salonwagon nicht mehr. Morton ist davon besessen, die Eisenbahnlinie bis zum Pazifik fertigzustellen – und möchte dies noch erleben.
Harmonica beschützt Jill vor Franks Killern
Als Jill ihre Sachen zur Kutsche bringt, um zurück nach New Orleans zu reisen, lauert ihr im Stall der namenlosen Fremde auf. Er reisst Jill die Rüschen von ihrem stadtfeinen Reisekleid, damit sie "alltäglich" gekleidet wirkt, und schickt sie aus dem Stall mit dem Vorwand, sie solle ihm frisches Wasser vom Brunnen holen. Damit will er die von ihm längst entdeckten Männer Franks täuschen, die die Farm beobachten. Offenbar haben sie den Auftrag, Jill, die unerwartete Erbin der Farm, zu beseitigen. Jill geht zum Brunnen, und der Fremde folgt ihr. Während er trinkt, galoppieren die beiden Männer Franks auf die beiden am Brunnen zu. Der Namenlose hat unter seinem auf dem Brunnenrand abgelegten Hut einen Revolver versteckt, mit dem er die zwei Angreifer tötet. Cheyenne beobachtet die ganze Szene aus einem anderen Versteck. Auch er hatte die Gefahr erkannt und wollte Jill, die ihn beeindruckt hat, beistehen. Indem sie sich um Jill kümmern, werden Cheyenne und der Namenlose zu Verbündeten, der eine, um durch sie Frank zu finden, der andere, um sie vor diesem zu beschützen.
Der Wäschereibesitzer / Cheyenne befreit Harmonica
Jill geht in die Stadt zur Wäscherei und sagt dem Besitzer, sie wisse alles und wolle mit Frank darüber reden. Dieser stellt sich zwar unverständig, läuft aber nach der Unterhaltung geradewegs zu Frank und Morton in den permanent unter Dampf stehenden Zug. Frank wittert Gefahr und bemerkt am Schatten, dass sich jemand auf dem Dach des Zuges befindet. Es ist der namenlose Fremde, der mehr Informationen herausbekommen möchte. Frank lässt den Zug starten, der in die Wüste hinausfährt. Dort wird der Namenlose gestellt. Frank stösst den Wäschereibesitzer aus dem Zug und erschießt ihn, noch bevor dieser verraten kann, dass sich ein weiterer blinder Passagier, Cheyenne, unter dem Zug befindet. Der Namenlose wird zur Rede gestellt. Auf die Frage, wer er sei, gibt er Namen von Männern an, die Frank auf dem Gewissen hat. Frank verlässt die Szene und lässt die Bewacher zurück. Bei der Fahrt zurück in die Stadt gelingt es Cheyenne, den Namenlosen zu befreien. Nun wissen beide, dass sie für dieselbe Sache kämpfen.
Jill erkennt McBains Plan
In der Zwischenzeit erfährt Jill, dass ein großer Posten an Holz und Baumaterialien an McBain geliefert werden soll. Alles ist schon bezahlt. Lediglich eine Information fehlt noch, was auf das Schild geschrieben werden soll. Jill erinnert sich an die Modelle der Stadt und der Station – es soll "Station" auf das Schild geschrieben werden.
Morton besucht Frank in seinem Versteck und konfrontiert ihn mit seinem Versagen. Frank ändert nun seine Pläne und konfrontiert Morton mit dem Gedanken, dass er bald Besitzer der Ranch sein wird, er könne die Witwe McBain ja heiraten.
Harmonica und Cheyenne beginnen Bau der Bahnstation
Auf der Sweetwater Ranch erläutert der Namenlose Cheyenne nun all seine Recherchen. McBain hat diese Ranch nicht ohne Grund gekauft. Es ist das einzige Stück Land im Umkreis von 50 Meilen, auf dem es eine ausreichend ergiebige Wasserquelle gibt. Eine Dampfeisenbahn benötigt Wasser – daher war es offensichtlich, dass die Bahnlinie hier vorbeikommen muss. So hatte McBain einen Vertrag – er darf sein Land behalten, wenn es ihm gelänge, einen Bahnhof zu errichten, noch bevor die Eisenbahnlinie fertiggestellt ist. Ein Bahnhof ist die Grundlage für eine Stadt und als Gründer wäre McBain steinreich geworden. Sofort beginnen Cheyennes Leute mit dem Bau eines Bahnhofs.
Frank verhandelt mit Jill
In der Zwischenzeit hat Frank seinen Plan geändert. Er schüchtert Jill ein und zwingt sie, die Ranch versteigern zu lassen. In letzter Minute wird dieses Vorhaben von dem namenlosen Fremden, der inzwischen den Spitznamen "Mundharmonika" erhalten hat, durchkreuzt. Der Namenlose ersteigert die Farm mit Hilfe der 5.000 Dollar Kopfgeld, die auf Cheyenne ausgesetzt sind. Cheyenne soll mit der Eisenbahn ins Staatsgefängnis von Yuma eingeliefert werden.
Morton setzt Franks Männer auf Frank an
Morton besticht in der Zwischenzeit vier von Franks Männern, diesen zu beseitigen. Frank wird für Morton unberechenbar und somit zur Gefahr. Frank versucht unterdessen, dem Namenlosen die Farm für 5.001 Dollar abzukaufen, was dieser aber ablehnt. Wieder nach seinem Namen gefragt, nennt er erneut Personen, die von Frank ermordet wurden. Frank verlässt den Saloon, der Namenlose geht zu Jill ins Zimmer. Dort stellt er sich ans Fenster und bemerkt die Heckenschützen, die Frank auflauern. Mundharmonika warnt Frank, und gemeinsam können sie die Widersacher ausschalten. Jill stellt ihn zur Rede. Er entgegnet, er habe nichts für Frank übrig, aber er wolle nicht, dass er so getötet wird. Frank macht sich wutentbrannt auf den Weg, um Morton zur Rede zu stellen. Doch alles, was er vorfindet, ist das Massaker, das Cheyenne und seine Männer bei der Befreiung ihres Anführers verursacht haben. Morton liegt sterbend am Boden, wo Frank ihn krepieren lässt.
Bahngleise erreichen Sweetwater
In der Zwischenzeit erreichen die Schienen Sweetwater, und die Arbeiten an der neuen Stadt sind im Gange. Cheyenne, der sich erneut befreien konnte, kommt wieder auf einen Kaffee vorbei. Jill weiss nun, was die Pläne von McBain waren, und will dieses Vorhaben fortsetzen. Nur der namenlose Fremde sitzt am Zaun und scheint auf etwas zu warten.
Duell zwischen Harmonica und Frank
Frank trifft ein und gibt zu erkennen, dass er nur wegen des Mundharmonikaspielers gekommen sei, um nun endlich zu erfahren, wer er sei. Beide stellen sich zum Duell auf. Nun wird das Rätsel für den Zuschauer aufgelöst. In einer Rückblende in die Kindheit des Namenlosen erfährt man, dass Frank einst dessen Bruder auf sadistische Weise ermordet hat. Dieser wurde an einer Glocke, die in einem alten Torbogen hing, gehenkt, auf den Schultern des Namenlosen stehend. Frank steckte dem Jungen, dessen Hände auf den Rücken gefesselt waren, eine Mundharmonika in den Mund, mit den Worten: "Spiel mir das Lied vom Tod" (Im Original lautete diese Zeile: "Keep your lovin’ brother happy", wodurch überhaupt erst deutlich wird, dass der Mann auf den Schultern des Jungen sein Bruder und nicht etwa, wie oft vermutet, sein Vater ist). Der Junge musste solange spielen, bis er unter der Last des anderen zusammenbrach und dieser dadurch gehängt wurde.
Der Namenlose gewinnt das Duell. Tödlich getroffen sackt Frank zusammen, immer noch mit der Frage, wer der Fremde sei. Dieser steckt Frank die Mundharmonika in den Mund und konfrontiert ihn (aus dem Off und nur in der deutschen Fassung) mit seinen eigenen Worten: "Spiel mir das Lied vom Tod". Frank begreift und stirbt.
Cheyenne stirbt
Obwohl Jill dem Namenlosen ein verlockendes Angebot macht, in Sweetwater und damit bei ihr zu bleiben, reitet er gemeinsam mit Cheyenne in die Wüste hinaus. Doch Cheyenne stirbt. Er erliegt einer Verletzung, die er sich bei der Flucht aus Mortons Zug zugezogen hatte aufgrund seiner Skrupel, auf "Krüppel" zu schiessen. Der Fremde reitet alleine mit der Leiche Cheyennes weg. Gleichzeitig kommt der erste Zug in Sweetwater an. Jill, der finanziell eine goldene Zukunft bevorsteht, folgt dem Rat Cheyennes und geht zu den Arbeitern, um ihnen Wasser zu bringen.
"Spiel mir das Lied vom Tos" zählt in der Filmwelt zu einem der grössten und bekanntesten Film im Genre "Western", genauer gesagt "Italo-Western"
76 Tagen
SISSI – SCHICKSALSJAHRE EINER KAISERIN ist ein Heimatfilm aus dem Jahr 1957 und zugleich letzter Teil der Sissi-Trilogie. Auch hier blieb der gesamte Stab der vorangegangenen Teile I und II unverändert. Das Drehbuch stammt von Ernst Marischka, der auch die Regie übernommen hat und sich die Produktion mit Karl Ehrlich teilte. Die Musik stammt von Anton Profes,
DARSTELLER
Romy Schneider als Kaiserin Elisabeth
Karlheinz Böhm als Kaiser Franz Josef
Magda Schneider als Herzogin Ludovika
Gustav Knuth als Herzog Max
Vilma Degischer als Erzherzogin Sophie
Walther Reyer als Graf Gyula Andrássy
Senta Wengraf als Gräfin Bellegarde
Josef Meinrad als Oberst Böckl
Klaus Knuth als Prinz Ludwig
Sonja Sorel als Henriette Mendel
Helene Lauterböck als Gräfin Esterhazy
Erich Nokowitz als Erzherzog Franz-Karl
Hans Ziegler als Dr. Seeburger
Albert Rueprecht als Erzherzog Ferdinand-Max
Peter Neusser als Graf Batthyani
sowie
Franca Parisi, Egon von Jordan, Johannes Ferigo, Karl Fochler, Ida Gabor, Walter Regelsberger, Dolores Hubert, Guido Wieland, Herbert Prikopa, Oskar, Wegrostek, Chariklia Baxevanos, Helene Lauterböck, Susanne von Almassy, Dorothea Neff, Erik Frey, u.v.a.
HANDLUNG
Sissi lebt zurückgezogen vom Wiener Hofzeremoniell in Gödöllő, Ungarn. Hier wird ihr bald darauf eine Romanze mit Graf Andrássy nachgesagt. Und tatsächlich verbringt sie mehr Zeit mit dem Staatsmann als mit ihrem Ehemann, Franz Joseph.
Bald darauf diagnostiziert Dr. Seeburger, Sissis Leibarzt, ein schweres Lungenleiden. Auf Madeira und Korfu soll sie sich erholen. Diese erneute Trennung lässt unter der österreichisch-ungarischen Bevölkerung den Eindruck erwecken, dass Sissi und Franz Joseph sich scheiden lassen wollen. Diese Befürchtungen zerstreuen sich, als Sissi auch dank der Hilfe ihrer Mutter wieder völlig gesund wird.
Das Kaiserpaar reist nach Italien, wo es in der Mailänder Scala zu einer Provokation kommt, da die Aristokraten Mailands ihre Dienstboten in feine Kleider gesteckt und anstatt ihrer selbst ins Theater geschickt haben. In Venedig soll das Kaiserpaar schließlich den Menschen seine Anteilnahme bekunden, aber auch hier sind die Italiener wenig erfreut über den Besuch von Sissi und Franz Joseph. Es herrscht Stille und abgrundtiefe Abneigung.
Schliesslich kommt es zur Abschlussszene, die von der österreichisch-ungarischen Kaiserhymne als Hintergrundmusik begleitet wird: Auf dem Marcusplatz läuft Sissis kleine Tochter auf sie zu und umarmt sie stürmisch. Das italienische Volk stimmt "Viva la Mamma"-Rufe an.
ALLGEMEINES UND HINTERGRUND
Das Finale der Trilogie, gedreht sowohl in Italien als auch Österreich, sollte von einem vierten Film gefolgt werden, der jedoch nicht mehr zustande kam. Ernst Marischka plante ein Eifersuchtsszenario zwischen Sissi und der französischen Kaiserin Eugènie. Die Verfilmung scheiterte am Widerstand Romy Schneiders, die sich weigerte, noch länger die Sissi zu spielen.
AUSZEICHNUNG
Dieser Film erhielt als einziger der Sissi-Trilogie von der Filmbewertungsstelle das Prädikat "wertvoll".
Der Film nahm außerdem am Wettbewerb um die Goldene Palme bei den Internationalen Filmfestspiele von Cannes 1958 teil.
76 Tagen


